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Workshop Personal- und Dienstplanung mit viel Raum für Interaktion

Mit dem Workshop von Philip Wittlinger startete das CurAcademy-Programm ins neue Jahrzehnt. Auch wenn der Januar sich als Workshop-Monat nicht so recht etablieren will – nicht zuletzt wegen vieler krankheitsbedingter Ausfälle, kamen am 17. Januar einige Praxismanager in Heidelberg zusammen, um sich mit den Themen der Personal- und Dienstplanung auseinanderzusetzen. Dabei trafen erfahrene Praxismanager auf Neueinsteiger direkt von der Hochschule. Eine spannende Mischung mit viel Diskussionsstoff und einem angeregten Austausch. Das Feedback war entsprechend gut und auch Workshop-Leiter Wittlinger sprach vom intensivsten Workshop zu diesem Thema im Hause der Radiologie. „Es herrschte von Anfang eine sehr offene Atmosphäre und jeder hat sich eingebracht“, berichtete er.

 

Die Schwerpunkte des Workshops wurden durch die Teilnehmerinteressen festgelegt. Insbesondere ging es um die Personalbedarfsplanung und die Organisation der Dienstplanung. Bei der Personalbedarfsplanung wurden die theoretischen Herangehensweisen mit der aktuellen Praxis im Alltag der Verantwortlichen abgeglichen. Tenor ist es, hier möglichst alle Effizienzspielräume auszuschöpfen – dies vor dem Hintergrund immer knapper werdender fachlicher Ressourcen. „Aber es gibt keine Standardformel, das ist klar. Dazu sind die Praxen alle zu unterschiedlich – in ihrer Größe, ihren Prozessen, ihren Räumlichkeiten und der Verfügbarkeit von Human-Ressourcen“, konstatiert Wittlinger.

 

Bei der Dienstplanung ging es vor allem um die Einsatzplanung des nicht-ärztlichen Teams. Hier wurde über die Organisation der Dienstplanung (Aufgabenteilung, Kommunikationswege, Fehlzeiten, Einsatz von Software) sowie die Stolpersteine im Praxisalltag gesprochen. „Ein brennendes Thema sind spontane Änderungen von Öffnungszeiten, die einen Rattenschwanz an Umplanungsaufwand mit sich bringen“, sagt Philip Wittlinger. Die Komplexität des Folgeaufwands kurzfristig angeordneter Praxisschließungen beispielsweise würde von den Radiologen selbst oft gar nicht gesehen und daher völlig unterschätzt. An den Praxismanagern bzw. den Dienstplanern hinge es infolge, Kollegen um- und auszuplanen – was häufig zu Unruhe im Team führe, da feste Abläufe und Planungssicherheit in der Praxis für viele Arbeitnehmer wichtige Faktoren sind.


 

Ihr Ansprechpartner

Philip Wittlinger
pwi@curagita.com

 

Bild: Daniel Ellwanger

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