Thyroid nodules and cancer in children and adolescents affected by Hashimoto’s thyreoiditis

The British Institute of Radiology (BIR), Vol.1087 von 2018 (British Journal of Radiology, 2018, Vol. 91: 20180014)
J.H. Won et al., Bucheon/Korea

Von 89 Kindern und Jugendlichen mit Hashimoto-Thyreoiditis hatten 20 Patienten (22,4 %) Schilddrüsenknoten (SDK). Bei 13 Patienten (65 %) waren die Knoten benigne, bei sieben (35 %) maligne. 11 Patienten (55 %) zeigten im Ultraschall keine verdächtigen, neun Patienten (45 %) verdächtige Merkmale. Von den sieben Patienten (7,9 % von 89 Patienten) waren sechs weiblich, einer männlich. Drei Patienten hatten Lungenmetastasen, zwei Patienten Lymphknotenmetastasen. Die Malignitätsrate von SDK betrug bei Kindern und Jugendlichen 35 %.

Die Prävalenz von Schilddrüsenknoten bei Kindern beträgt 0,22-1,44 %, bei Jugendlichen bis zu 13 %. Die Karzinomrate der SDK bei Kindern ist dagegen mit 22-26 % höher als bei Jugendlichen mit ca. 5 %. Die Hashimoto-Thyreoiditis (HT), eine Autoimmunerkrankung, ist zwar selten, aber die häufigste SD-Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen mit einer Prävalenz von 1.3-9,6 %.

Es fand sich eine Korrelation zwischen papillärem SD-Karzinom und HT. Auch ein Anstieg von Anti-Thyroidperoxidase-Antikörpern (Anti-TPO-AK) sowie ein hoher TSH-Spiegel waren mit einer Zunahme von SD-Karzinomen bei Patienten mit HT assoziiert. Ziel der vorliegenden Studie war es, die Häufigkeit von SD-Knoten und SD-Karzinomen bei Kindern und Jugendlichen mit HT zu untersuchen.

Von Februar 2006 bis Juli 2016 wurden 89 Patienten in die Studie aufgenommen. Es handelte sich um 13 männliche (14,6 %) und 76 weibliche (85,4 %) Patienten im Alter von 11,1+/-3,7 Jahren (3-18 Jahren). Bei 20 Patienten (22,4 %) wurden per Ultraschall (US) Knoten nachgewiesen. Die durchschnittliche Kontrolluntersuchungszeit lag bei 48 Monaten (17-72 Monate).

Das durchschnittliche Volumen aller Knoten betrug 5,54+/-7,59 cm3, das der benignen Knoten 2,53 +/-5,6 cm3 und das der malignen Knoten 13,0+/-7,59 cm3 (p=0.006). 13 Patienten (14,6 %) hatten benigne, sieben Patienten (7,9 %) maligne Knoten. Von den 13 Patienten mit benignen Knoten waren fünf Patienten euthyreot, acht hypothyreot.

Von den sieben Patienten mit malignen Knoten waren zwei euthyreot und fünf hypothyreot. Bei diesen Patienten war die SD immer vergrößert. Bei der US-Untersuchung zeigten sich unterschiedliche Echogenitäten und Vaskularitäten. Von den 20 Patienten mit Knoten hatten im US 11 Patienten (55 %) keine verdächtigen Merkmale, neun Patienten (45 %) verdächtige Merkmale. Bei Letzteren wurde eine Feinnadelbiopsie durchgeführt.

Bei sieben Patienten (sechs Frauen, ein Mann) fand sich ein SD-Karzinom, davon hatten drei Patienten Lungenmetastasen und zwei Patienten Lymphknotenmetastasen. Alle Patienten erhielten postoperativ eine Radio-Jod-Therapie.

Insgesamt hatten von 89 Patienten mit einer HT 20 Patienten (22,4 %) Schilddrüsenknoten. sieben von 89 Patienten (7,9 %) hatten ein papilläres SD-Karzinom. Die Malignitätsrate bei den Knotenträgern betrug 35 %.

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