PKV-Workshop der CurAcademy
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Workshop Privatabrechnung radiologischer Leistungen

Aufgrund der großen Resonanz fanden im August in Heidelberg gleich zwei Workshops zur radiologischen Privatabrechnung im Rahmen der CurAcademy statt. Zusätzlich zur geplanten Agenda konnten die Teilnehmer vorab ihre konkreten Fragen zur Privatabrechnung stellen, was von einigen auch gemacht wurde. Die Referentin Angelika Denk betreibt in München ein eigenes Abrechnungsbüro, ist jedoch auch überregional in anderen Bundesländern für radiologische Praxen tätig. Durch ihre langjährige Tätigkeit ist sie ausgewiesene Expertin für die radiologische Privatabrechnung.

Wer glaubt, dass es in Sachen Privatabrechnung nichts Neues mehr gibt, der kann sich täuschen. Vielfach wird zum Beispiel auf den Ansatz der Ziffer 75 generell verzichtet. Für diese wie für andere allgemeine Ziffern und Zuschläge (wie B, C, D) gilt, dass sie verhältnismäßig niedrig bewertet sind, so dass es sich scheinbar kaum lohnt, über ihre Verwendung nachzudenken oder durch ihren Ansatz viele telefonische Beschwerden der Patienten zu riskieren. Hier erläuterte Frau Denk noch mal genau, unter welchen Voraussetzungen der Ansatz berechtigt ist. Schließlich kann auch durch gering bewertete Ziffern dann, wenn sie regelmäßig richtig angesetzt werden, ein nicht ganz unbeträchtlicher Betrag zustande kommen. In der sich anschließenden Diskussion wurden die Unterschiede zwischen den privaten Krankenversicherungen thematisiert. Dabei wurde deutlich, dass es bei den Versicherungen teilweise auch Unterschiede zwischen einzelnen Bundesländern gibt.

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