NEUER TERMIN: Weiterbildung zur/m Hygienebeauftragten in der radiologischen Praxis

AUCH ALS ONLINE-KURS

Diese Weiterbildung zum Hygienebeauftragten in der radiologischen Praxis  wurde speziell für die Radiologie geschrieben und ist in hohem Maße praxisorientiert. Sie hat das Ziel, den Teilnehmern die Grundlagen der Hygiene und des Hygienemanagements in der radiologischen Praxis zu vermitteln, sowie sie in die Lage zu versetzen, in Absprache und unter Führung des verantwortlichen Radiologen, selbstständig das Hygienekonzept der Einrichtung zu pflegen und zu überwachen.

Die Weiterbildung besitzt das Gütesiegel der VHD (Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V.) da sie den Leitlinien zur Ausbildung von Hygienebeauftragten in der Arztpraxis der VHD entspricht.

In einem viertägigen Präsenzkurs (welcher in der Regel 3,5 Arbeitstage umfasst) werden in einer Grundlagenschulung alle für die Hygiene in einer ambulanten Praxis relevanten Themenfachgebiete behandelt wie

    • Grundlagen der Reinigung und Desinfektion
    • Keime und Krankheitserreger
    • Rechtsgrundlagen der Hygiene
    • Hygieneplan- und Hygienemanagement in der radiologischen Praxis
    • Personalhygiene
    • Hygienemaßnahmen in der täglichen Praxis
    • Abfallmanagement
    • Aufbereitung von Instrumenten und Medizinprodukten
    • Hygieneaudit

Weitere Informationen und Ameldung unter: netzmanagement@curagita.com

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Hygienebeauftragter in der (radiologischen) Praxis – warum?

Das Bewusstsein und Wissen um die Bedeutung eines sicheren und professionellen hygienischen Vorgehens hat zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Öffentlichkeit und auch die Medien reagieren höchst sensibel auf die Auswirkungen von Fehlern im hygienischen Handeln.

Seit einigen Jahren vollzieht sich ein Wechsel der gesetzlichen Rahmenbedingungen und länderspezifischen Verordnungen hinsichtlich der Anforderungen an die Qualität in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens – somit auch in Arztpraxen, Einrichtungen des ambulanten Operierens, medizinischen Versorgungszentren und Dialysezentren.

Auch durch den Anstieg nosokomialer Infektionen mit multiresistenten Erregern nimmt die Hygiene und Infektionsprävention im gesamten Gesundheitswesen an Bedeutung zu. Insbesondere die Erfahrungen bei Erregern mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen zeigen, dass deren Verbreitung nicht an der Pforte von Krankenhäusern endet. Der steigende Anteil multimorbider sowie abwehrgeschwächter hochbetagter Menschen stellt auch die ambulante Praxis vor neue Herausforderungen.

Hygienebeauftragte in der ambulanten Praxis helfen in ihrer Funktion, kritische Hygieneprozesse zu erfassen, zu analysieren und die Praxisleitung fundiert zu unterstützen. Sie sind an der Erstellung von Hygieneplänen beteiligt und setzen sich für die Umsetzung eines effektiven Hygienekonzepts ein. Sie sind Mittler zwischen Praxisleitung, Hygienefachkraft und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Maßnahmen der Hygiene in ihrem Berufsalltag umsetzen.

Maßgeblich für die Hygiene in medizinischen Einrichtungen sind neben dem Infektionsschutzgesetz die gemeinsamen Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene, die Infektionsprävention des Robert Koch-Instituts und die KRINKO-Empfehlung „Personelle und organisatorische Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen“ sowie die jeweiligen Länderverordnungen in der sogenannten Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (HygMedVO).

Hygiene dient in der Arztpraxis als primäre Prävention von Infektionen bei der Patientenversorgung. Die Verantwortung für die Hygiene obliegt der ärztlichen Leitung einer Praxis. Die ausgebildete Hygienefachkraft unterstützt diese in der Umsetzung hygienischer und damit qualitätssichernder Maßnahmen. Daher wird auch für Praxen die Ernennung und Ausbildung von Hygienebeauftragten zur Qualitätssicherung und zur Vermeidung von Infektionsrisiken unter anderen von folgenden Institutionen dringend empfohlen:

  • der KVB
  • der AG Praxishygiene der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH)
  • in der „Leitlinie für den Hygienebeauftragten in der Arztpraxis“ der VHD (Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V.)

Die Ausbildung befähigt Hygienebeauftragte dazu, die Hygiene durch Maßnahmen zur Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Infektionen zu verbessern und die Gesundheitsrisiken für Patienten und Mitarbeiter zu minimieren. Dadurch stellt sich eine Praxis entsprechend gut auf, falls es zu einem Vorfall bzw. einer Kontrolle durch das Gesundheitsamt kommen sollte. Hygienebeauftragte sind verpflichtet, sich in mindestens zweijährigem Abstand fortzubilden.

 

CurAcademy: Zertifizierte Weiter­bildung zum/r Hygienebeauftragten in der radiologischen Praxis

4.–7. März 2020 in Heidelberg

Die dreieinhalbtägige Weiterbildung zum Hygienebeauftragten in der radiologischen Praxis wurde speziell für die Radiologie konzipiert und ist in hohem Maße praxisorientiert. Sie hat das Ziel, den Teilnehmern die Grundlagen der Hygiene und des Hygienemanagements in der radiologischen Praxis zu vermitteln, sowie sie in die Lage zu versetzen, in Absprache und unter Führung des verantwortlichen Radiologen, selbstständig das Hygiene­konzept der Einrichtung zu pflegen und zu überwachen. Kursleiter ist Dr. Helge Hanitzsch.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender!

Anmeldungen ab sofort
netzmanagement@curagita.com