Steigerung des Orientierungswertes 2019

Am 21. August 2018 sind die jährlichen Honorarverhandlungen zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband offiziell beendet worden.Der Orientierungswert für die Vergütung der ärztlichen Leistungen (Preis) steigt ab 1. Januar 2019 für die Laufzeit eines Jahres um 1,58 % auf einen Wert von 10,8226 Cent. Der Orientierungswert bestimmt den „Preis“ der ärztlichenLeistungen.

Die finanziellenAuswirkungen:

►Erhöhung des Orientierungswertes (Gesamtvergütung): 550 Mio. Euro
►Erhöhung der Vergütung der Leistungen außerhalb der Gesamtvergütung: 400 Mio. Euro
►Anstieg der Morbidität: 70 Mio. Euro

Die Verhandlungspartner haben sich zugleich auf ein Kalkulationsmodell zur Feststellung der Morbiditätsentwicklung auf der Ebene der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) verständigt. Auf dieser Grundlage verhandeln die KVen und die Krankenkassen noch auf der regionalen Ebene über die Höhe der Gesamtvergütungen (Veränderung des Behandlungsbedarfs). Maßgebend sind die vom Bewertungsausschuss für die ärztlichen Leistungen auf der Grundlage eines Kalkulationsmodells von seinem Institut ermittelten Veränderungsraten nach den Diagnoseangaben der Vertragsärzte und demografischen Kriterien. Die KBV geht davon aus, dass die Umsetzung der Vorgaben zu einem Anstieg der Gesamtvergütungen im Volumen von 70 bis 80 Mio. Euro führen wird.

Meldungen aus der Gesundheitspolitik
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