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Spielfeld-Randnotiz

Ohne die Gerüchte auf dem letzten Röntgenkongress zu dem Einstieg eines Investors bei DeRaG „hochsterilisieren“ zu wollen, hat der Auftritt von Schwarz-Weiß-DeRaG in der Röntgenliga etwas von einem Sommermärchen.

145 Freunde zeigen, dass sie sich an die 50 – 1 %-Regel halten, während zeitgleich internationale Investoren einen Aufsichtsrats-Schlüsselspieler mit einer Mega-Transfersumme abwerben. DeRaG legt mit der Sanierung der Hanserad einen Auftakt nach Maß hin, nur bei der Diagnostik München braucht es noch ein wenig Bayern-Dusel. Insgesamt hat DeRaG in dem Sechs-Punkte-Spiel Glück und es kam noch kein Pech dazu. Ratatata – jetzt kommt noch ein Hattrick bei Hertha MRT dazu. Mit der DeRaG trifft Innovation auf Tradition und das auswärts im fremden Stadion ohne Heimvorteil. Trotzdem bleiben wir ruhig und lassen uns nicht provozieren von Ultra-Schmähungen, berufspolitischen Schwalben oder „Blutgrätschen“, wie das sogenannte und auch noch falsche Gutachten gegen das Radiologienetz, weil wir ja „Vertrag haben“. Stattdessen verschaffen wir uns mit technischer Qualität und engagierter Offensive Respekt, denn Liebe können wir nicht erwarten. Unser Torwart CBG hält jede Bananenflanke mit Hockeystick und bewahrt uns vor frühem Rückstand. Stark in der Defensive mit unserer Aufsichtsrats-Sechserkette verteidigen wir vorne und decken wie ein Mann. Das Curagita-Team steht kompakt, spielt gegen den Ball, presst und macht die Räume eng, hin und wieder wagt es auch einen Wasser-Kopf-Ball und netzt ein. Immer bieten wir uns und unser genossenschaftliches Zukunftsmodell an und antizipieren mit Radiologie 2030. Unser 6-er, 8-er und richtiger 9-er sind im 3-er Vorstand und haben mit dem Handbuch einen Spielplan. Der Vorstand freilich flügelflitzt lieber, um das Runde ins Eckige zu bekommen, als dass er steht. Mit dem cura et agita-Doppelpass können wir der Anderen Chancentod und bei Standards, wie KM-Ausschreibungen, erfolgreich sein. Denn Angriff ist die beste Verteidigung. Vor allem bleiben wir fair, auch wenn die Gegner mit den Fans im Rücken aufdrehen, unser Generika-Spielsystem kopieren oder uns mit dem stoßstürmerischen CuraSequenz ins Abseits laufen lassen. Wir sind keine Bankdrücker und spielen nicht runter sondern gehen dorthin, wo es schmerzt und damit raus aus der Abseitsfalle fehlender Praxisnachfolger, denn wir ziehen die radiologischen Perspektivspieler an. Unser kleiner Fanclub ist laut, aber in Unterzahl; unser Sponsor ist stark, aber auch stark unter Druck. Wir achten den Schiedsrichter, der uns als 12. Mann gegen den übermächtigen 13. Mann, die vielen Zuschauer aus der Branche, helfen kann. Ob er dem unfairen Gegner beim 299-sten Regelverstoß für das Foul beim Kick-Back and Rush mal wenigstens Gelb zeigt? Unsere Wettbewerber liefern uns Vorlagen, die wir gerne auch mal abstauben. Aber keine Ergebniskosmetik, nur der (Tabellen-)Platz zählt und wir müssen mehr Transaktions- Tore knipsen, auch gegen die Berater-Mauer. Wichtig ist, was hinten raus kommt. Das Spiel dauert 90 min – und am Ende wird den nicht unverdienten und ganz, ganz wichtigen Sieg die Deutsche Radiologienetz AG als Meister der Herzen holen, oder? Nicht ausruhen, denn das nächste Spiel ist immer das schwerste bei der schönsten Nebensache der Welt. Da können die Spielerfrauen des Gegners auf dem DRK posieren, wie sie wollen …

Bitte um Nachsicht, dass die vielen Originalzitate nicht benannt werden, zumal sie dem einschlägig vorgebildeten Fußballjargoneur bekannt sind.

Ihr Ansprechpartner: Johannes Schmidt-Tophoff jst@curagita.com

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