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Schon gewusst? Patienteninformationen zum Datenschutz müssen nicht unterschrieben werden.

In vielen Praxen staut es sich am Patientenempfang häufig. Schuld ist neben der Bewältigung der üblichen Stoßzeiten der notwendige „Papierkram“, der vom Empfangen der Überweisung und der Einpflege der Versichertenkarte über Anamnese-Erhebungen, in diesen Tagen ergänzt um einen Corona-Fragebogen bis zu diversen Einverständnis-/Einwilligungserklärungen (z.B. bei Privatabrechnungen über Dritte) reicht. Seit der Verschärfung des Datenschutzes 2018 ist darüber hinaus das Thema Datenschutz in den Fokus gerückt. Viele Praxen lassen sich nun zusätzlich die Kenntnisnahme der Patienteninformationen zum Datenschutz unterschreiben. Das ist nicht notwendig, wie unser CuraProtect-Team weiß. Datenschutz-Spezialist Dirk Schäfer dazu: “Die Patienteninformation zum Datenschutz ist Pflicht! Diese muss für Patienten verfügbar gemacht werden, unterschrieben werden muss sie nicht.“ Praxen können die Informationen beispielswiese laminieren und an der Rezeption oder im Wartebereich aushängen. Mit einem Barcode kann man das Ganze (zusätzlich) platzsparend und elegant lösen und die Informationen auf der Webseite hinterlegen. Sinnvoll ist es, sich geprüfte Vorlagen, zum Beispiel das Muster Patienteninformation zum Datenschutz auf der KBV-Seite herunterzuladen und geringfügig um die individuellen Praxisinformationen zu ergänzen.

Mehr zum Datenschutz erfahren Verantwortliche in den Mitgliedspraxen auf dem Workshop Datenschutz in der radiologischen Praxis am 30. Januar in Heidelberg oder Online.

Patienteninformationen als Muster für Ihre Praxis hier zum Download.

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