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Politische und bürokratische Nadelöhre im radiologischen Praxisalltag

Dosismanagement, Bedarfsplanung, Telematik, DSGVO, dazu die teilweise nur schwer verständliche Rechtsprechung des Bundessozialgerichts: Die Jahre 2018 und absehbar 2019 haben es in sich mit neuen bürokratischen und gesetzlichen Anforderungen an niedergelassene Ärzte. Gesundheitsminister Spahn möchte zudem mit einem umfassenden Terminservice-und Versorgungsgesetz (TSVG) bereits im Frühjahr nächsten Jahres das Gesundheitssystem reformieren. Im Titelthema stellen wir die Relevanz der verschiedenen Vorhaben für radiologische Praxen dar.

Seit Jahren stöhnen niedergelassene Radiologen und ihre Mitarbeiter unter dem zunehmenden Druck der steigenden Bürokratie, die die verbleibende Zeit für die Medizin und die Zuwendung zu den Patienten beschneidet bzw. zu (unnötigen) Überstunden führt. Beispielhaft seien die Anforderungen aus dem Hygienemanagement, dem Qualitätsmanagement, Abrechnungs- und Zulassungsspezifika, Datenschutz und -sicherheit sowie das Patientenrechtegesetz genannt. Aktuell scheint sich die Politik nun zu überschlagen mit immer neuen Bestimmungen, die gar nicht so zügig umgesetzt werden können wie gefordert, da die notwendigen Ressourcen (auch auf Anbieterseite, Stichwort Medizinphysikexperten, Telematik-Anbieter etc.) fehlen. Die vielen gleichzeitigen Baustellen überfordern so manches Praxisteam, das sich kaum schnell genug einarbeiten und (aus-) rüsten kann, um den neuen Vorschriften termingerecht zu genügen.

Mit diesem Schwerpunktthema wollen wir den Mitgliedspraxen die Relevanz der aktuellen Themen für den Praxisalltag zusammengefasst skizzieren und so ein wenig zum Verständnis und der Priorisierung der Themen beitragen. Natürlich ist dies nur eine Momentaufnahme. Manche Themen sind noch in der Entwicklung, Fristen werden verlängert, Vorgaben ändern sich. Ergänzen Sie die Sammlung gerne oder sprechen Sie uns an, wenn Sie weitere relevante Informationen für Ihre Kollegen-Praxen zu den Themen haben. Dies ist Work-in-Progress!

  1. Radiologische Praxen rüsten sich für die Telematik
  2. BVerfG bestätigt: Nicht jeder, der kann, darf
  3. Update Dosismanagement: Anwendererfahrung mit der Software Radimetrics
  4. Gutachterkonsortium analysiert vertragsärztliche Bedarfsplanung
  5. TSVG – so möchte Minister Spahn das Gesundheitssystem verändern
  6. Quo vadis NUK? 17 freie Sitze in Baden-Württemberg
  7. BSG stellt klar – Obergrenze Jobsharing bezieht sich immer auf die gesamte Praxis
  8. DSGVO aktuell: Fragen aus dem radiologischen Praxisalltag
  9. Weitere News aus der Gesundheitspolitik

 

Ihr Ansprechpartner:
Carsten Krüger
ckg@curagita.com

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