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Conradia versorgt bis zu 200 Patienten am Tag in Dresden

Die Conradia vergrößert die Zahl ihrer Standorte mit einer neuen Praxis im sächsischen Elbflorenz, in Dresden. Seit Januar gehört das Team aus 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon fünf Radiologen bzw. Nuklearmediziner) zum Verbund und sorgt dafür, dass die Bevölkerung der Dresdner Südvorstadt weiterhin mit neuesten Untersuchungsmethoden an modernen Geräten medizinisch versorgt wird.

Dr. Ralph Dalicho und sein Kollege Janusz Wojnicki haben den Verkauf der Praxis in die Wege geleitet. Der erfahrene Radiologe war seit der Gründung 1992 einer von insgesamt vier Anteilseignern. Gemeinsam mit Nuklearmediziner Janusz Wojnicki betrieb er die Praxis unermüdlich und engagiert bis Dezember letzten Jahres. Nachdem bereits zwei Partner 2014 aus Altersgründen ausgestiegen waren, übernahmen Dalicho und Wojnicki deren Praxisanteile und stellten Ärzte zur Sicherung der Versorgung in dem schönen Villen-Standort mit weiteren Allgemein- und Facharztpraxen im Haus ein. „Unser Ziel war es, langfristig wieder mit vier Gesellschaftern tätig zu sein. Leider konnten wir keine Ärzte finden mit der Bereitschaft, sich langfristig an Dresden zu binden und Kapital zu investieren. Jüngere Ärzte möchten außerdem bei Arbeitszeiten zeitlich flexibel bleiben und sind seltener bereit, den Mehraufwand als Praxiseigner zu leisten“, so Dalicho.

Dr. Ralph Dalicho, Radiologe und ehemaliger Inhaber der Praxis

Mit Conradia ergab sich schließlich die Möglichkeit, die Praxis zu attraktiven Konditionen zu veräußern und mit dem gesamten Team als angestellte Ärzte weiter zu arbeiten. Damit ist der Weg frei für eine langfristige Praxisentwicklung unabhängig vom Alter und Lebenskonzept der Gründer-Part- ner und Gesellschafter. „Ein Vorteil ist die Entbindung von vielen administrativen Aufgaben, sodass wir uns mehr auf ärztliche Tätigkeiten und Spezialisierungen auf bestimmte Fragestellungen konzentrieren können.“ meint Dalicho und freut sich über neue Freiheitsgrade. Zentral erfolgen Teile der Abrechnung, Buchhaltung und Controlling. Zudem steht dem neuen Conradia-MVZ weiterer zentraler Support für viele nichtmedizinische Aufgaben wie IT, Homepage, Gerätepark, Praxis-Umbau, Qualitäts- und Beschaffungsmanagement sowie für das Personalmanagement zur Seite.

Natürlich ist die Übergangsphase noch nicht abgeschlossen. Jana Liebers koordiniert beherzt und managt mit frischem Elan als leitende MTRA die Umstellung auf die neuen Prozesse in Absprache mit Sandra Klischke, die als Koordinatorin seitens Conradia von Hamburg aus unterstützend wirkt. Dabei erfährt sie tagtäglich Rückhalt von den Kollegen aus dem Praxisteam, das sich neugierig und offen auf die neuen Verhältnisse einlässt. Wie viel Conradia ist bereits nach wenigen Wochen zu spüren? Jana Liebers überlegt nicht lang und lobt das einfache, zeitsparende Bestellwesen des Radiologienetz-Verbundeinkaufs, dazu die sehr guten Preise. Für die Zukunft erhofft sie sich ein starkes, gemeinsames Leitbild für die Praxiskultur mit Werten, die das lokale und gewachsene noch wiederspiegeln, gleichzeitig aber auch auf die Zukunft und den Neuanfang ausgerichtet sind. Denn das bildet die Basis für eine angenehme Atmosphäre in der Praxis, die zum Wohlbefinden der Patienten vor Ort und auch zur Mitarbeitermotivation beiträgt.

Die wertschätzende Art von Geschäftsführer Dr. Michael Kreft sowie die Offenheit aller Ansprechpartner bei Conradia motivieren Liebers wie auch Dalicho, den neuen Weg der Praxis als Conradia-MVZ engagiert voranzugehen. Dr. Dalicho gibt sich optimistisch: „Ich hoffe, dass unser Standort in Dresden durch die Übernahme im Sinne einer erstklassigen Patientenversorgung weiter verbessert wird.“

 

Ansprechpartner

Dr. Michael Kreft
mik@curagita.com

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