Coming soon: CurAcademy Workshop Mamma-MRT mit expertenmoderierter Falldiskussion

Auf vielfachen Wunsch der Teilnehmer des letztjährigen Radiologentags bietet Dr. Dr. Tibor Vag aus der Conradia München gemeinsam mit den Professoren Dietzel aus Erlangen und Baltzer aus Wien eine Vertiefung des Themas Mamma-MRT im Rahmen eines hochkarätigen CurAcademy-Workshops am 24. April 2021 in Heidelberg an.

 

Dr. Vag ist ein engagierter Verfechter der Mamma-MRT als überlegener Untersuchungsmethode in der Brustkrebsdiagnostik. Er beschäftigt sich schon lange mit dem Thema und kann auf zahlreiche Publikationen in internationalen Fachjournalen verweisen. Über die diagnostischen Möglichkeiten der Mamma-MRT hatte der in der Conradia München praktizierende Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin bereits auf dem Radiologentag in Heidelberg im vergangenen November referiert.

 

„Wichtig ist – wie bei jeder Methode – die Erfahrung des Befunders. An dieser hakt es im Praxisalltag aufgrund der niedrigen Fallzahlen häufig“, sagt Vag. Doch gerade diese Hürde könne man durch gemeinsame Fortbildungen im Netz nehmen. Der Workshop ist somit ein konsequenter nächster Schritt, die Kompetenzen und den Erfahrungsaustausch im Radiologienetz zur Mamma-MRT zu erhöhen.

 

Indikationen für die Mamma-MRT

Insbesondere für folgende Indikationen ist die Mamma-MRT laut Vag die Methode der Wahl. „Die Mamma-MRT eignet sich zum Beispiel als präoperatives Staging bei gesichertem Mamma-Ca, bei unklarer Befundung in der Mammografie oder/und Sonografie, für Verlaufskontrollen neoadjuvanter Chemotherapie oder zur Früherkennung bei Frauen mit erhöhtem familiärem Risiko.“ Darüber hinaus bringt die Untersuchung bei Frauen mit Implantaten relevante Vorteile und kürzlich erschienene Studien legen die Anwendung auch zur Früherkennung bei Frauen mit mittlerem Brustkrebsrisiko z.B. bei erhöhter mammografischer Brustdichte nahe.

 

Für den Workshop konnte Vag Prof. Dr. Pascal Baltzer von der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin AKH Wien und Prof. Dr. Matthias Dietzel (MHBA, Universitätsklinikum Erlangen) gewinnen. Beide sind ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Mamma-MRT-Diagnostik mit jeweils über 100 Publikationen und zahlreichen Buchbeiträgen. Der Workshop ist als Vor-Ort-Veranstaltung geplant, kann aber notfalls auch online stattfinden.

Inhaltliche Schwerpunkte der CME-Fortbildung:

  • Untersuchungsvorbereitung und Sequenzoptimierung
  • State-of-the-Art Einsatz der Mamma-MRT in der Brustkrebsdiagnostik
  • Strukturierte Befundung
  • Expertenmoderierte Falldiskussionen/praktische Einzelfallbeurteilungen
  • Vorstellung und Diskussion eigener
  • Fälle

 

Weshalb Mamma-MRT?

Was spricht dafür, diese im Vergleich zur Mammografie zeit- und kostenaufwendige Methode in Zukunft stärker auszubauen und als Diagnoseverfahren der Wahl in der Praxis einzusetzen? Der Münchener Spezialist sieht hier klar den Nutzen im Vergleich zur Mammografie: Die Mamma-MRT weist die höchste Sensitivität in der Detektion von Mammakarzinomen auf, unabhängig von der Brustdichte. Der negative prädiktive Wert (NPV) für invasiven Brustkrebs liegt bei über 99 %. Dr. Vag ist auch davon überzeugt, dass dieser Nutzen sich an Frauen kommunizieren lässt, die die Untersuchung heute nicht von der Kasse bezahlt bekommen, sondern privat bezahlen müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Dr. Tibor Vag, Conradia München

 


Informationen und Anmeldung zur CurAcademy-Fortbildung

Mona Schneider
mos@curagita.com

Telefon 06221 50 25 417

 

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