comment Add Comment

Denken im Futur – Fragen von Netzmanagerin Eva Jugel über die Zukunft der Curagita an Dr. Michael Kreft

Wie kam deine Verbindung zur Radiologie zustande?

Nach etlichen Jahren in einer typisch amerikanischen Unternehmensberatung wollte ich mich selbst als Unternehmer beweisen. Das Gesundheitswesen schien mir aufgrund seiner Dynamik als interessantes Marktumfeld. Schnell lernte ich JST und die Curagita kennen – seit 2002 gehört mein ehemaliges Unternehmen zur Curagita. Anfangs leistete ich meinen Beitrag zum Wachstum der Radiologienetze. Seit 2010 trage ich als Vorstand Gesamtverantwortung für unser Unternehmen.

 

Nach 20 Jahren – wohin richtet sich dein Blick heute?

Ich bin gerade 50 geworden, Curagita 20 – runde Geburtstage erlauben schon mal den Blick zurück: Innovationskraft und Radiologennähe – das ist für mich die Quintessenz unserer Vergangenheit.

 

Was meinst du damit?

Innovationskraft ist eine Kombination aus Vorstellungsvermögen und Durchsetzungskraft. Es liegt in der DNA der Curagita, auch abseits der eingetretenen Pfade zu denken und die Phantasie von Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden zu wecken. Die Durchsetzungskraft kam bei uns immer mit der Radiologennähe. Und darunter verstehen wir nicht „Kundennähe“ im Sinne eines Marketing-Anspruchs. Radiologennähe für uns hieß immer Mitsprache (z.B. in Vollversammlungen), Mitgestaltung (z.B. in Fachgruppen) und Kontrolle (z.B. in Aufsichtsräten). Das Wort „Kunde“ kommt uns schwer über die Lippen, wir brauchen Begriffe wie „Mitglied“ oder „genossenschaftlich“. Unsere Hingabe an Radiologen ist uneingeschränkt – private Freunde aus anderen Branchen halten das für verrückt. Ich halte es für unser Erfolgsgeheimnis. Ich denke dabei immer an diese alte Geschichte. Ein unzufriedener Kunde beim Bäcker hat zwei Möglichkeiten: Er kann sich beschweren und auf Besserung hoffen oder er kann seine Brötchen woanders einkaufen. Unser Weg ist viel radikaler: Radiologen sagen uns, welche Brötchen wir zu backen haben.

 

Continue reading „Denken im Futur – Fragen von Netzmanagerin Eva Jugel über die Zukunft der Curagita an Dr. Michael Kreft“

comment Add Comment

Happy Birthday Curagita 20 Jahre „Cura et agita“ – Innovationen für die niedergelassene Radiologie

Vor 20 Jahren gründete Johannes Schmidt-Tophoff (JST) am 19. März 1999 die Curagita AG. Seine Geschäftsidee war es, nach US-amerikanischem Vorbild Radiologiepraxen zu kaufen und im Verbund zu betreiben. Seitdem hat sich in der Branche viel getan. Curagita war stets vorne dabei und hat viele innovative Ideen in die niedergelassene Radiologie hineingetragen. Hier eine Würdigung der Highlights der letzten 20 Jahre:

Continue reading „Happy Birthday Curagita 20 Jahre „Cura et agita“ – Innovationen für die niedergelassene Radiologie“

comment Add Comment

Erster ambulanter 3T-Scanner mit BioMatrix-Technologie steht in Hamburg-Eppendorf

Conradia investiert in Eppendorf in neue High-End-MRT Präzisionsmedizin. Ende Januar wurde mit dem Magnetom Vida von Siemens das erste 3 Tesla Gerät dieser Art in einer ambulanten Einrichtung in Deutschland installiert. Das Gerät verfügt über smarte Technologien, die in der Lage sind, auf anatomische und physiologische Unterschiede der Patienten individuell einzugehen. Das stärkt den Privatstandort, an dem Professor Christoph Bamberger und Team seit diesem Jahr ihre hochwertigen Präventionsangebote unter dem neuen Label Conradia Medical Prevention anbieten.

Continue reading „Erster ambulanter 3T-Scanner mit BioMatrix-Technologie steht in Hamburg-Eppendorf“

comment Add Comment

Sinken ab dem 1. April die Praxiswerte?

In Berlin wird damit gerechnet, dass das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) zum 1.4.2019 verabschiedet werden soll. Im Gesetzentwurf der Bundesregierung und des Bundestages sollen die nichtärztlichen Dialyseeinrichtungen als MVZ-Gründer ausgeschlossen werden, was die Wettbewerber der DeRaG treffen und sie zwingen würde, Krankenhäuser zu kaufen, um weiter wachsen zu können.

Sollten die Änderungswünsche, die der Bundesrat auf Intervention insbesondere der zahnärztlichen Institutionen einbrachte, jedoch noch Eingang in das Gesetz finden, würde das Radiologen, die ihre Praxisanteile in absehbarer Zeit verkaufen wollen, unmittelbar berühren. Die vom allerdings nicht das Gesetz verabschiedenden Bundesrat gewünschte Beschränkung der Gründungsberechtigung von MVZ wird investorengesteuerte Geschäftsmodelle deutlich erschweren – die Deutsche Radiologienetz AG (DeRaG) rechnet damit, dass derzeit aktive Aufkäufer („asset collectors“) ihr Interesse verlieren werden. Die so sinkende Nachfrage nach Praxen wird sich sehr stark auf die Kaufpreise auswirken, die für Praxen geboten werden. Zwar gilt Bestandsschutz für die heutigen MVZ, die in ihrer unmittelbaren Umgebung auch weiterwachsen können, aber die Gründung von neuen MVZ zum Kauf von Praxen wären, wenn das TSVG im Sinne des Bundesrats verabschiedet würde, aus heutiger Sicht beschränkt.

Continue reading „Sinken ab dem 1. April die Praxiswerte?“

comment Add Comment

Jour Fixe – So institutionalisieren Sie Kommunikation in Ihrer Praxis!

Gute Kommunikation dient der Information Ihrer Partner/Kollegen und Mitarbeiter und der Koordination von Arbeitsprozessen in Ihrer Praxis. Beides ist für die reibungslose Zusammenarbeit in Ihrem Praxisteam notwendig, und prägt so eine effiziente Patientenversorgung im Praxisalltag.

Dies gilt gleichermaßen für die Ärzteschaft, für die Geschäftsführung und das Praxismanagement sowie das medizinisch-technische Team. Hier die wichtigsten Ziele interner, regelmäßiger Kommunikation in Ihrer Praxis:
► Information der Mitarbeiter
► Verbesserung von Koordinationsprozessen
► Beteiligung und Motivation der Mitarbeiter
► Akzeptanz, Identifikation und Loyalität
► hohe Mitarbeiterbindung (weniger Personalfluktuation)
► Kostenreduktion
► positives Praxis-Image

Continue reading „Jour Fixe – So institutionalisieren Sie Kommunikation in Ihrer Praxis!“

comment Add Comment

Weniger Reibungsverluste durch klare Spielregeln

Am Anfang steht eine kaum widerlegbare Behauptung: in jeder Praxis, jedem MVZ, jeder Klinikabteilung besteht das Risiko, dass es im Verlauf der Jahre zu Unstimmigkeiten und sogar „offenen“ Streitigkeiten unter den Gesellschaftern, Teilhabern, leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommt. Dies kann eskalieren in schlimmen Streitigkeiten über Banalitäten (z. B. die Farbe der Wartezimmer-Stühle), dahinter stehen jedoch oft persönliche Befindlichkeiten der Gesellschafter bzw. Ärzteschaft. Häufig werden hierbei auch die an-gestellten (nichtärztlichen) Teammitglieder mit hineingezogen.

Wie kann es soweit kommen? Neben grundsätzlichen Interessensunterschieden, auch beispielsweise aufgrund divergierender Privatinteressen, sind die Ursachen auch im Regelwerk der Praxis und der Zufriedenheit der einzelnen Partner mit diesem Regelwerk zu suchen. Wieviel arbeitet jeder (Punkte vs. Euro, Medizin vs. Management)? Wieviel Stimmanteile hat jeder und korrespondiert das mit seinem realen Einfluss z.B. auf Zuweiser, Patienten oder Personal?

Zuweilen sind Konflikte aber auch schlicht das Ergebnis mangelnder Kommunikation und mangelnder Fähigkeit zur Konsensfindung im Zusammenhang mit divergierenden Zielvorstellungen, z.B. hinsichtlich der weiteren Geschäftspolitik/-strategie (Reinvestitionen, Aufgabe von Geschäftsfeldern, Eingehen von Kooperationen, etc.).

Continue reading „Weniger Reibungsverluste durch klare Spielregeln“

comment Add Comment

Aufbewahrungspflichten in der Röntgendiagnostik sind neu geregelt

Am 31. Dezember 2018 traten das bereits 2017 beschlossene Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und die neue Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) in Kraft. Darin enthalten sind Regelungen für die Aufzeichnung und Aufbewahrung in der Röntgendiagnostik.

Das neue Strahlenschutzgesetz und die Strahlenschutzverordnung müssen in Praxen zur Einsichtnahme ausgelegt werden – in schriftlicher oder digitaler Form.

Doppeluntersuchungen vermeiden durch kurzfristige Verfügbarkeit

Die StrlSchV definiert im § 127 die Anforderungen an die Aufbewahrung von Daten aus Röntgenuntersuchungen. Untersuchungsdaten, Digital- und Röntgenbilder sowie Aufzeichnungen müssen so abgelegt werden, dass sie kurzfristig für Verlaufskontrollen oder für die Erstellung neuer Befunde verfügbar sind. Auf diese Weise werden unnötige, den Patienten belastende Doppeluntersuchungen konsequent vermieden. Weiterhin sind nun Vorgaben zur Speicherung in den technischen Systemen der Praxis samt barrierefreiem Zugriff gesetzlich verankert.

Continue reading „Aufbewahrungspflichten in der Röntgendiagnostik sind neu geregelt“

comment Add Comment

Haftungsfalle Honorararztvertrag

Wieder einmal hat sich ein Landessozialgericht zur Sozialversicherungspflicht von Honorarärzten positioniert.

Das Landessozialgericht Nordrhein- Westfalen hat in zwei Parallelentscheidungen die Sozialversicherungspflicht von in einer Klinik tätigen Honorarärzten festgestellt (Urteil vom 16.05.2018, Az.: L 8 R 233/15, BeckRS 2018, 31340 und Urteil vom 09.05.2018, Az.: L 8 R 234/15, BeckRS 2018, 26751, beide nicht rechtskräftig). Die Ärzte hätten auf der Grundlage der Honorarverträge einem arbeitnehmertypischen umfassenden Weisungsrecht hinsichtlich der Arbeitszeit und hinsichtlich der Art und Weise der Arbeit unterlegen.

Continue reading „Haftungsfalle Honorararztvertrag“

comment Add Comment

Conradia versorgt bis zu 200 Patienten am Tag in Dresden

Die Conradia vergrößert die Zahl ihrer Standorte mit einer neuen Praxis im sächsischen Elbflorenz, in Dresden. Seit Januar gehört das Team aus 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon fünf Radiologen bzw. Nuklearmediziner) zum Verbund und sorgt dafür, dass die Bevölkerung der Dresdner Südvorstadt weiterhin mit neuesten Untersuchungsmethoden an modernen Geräten medizinisch versorgt wird.

Continue reading „Conradia versorgt bis zu 200 Patienten am Tag in Dresden“

comment Add Comment

Conradia behebt MTRA-Mangel in München über italienische Fachkräfte

Die Bedarfszahlen an MTRA sind insbesondere durch starkes Praxiswachstum an einigen Standorten der DeRaG-MVZ erheblich gestiegen. Der Blick auf den Personalmarkt ernüchtert, insbesondere bei der Suche nach geeigneten MTRA. Das Dilemma ist bekannt, alternative Wege im Personal-Recruiting sind gefragt. In einem 2018 initiierten Pilotprojekt gelang es, sieben MTRA aus Italien nach Bayern zu holen und für den Praxisbetrieb fit zu machen. Ein Erfolgsmodell für den gesamten Verbund?

Die Diagnostik München (in Kürze Conradia Radiologie München) hat 2018 das fast Unmögliche geschafft: Binnen eines Jahres konnte der durch Wachstum und Altersaustritt auf neun Vollzeit-Stellen bezifferte Bedarf an MTRA am Münchner Standort gedeckt werden. Über klassische Kanäle sah man bei dieser Bedarfsspitze kaum eine Chance, vollständig zu besetzen. Daher nutzte der kaufmännische Geschäftsführer Sebastian Dieterle die Möglichkeit, über ein Recruiting-Programm des Internationalen Bundes Stuttgart MTRA vom Golf von Neapel in die Stadt an der Isar zu holen.

Continue reading „Conradia behebt MTRA-Mangel in München über italienische Fachkräfte“