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Prostata Expertenaustausch

Unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Henzler und PD Dr. Matthias Röthke fand am Vortag des 11. Radiologentags ein Expertenaustausch zur Prostatadiagnostik statt.

Professor Henzler hat mit der Uroradiologie eine Spezialisierung, die er insbesondere an einem der Münchener Praxisstandorte von Conradia, an der urologischen Klinik Planegg, intensiv betreibt. Dr. Röthke ist im Vorstand der AG Uroradiologie in der Deutschen Röntgengesellschaft und war Mitinitiator der Q-Zertifizierungen. Diese sind nach seiner Überzeugung ein künftiger Qualifikationsnachweis für Radiologen in diesem Gebiet und dienen in verschiedenen potenziellen Zukunftsmodellen (Versorgungsverträgen mit Kassen, Screening), aber auch in der Kommunikation gegenüber urologischen Fachärzten und Patienten zur Profilierung. Daher unterstützen beide Ärzte die Netzmitglieder, die sich ehemals im Rahmen des Verbundprojekts RaDiagnostiX-Prostata- auf die Prostatadiagnostik eingelassen haben, aber auch andere, die sich dem Thema aufgrund seiner Aktualität und zunehmender Nachfrage intensiver zuwenden wollen.

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Der neue EBM liegt noch im Nebel!

Was macht der Referent, wenn die EBM-Reform zum wiederholten Mal verschoben wird und daher sein Vortragsinhalt mehr Fragen als konkrete Informationen enthält? Er macht es kurz und stellt den Fahrplan für Netzpraxen vor, der scharf geschaltet wird, sobald näheres bekannt ist.

Das war so gar nicht in Carsten Krügers Sinne. Der Spezialist für Honorar- und KV-Fragen ist ein Mann der präzisen Informationen, der Zahlen, Daten und Fakten. Und gerade diese konnte er nicht präsentieren, da die EBM-Reform im Vorfeld des Radiologentags mal wieder verschoben wurde. Die vielen Fragezeichen des geplanten neuen EBM plus die Gerüchte einer Absenkung um 8,5 bis 9 Prozent aus zuverlässiger Quelle scheinen für die Radiologie nichts Gutes zu bedeuten. „Die EBM-Bewertung sagt jedoch nicht alles“, so Carsten Krüger. „Der HVM ist ausschlaggebend.“, fügte er hinzu und zeigte auf, dass die unterschiedlichen Modi der Honorartopfbildung in den KV-Bereichen am Ende ausschlaggebend dafür sein werden, wie sich eine EBM-Absenkung konkret für eine Praxis auswirkt. Nach Kontaktaufnahmen mit den KVen verschiedener Regionen könnte die Situation in Baden-Württemberg und Bayern für Radiologen daher unverändert bleiben, während in den KV-Regionen Rheinland-Pfalz, Nordrhein und Hamburg mit Einschnitten zu rechnen ist. „Da ist allerdings noch ein hoher Anteil „Glaskugel“ und sichere Voraussagen sind erst möglich, wenn mehr Informationen vorliegen.“, meint Krüger. Diese werden für Mitte Dezember erwartet.

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CuraFuture – das Erfolgsprojekt CuraTop wird mit Siemens fortgesetzt

Am 7. November unterschrieben in Erlangen Dr. Stefan Schaller, Chef von Siemens Healthineers, und Dr. Johannes Schmidt-Tophoff und Frank Vogel von Curagita einen neuen Rahmenvertrag für die Beschaffung und Vollwartung von Siemens-Geräten bei Conradia und im Radiologienetz. Damit wird der erfolgreiche CuraTop-Vertrag in leicht abgeänderter Form fortgesetzt. Ein Gespräch mit Frank Vogel, dem verantwortlichen Curagita-Prokuristen zum neuen Kooperationsvertrag und zu Verbundvorteilen für Netzmitglieder bei Siemens und anderen Herstellern.

CC: Herr Vogel, CuraFuture, CuraTop – was bezeichnen diese Begriffe und welche Vorteile für Mitgliedspraxen lassen sich damit verbinden?

Frank Vogel: Der neue CuraFuture ist sozusagen das „Happy End“ unserer intensiven Verhandlungen mit Siemens zur Fortsetzung der Rahmenvereinbarung CuraTop, die von Siemens zum Ende dieses Jahres gekündigt wurde. „Happy“ deshalb, weil die CuraTop-Verträge für rund 145 Großgeräte in den Conradia MVZ und in den Mitgliedspraxen von Radiologienetz einen finanziellen Vorteil von ca. 10 Millionen Euro über die Laufzeit von 10 Jahren für die Beteiligten realisieren. Und das auf zuvor verhandelte Vollwartungskonditionen! Da war und ist Luft drinnen, die ein einzelner Radiologe in der Regel so nicht verhandeln kann und die mancher Praxis fünfstellige Beträge pro Jahr in die Kasse gespült haben. Das klappt nur als große Gruppe und so werden wir inzwischen ernst und wahrgenommen! Nach der aus unserer Sicht unnötigen Kündigung des CuraTop-Rahmenvertrags sind wir nun umso zufriedener mit dem Ergebnis der Neuverhandlungen: CuraFuture, den Praxen für ihre neuen und auch ihre Bestandsgeräte ab 1. Januar abschließen können.

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