TSVG kommt zum 1. Mai

Am 14. März hat der Bundestag das Terminversorgungs- und Servicegesetz verabschiedet, das zum 1. Mai in Kraft treten wird. Interessante Neuerungen für Radiologen sind unter anderem folgende:

  • MVZ: Nicht ärztliche Dialyse-Einrichtungen dürfen nur noch MVZ mit fachlichem Bezug zur Versorgung von Dialysepatienten gründen. Ausschließlich radiologische MVZ in der Hand dieser Einrichtungen sollten daher zukünftig nicht mehr möglich sein. Das genossenschaftliche DeRaG-Modell ist von den Neuerungen nicht betroffen und kann weiter wachsen. Auch die zwischenzeitlich im Entwurf angedachten Nachbesetzungen von Anstellungsgenehmigungen (z.B. nach Kündigungen von Ärzten) werden nun doch nicht jedes Mal vom Zulassungsausschuss auf Versorgungsnotwendigkeit geprüft, was den MVZ-Betreibern Zeit und administrativen Aufwand spart.

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Conradia behebt MTRA-Mangel in München über italienische Fachkräfte

Die Bedarfszahlen an MTRA sind insbesondere durch starkes Praxiswachstum an einigen Standorten der DeRaG-MVZ erheblich gestiegen. Der Blick auf den Personalmarkt ernüchtert, insbesondere bei der Suche nach geeigneten MTRA. Das Dilemma ist bekannt, alternative Wege im Personal-Recruiting sind gefragt. In einem 2018 initiierten Pilotprojekt gelang es, sieben MTRA aus Italien nach Bayern zu holen und für den Praxisbetrieb fit zu machen. Ein Erfolgsmodell für den gesamten Verbund?

Die Diagnostik München (in Kürze Conradia Radiologie München) hat 2018 das fast Unmögliche geschafft: Binnen eines Jahres konnte der durch Wachstum und Altersaustritt auf neun Vollzeit-Stellen bezifferte Bedarf an MTRA am Münchner Standort gedeckt werden. Über klassische Kanäle sah man bei dieser Bedarfsspitze kaum eine Chance, vollständig zu besetzen. Daher nutzte der kaufmännische Geschäftsführer Sebastian Dieterle die Möglichkeit, über ein Recruiting-Programm des Internationalen Bundes Stuttgart MTRA vom Golf von Neapel in die Stadt an der Isar zu holen.

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Radiologienetz und Deutsche Radiologienetz AG

Gemeinsame Ziele – verschiedene Darreichungsformen?

 Am 15./16. Februar kamen 15 Radiologen in Heidelberg zusammen um auszuloten, wie sie das Radiologienetz weiterentwickeln wollen, in welchen Gremien diese Weiterentwicklung wie erfolgen soll und wie sich das Verhältnis von Radiologienetz und Deutsche Radiologienetz AG (kurz DeRaG) darstellt.

Es handelte sich um den radiologischen Fachbeirat von Radiologienetz, den radiologischen Aufsichtsrat der DeRaG und Curagita und interessierte Gast-Radiologen. Klar wurde nach Austausch und Diskussion:

  • Es gibt einen großen Unterschied an Wissen und Identifikation mit Netz und DeRaG zwischen den Pionieren und Mitgründern beider Gebilde und der jungen Generation von Radiologen, die erst in den letzten Jahren, z.B. über den Praxiseinstieg zum Netzmitglied wurden.

 

  • Radiologienetz wird von allen als lebendige und aktive Community und Think Tank für freiberufliche Radiologen wertgeschätzt. Durch Information und Austausch wird gemeinsam daran gearbeitet, den zu- künftigen Herausforderungen von Praxisunternehmern erfolgreich zu begegnen, wie Artificial Intelligence, Personalknappheit (Ärzte und Nicht-Ärzte), Realisierung von Kosten-/Einnahmesynergien, Telemedizin, Änderung der Gebührenordnung/Honorare.

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Ein Notfallkoffer für die radiologische Praxis – das gehört hinein

Ein Notfallkoffer kann Leben retten. Vorausgesetzt, er ist richtig bestückt und ein Mediziner ist im Ernstfall zur Stelle, die Menschen in Not richtig zu versorgen. Benötigt ein Patient während einer radiologischen Untersuchung medizinische Hilfe, ist schnelles Handeln gefragt.

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