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Sinken Praxiswerte ab 1. April?

In Berlin wird damit gerechnet, dass das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) zum 1.4.2019 verabschiedet werden soll. Im Gesetzentwurf der Bundesregierung und des Bundestages sollen die nicht-ärztlichen Dialyseeinrichtungen als MVZ-Gründer ausgeschlossen werden, was die Wettbewerber der DeRaG treffen und sie zwingen würde, Krankenhäuser zu kaufen, um weiter wachsen zu können. Sollten die Änderungswünsche, die der Bundesrat auf Intervention insbesondere der zahnärztlichen Institutionen einbrachte jedoch noch Eingang in das Gesetz finden, würde das Radiologen, die ihre Praxisanteile in absehbarer Zeit verkaufen wollen, unmittelbar berühren. Die vom allerdings nicht das Gesetz verabschiedenden Bundesrat gewünschte Beschränkung der Gründungsberechtigung von MVZs wird investorengesteuerte Geschäftsmodelle deutlich erschweren – die Deutsche Radiologienetz AG (DeRaG) rechnet damit, dass derzeit aktive Aufkäufer („asset collectors“) ihr Interesse verlieren werden. Die so sinkende Nachfrage nach Praxen wird sich sehr stark auf die Kaufpreise auswirken, die für Praxen geboten werden. Zwar gilt Bestandsschutz für die heutigen MVZ, die in ihrer unmittelbaren Umgebung auch weiter wachsen können, aber die Gründung von neuen MVZ zum Kauf von Praxen wären, wenn das TSVG im Sinne des Bundesrats verabschiedet würde, aus heutiger Sicht beschränkt.

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Zuschläge für Samstag-Sprechstunde auch für Radiologen

Mitte Dezember des vergangenen Jahres hat der Bewertungsausschuss beschlossen, dass ab 1. Januar 2019 auch Radiologen und Strahlentherapeuten die Zuschläge nach der GOP01102 EBM abrechnen dürfen. Diese Leistung ist im EBM mit 10,93 € bewertet und kann für Inanspruchnahmen des Vertragsarztes an Samstagen zwischen 7:00 und 14:00 Uhr an-gesetzt werden.

Der Wermutstropfen allerdings ist, dass es für diese Leistung zunächst kein neues Geld geben wird. Sie wird aus der morbiditätsorientierten Gesamtvergütung (M-GV) bezahlt. Zum jetzigen Zeitpunkt konnte uns die KV auf Nachfrage noch nicht mitteilen, wie die GOP schlussendlich vergütet werden wird. Die zuständigen Honorarausschüsse werden sich frühestens nach Ende der zweimonatigen Beanstandungsfrist durch das BMG mit der Thematik beschäftigen. Nach derzeitigem Stand ist davon auszugehen, dass sie, wie in anderen Fachgruppen auch, in das RLV bzw. in den je nach HVM der jeweiligen KV budgetierten Honorartopf fällt. Daher wird die tatsächliche Vergütung deutlich geringer ausfallen, als es die EBM Bewertung aussagt.

Sobald weitere Einzelheiten in den Bundesländern bekannt sind, werden wir Sie näher informieren. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Krüger aus dem Curagita-Team zur Verfügung.

Carsten Krüger
ckg@curagita.com

Conradia Standorte 2019
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Neues Jahr – neue Conradia Standorte

Acht neue Ärzte und zwei neue Standorte, so beginnt für die DeRaG 2019!

Seit dem 1. Januar gibt es in Berlin mit der Conradia Hohenschönhausen MVZ GmbH Verstärkung. In Berlin Hohenschönhausen hat Dr. Sabine Dickert ihre Praxis mit zwei Sitzen und einem achtköpfigen Team in die DeRaG eingebracht. Sie verstärkt die Frauenfraktion im Berliner Radiologenteam der Conradia gemeinsam mit ihren Kolleginnen Dr. Petra Jaeckel und Dr. Grit Rademacher.

Ebenfalls zum Jahresbeginn ging das neue Conradia Dresden MVZ an den Start. Die Praxis Radiologie und Nuklearmedizin Dresden-Strehlen firmiert ab sofort als Conradia MVZ mit drei radiologischen Sitzen und einem nuklearmedizinischen Sitz. Über conradia.de können alle Conradia-MVZ angesteuert werden. Für die nächste Printausgabe des CuraCompact im März ist ein Interview mit den Praxisteams geplant über Wünsche und Erwartungen für die Zukunft und darüber, wie es sich anfühlt, zur größten deutschen Radiologie-Gruppe in Radiologeneigentum (der.ag) zu gehören.