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Mai ist Röko-Zeit!

Als Geräte-Team der Curagita und der DeRaG treffen wir uns üblicherweise im Mai auf dem deutschen Röntgenkongress mit allen namhaften Herstellern in den Bereichen Gerätetechnik, Praxisbedarf und Software-Lösungen. Normalerweise werden hier große Beschaffungsprojekte für Netz- und DeRaG MVZ Praxen verhandelt.
Viele von Ihnen konnten in der Vergangenheit bereits von den Gruppenkonditionen profitieren, bei Großgeräten ebenso wie bei Injektoren, Befundmonitoren, Röntgenanlagen, Mammographie-Systemen, Ultraschallsystemen und vielem mehr.

Trotz der andauernden Corona-Pandemie und dem Ausfall des „vor Ort RöKo“ möchten wir den Mai nutzen, um intensive Gespräche mit allen relevanten Herstellern zu führen.

Um die Verhandlungsstrategie mit den Herstellern in diesem Jahr vorzubereiten, wäre es hilfreich, den weiteren Beschaffungsbedarf im Radiologienetz zu kennen. Wenn Sie planen, in diesem oder zu Beginn des nächsten Jahres ein Gerät gemeinsam mit Ihrem Curagita Geräteteam zu beschaffen, melden Sie sich doch bitte in den nächsten 2 Wochen bei uns.

Wie Sie wissen, ist dies für Sie völlig unverbindlich – es gibt uns aber eine Vorstellung vom Gesamt-Investitionsvolumen von DeRaG und Netz, das wir in den Industriegesprächen auch zu Ihrem Vorteil nutzen möchten. Schreiben Sie uns eine Email (service@deratek.de) oder rufen Sie uns an (06221-5025-555).

Beste Grüße aus dem Haus der Radiologie
Ihr Geräteteam rund um Frank Vogel

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„Fühle mich entspannt und frei“: Die Perspektive eines Praxisaussteigers

Dr. Christoph Hahn, Netzradiologe der ersten Stunde und langjähriger Fachbeirat ist im letzten Jahr aus seiner Praxis Radiologie Schorndorf, die er zwanzig Jahre lang mit aufgebaut und gestaltet hat, ausgestiegen. Im Dezember hat er zwei Wochen als Vertreter im Conradia MVZ Charlottenburg mitgearbeitet. Im Gespräch mit Netzmanagerin Eva Jugel gewährt er Einblicke in seine Perspektiven zum Praxisausstieg, zur erlebten MVZ-Kultur und auf das Radiologienetz der Zukunft.

Ausstieg aus der Praxis bringt Lebensqualität
Dr. Christoph Hahn spricht frei von der Leber weg, wie man so sagt. Sein sympathischer schwäbischer Dialekt bringt so manches erfrischend und direkt auf den Punkt. Gerade erst sechzig Jahre alt ist er im Frühjahr letzten Jahres aus der Radiologie Schorndorf endgültig ausgestiegen. Der drahtige Hobby-Rennradler (vormals Mitglied im radiologie.de-Team auf dem Charity Bike Cup) ist einer, der das, was er tut, gerne von Herzen und mit hundertprozentigem Einsatz macht. Dies konnte er zuletzt in der Praxis, in der er zwei Jahrzehnte lang als Partner tätig war, nicht mehr und zog die Konsequenz. „Wenn die Ziele und Auffassungen der Partner in einer Praxis so weit auseinander liegen und keine Lösung in Sicht ist, muss man an der Situation etwas ändern“, erklärt er seinen Ausstieg. Dieser fiel ihm nicht leicht, war er doch Radiologe und Praxisunternehmer mit Herzblut und Leidenschaft. Aber die Bilanz nach einem dreiviertel Jahr erstaunt ihn selbst: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so anders fühle“, gibt er unumwunden zu. Er spricht von mehr Ruhe, Gelassenheit und Entspanntheit. „Obwohl ich nie Druck empfunden habe, merke ich jetzt, wo er weg ist, dass er da war.“ Die Lebensqualität sei durch die neue Freiheit höher, er sei zufriedener. „Am Ende bin ich „vergewohltätigt“ worden“, schmunzelt er. Continue reading „„Fühle mich entspannt und frei“: Die Perspektive eines Praxisaussteigers“

Radiologienetz 2025

Radiologienetz gibt es seit zwanzig Jahren. Die Struktur ist funktionsfähig und durch eine transparente Kommunikation und auch viel gewachsenes Vertrauen (zwischen Mitgliedern und auch zwischen Mitgliedern und dem Netzmanager Curagita) gekennzeichnet.

Die aktuelle Situation im Netz ist geprägt durch:

  • Generationswechsel bei Praxispartnern: Neueinsteiger mit neuen Ideen und eigenen Erwartungen an ein Netz steigen in Netzpraxen ein.
  • Trend zu immer größeren Praxisgebilden: Praxen erwägen Fusionen, Übernahmen oder auch den Verkauf (an Betreiber).
  • Digitalisierung der Kommunikation: Die persönliche Begegnung wurde in Corona-Zeiten durch webgestützte Formate weitgehend ersetzt

Was kann das Radiologienetz zur Zukunftsfähigkeit seiner Mitglieder in den nächsten Jahren beitragen? Welche Themen sollten gemeinsam angegangen werden? Wie eng sollte die Zusammenarbeit und muss auch die Verbindlichkeit im Netz sein, um (noch mehr) Nutzen für die einzelne Praxis zu stiften? Wie soll die Kommunikation künftig aussehen, um Vertrauensräume für den Austausch zu schaffen und gleichzeitig effizient zu sein? Welche (neuen) Kompetenzen brauchen wir im Curagita-Team, um die Strategie Radiologienetz 2025 umzusetzen?

Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen in diesem Jahr diskutieren und beantworten, um dadurch die Weichen für Radiologienetz 2025 zu stellen: im Rahmen einer Mitgliederbefragung, durch persönliche Gespräche mit hoffentlich vielen „Netz-Neulingen“ und natürlich auch auf dem nächsten Radiologentag. Wir freuen uns auf Ihren Input!


Ihre Ansprechpartner

für Berufspolitik:
Dr. Johannes Schmidt-Tophoff
jst@curagita.com

für die Organisation von Vollversammlungen und Radiologentag:
Eva Jugel
eju@curagita.com

 

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Online-Frühjahrsvollversammlung mit Gastvortrag zu Orthopädenkooperationen

Damit wir in Kontakt und Diskussion bleiben, laden wir alle Mitgliedsradiologen zu einer Online-Vollversammlung am 17. März von 19 bis ca. 20.30 Uhr ein. Bei diesem Treffen geben wir ein Update zu Netzthemen und begrüßen Professor Dr. Wolfgang Merk als Gastreferenten zum Thema „Do´s und Don´ts bei Orthopädenkooperationen“. Er ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von Unternehmen und Praxen im Gesundheitswesen, Betriebsanalysen und Betriebsunterbrechungsschäden. Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion und bitten Sie, sich bis 10. März beim Netzmanagement (netzmanagement@curagita.com) zu melden, um eine Registrierung bzw. einen persönlichen Zugangslink für die Zoom-Konferenz zu erhalten.

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12. Radiologentag verschoben

Wie heißt es so schön: „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.“ Sicherlich nicht ganz überraschend passen wir die Planung unserer Netzveranstaltungen an die aktuelle Pandemie-Situation an.

Zurzeit ist nicht absehbar, wann man wieder eine einigermaßen „normale“ Konferenz abhalten kann. Gerade von dem kollegialen Austausch vor Ort lebt das Format des Radiologentags und unterscheidet sich daher von den Fach-Sessions, die mittlerweile in hohem Maße auch online stattfinden. Einen neuen Termin setzen wir an, sobald ein endgültiges Ende des Lockdown und eine wieder aufkeimende Normalität absehbar sind.

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Kontrastmittelpauschale in Bayern angehoben

Die Pauschale für CT-Kontrastmittel wird rückwirkend vom 1. Oktober 2019 bis zum 31. März 2021 von 11 auf 15 Cent pro ml angehoben. Diese gute Nachricht verkündete die KVB ihren Mitgliedern am 28. Januar. Die bayerischen Radiologen waren gegen die Pauschalenabsenkungen im Herbst 2019 Sturm gelaufen. Radiologienetz hatte damals umgehend eine Vollkostenbetrachtung der KM-Gabe erstellt und dieses Gutachten allen Entscheidungsträgern und Multiplikatoren zur Verfügung gestellt. Vor der drastischen Absenkung im Spätjahr 2019 lag die CT-Pauschale pro ml noch bei 47 Cent. Die jetzt beschlossene Erhöhung entspricht einer nachträglichen Mehrvergütung pro CT-Gerät von ca. 6.000 Euro pro Jahr für die Radiologen. Alle warten nun, dass die MRT Pauschale ebenfalls angehoben wird.

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Vorweihnachtliche Online-Vollversammlung der regionalen Netze

Im vergangenen Jahr war alles anders. So auch die vorweihnachtliche Vollversammlungsrunde der regionalen Netze. Sie wurde durch eine Online-Vollversammlung am 9. Dezember 2020 ersetzt, die neben einem fachlichen Teil auch eine Weinprobe beim Weingut des Herzens an der Mosel bot.

Zunächst gab Dr. Schmidt-Tophoff ein Status-Update zu DeRaG/Conradia. Er erläuterte, dass die radiologische Betreibergesellschaft DeRaG mit den Conradia-MVZ und die Curagita als Netzmanager von Radiologienetz, dem Verbund freiberuflicher Praxen, ab 2021 getrennte Wege einschlagen wollen. Die Mitgliedspraxen im Radiologienetz würden von dieser Entwicklung doppelt profitieren, da auf der einen Seite das Curagita-Team durch Betreibererfahrung viel gelernt hat und dieses Wissen auf der anderen Seite durch stärkere Konzentration auf die Bedürfnisse der Mitgliedspraxen (durch den Wegfall von DeRaG/Conradia) diesen auch intensiver – etwa im Rahmen gemeinsamer Verbundprojekte – zugänglich machen kann.

Für Radiologienetz schlug er einen Fahrplan zur Verabschiedung einer gemeinsamen Netzstrategie 2025 vor. Ziel dieser Strategie ist es, die radiologischen Mitgliedspraxen vor dem Hintergrund der aktuellen Branchen-Entwicklungen zu stärken. Continue reading „Vorweihnachtliche Online-Vollversammlung der regionalen Netze“

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Netzpraxis Regensburg ist Referenzpraxis für Mamma-CT

Die Radiologische Praxis DIE RADIOLOGEN in Regensburg/Regenstauf setzt auf ein völlig neues Verfahren zur Diagnostik der weiblichen Brust: Spiral-Brust-CT.

In Deutschland gibt es derzeit nur zwei Praxen, die Brust-CT im niedergelassenen Bereich anbieten. Eine davon ist die radiologische Praxis DIE RADIOLOGEN in Regensburg/Regenstauf, Mitglied im Radiologienetz Bayern. Sie nutzt dazu das innovative Spiral-Brust-CT nu:view, das von der in Erlangen ansässigen Advanced Breast-CT GmbH hergestellt und von dem auf digitale Radiografie spezialisierten Unternehmen Examion vertrieben sowie installiert wird.  Continue reading „Netzpraxis Regensburg ist Referenzpraxis für Mamma-CT“

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Corona, EBM und Terminierung – Schwerpunkte der Juni/Juli-Runden im Netz

Ende Juni, Anfang Juli war die sommerliche Vollversammlungsrunde terminiert. Corona-bedingt wurde erstmals ein gemeinsames Treffen der Netze Rhein-Neckar-Pfalz und Baden Württemberg durchgeführt, an dem man vor Ort in Heidelberg und online per Videokonferenz teilnehmen konnte. Vor allem Letzteres wurde von vielen RadiologInnen genutzt. Gerade diejenigen, die normalerweise lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen, um die Kollegen zu treffen, waren froh, sich in den so aufreibenden und herausfordernden Zeiten die An- und Abfahrt sparen und trotzdem dabei sein zu können. Wobei Konsens darüber bestand, dass die Online-Variante eine effiziente und funktionierende Möglichkeit des Informationsaustauschs ist, den persönlichen Kontakt jedoch nicht in vollem Maße ersetzen kann.

Des Weiteren trafen sich die Netze Bayern in Planegg und Köln-Bonn-Aachen in der Mitgliedspraxis Mechernich. Ein Themenschwerpunkt war die EBM-Reform, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Coronakrise. Die Betroffenheit der Praxen und die Maßnahmen der jeweiligen KVen variieren. KV- und Abrechnungsexperte Carsten Krüger hatte im Frühjahr bereits in KV-spezifischen Webinaren über die jeweiligen Auswirkungen der EBM-Reform berichtet. Daher an dieser Stelle nur ein Update aus den Vollversammlungen (Stand Ende Juni/Anfang Juli).  Continue reading „Corona, EBM und Terminierung – Schwerpunkte der Juni/Juli-Runden im Netz“