Kräfte bündeln durch Vernetzung – Radiologentag 2021

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation, verschieben wir den für November 2020 geplanten 12. Radiologentag auf den 20. März 2021. Anders als medizinische Fachkongresse, auf denen die Sessions vorwiegend edukativen Charakter haben, laden viele Formate des Radiologentags zu Face-to-face Diskussionen (auch jenseits der Agenda) rund um Managementthemen ein. Wir hoffen, dies im März wieder darstellen zu können und natürlich auch, dass möglichst viele von Ihnen wieder dabei sein können. Die Verschiebung schließt auch die Fachbeiratssitzung am Vortag des Radiologentags ein.

Im März heißt es dann Kräfte bündeln durch Vernetzung. Gemeint ist der moderierte Austausch zwischen Praxispartnern und -managern mit dem Ziel, gemeinsame Projekte anzuschieben, durch die Sie Synergien realisieren und sich als Praxis für die Zukunft noch besser aufstellen. Die Zusammenarbeit bei Schnittbildgeräten in den letzten sechs Jahren hat gezeigt, dass Radiologienetz für die Industrie als Schwergewicht wahrgenommen wird. Lassen Sie uns weitere relevante Bereiche identifizieren, bei denen sich ein gemeinsamer Ansatz für die einzelne Praxis rechnet!

Wir freuen uns, wenn Sie am 20. März dabei sind.

Continue reading „Kräfte bündeln durch Vernetzung – Radiologentag 2021“

comment Add Comment

Netzpraxis Regensburg ist Referenzpraxis für Mamma-CT

Die Radiologische Praxis DIE RADIOLOGEN in Regensburg/Regenstauf setzt auf ein völlig neues Verfahren zur Diagnostik der weiblichen Brust: Spiral-Brust-CT.

In Deutschland gibt es derzeit nur zwei Praxen, die Brust-CT im niedergelassenen Bereich anbieten. Eine davon ist die radiologische Praxis DIE RADIOLOGEN in Regensburg/Regenstauf, Mitglied im Radiologienetz Bayern. Sie nutzt dazu das innovative Spiral-Brust-CT nu:view, das von der in Erlangen ansässigen Advanced Breast-CT GmbH hergestellt und von dem auf digitale Radiografie spezialisierten Unternehmen Examion vertrieben sowie installiert wird.  Continue reading „Netzpraxis Regensburg ist Referenzpraxis für Mamma-CT“

comment Add Comment

Corona, EBM und Terminierung – Schwerpunkte der Juni/Juli-Runden im Netz

Ende Juni, Anfang Juli war die sommerliche Vollversammlungsrunde terminiert. Corona-bedingt wurde erstmals ein gemeinsames Treffen der Netze Rhein-Neckar-Pfalz und Baden Württemberg durchgeführt, an dem man vor Ort in Heidelberg und online per Videokonferenz teilnehmen konnte. Vor allem Letzteres wurde von vielen RadiologInnen genutzt. Gerade diejenigen, die normalerweise lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen, um die Kollegen zu treffen, waren froh, sich in den so aufreibenden und herausfordernden Zeiten die An- und Abfahrt sparen und trotzdem dabei sein zu können. Wobei Konsens darüber bestand, dass die Online-Variante eine effiziente und funktionierende Möglichkeit des Informationsaustauschs ist, den persönlichen Kontakt jedoch nicht in vollem Maße ersetzen kann.

Des Weiteren trafen sich die Netze Bayern in Planegg und Köln-Bonn-Aachen in der Mitgliedspraxis Mechernich. Ein Themenschwerpunkt war die EBM-Reform, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Coronakrise. Die Betroffenheit der Praxen und die Maßnahmen der jeweiligen KVen variieren. KV- und Abrechnungsexperte Carsten Krüger hatte im Frühjahr bereits in KV-spezifischen Webinaren über die jeweiligen Auswirkungen der EBM-Reform berichtet. Daher an dieser Stelle nur ein Update aus den Vollversammlungen (Stand Ende Juni/Anfang Juli).  Continue reading „Corona, EBM und Terminierung – Schwerpunkte der Juni/Juli-Runden im Netz“

comment Add Comment

Netzthemen im Frühjahr: Corona und EBM-Reform

Corona hat uns in den vergangenen Monaten jede Menge Herausforderungen beschert. Die im Frühjahr angesetzten Vollversammlungen wurden, da, wo es drängte, per Webinar abgehalten. Mit ermutigenden Rückmeldungen!

 

Digital First ist das neue Gebot, wenn es um Kommunikation innerhalb von Unternehmen oder Netzwerken wie dem Radiologienetz in Deutschland geht. Wir haben den Informationsfluss zu den Netzmitgliedern in den vergangenen Monaten an die aktuelle Situation angepasst und konnten in regionalspezifischen Webinaren anstelle von Vollversammlungen weiter digital informieren, diskutieren und miteinander interagieren.

 

Mitte März erreichte uns in der Vorbereitungsphase der Frühjahrs-Vollversammlungen das Versammlungsverbot. Nach Sichtung der Agenda gab es zwei zeitkritische Themen: Umgang mit der Coronakrise (damals noch in der Anfangsphase) und Auswirkungen der EBM-Reform auf die Vergütung in radiologischen Praxen. Das Thema Coronakrise entwickelte eine heftige Dynamik, der man nur durch punktuelle aktuelle Newsletter gerecht werden konnte. Dort berichteten wir über die Versorgung mit Hygieneartikeln, die umständehalber knapp und teuer wie nie wurden, und über erste BestPractices in der Umorganisation der praxisinternen Prozesse. Diese erreichten uns über den Corona-Beauftragten der Conradia-MVZ, Professor Dr. Thomas Henzler, und auch telefonisch über viele Gespräche mit Radiologen und Praxismanagern aus Mitgliedspraxen. Das CuraProtect-Team erstellte eine von Anette Butzmann vertonte Hygiene- und Arbeitsschutzunterweisung Corona, die allen Mitgliedspraxen (nicht nur den CuraProtect-Praxen) zugänglich gemacht wurde. Da die Coronakrise so schnell nicht vorübergehen wird und die Gesundheitsbranche ganz schön durchgeschüttelt hat und dies immer noch tut, haben wir sie und das Thema Krisenmanagement in dieser Ausgabe zum Schwerpunkt gemacht (ab Seite 11).

Continue reading „Netzthemen im Frühjahr: Corona und EBM-Reform“

comment Add Comment

Zertifikat für kardiovaskuläre Bildgebung für Mitgliedspraxis Lahr

Nicht erst in Zeiten von Corona machen sich radiologische Praxen Gedanken zur Praxisentwicklung und zum Wachstum. Spezialisierungen helfen, sich von den Angeboten anderer Praxen oder auch Krankenhäusern abzusetzen. Profilierung gelingt dann, wenn tatsächlich besondere Kompetenzen vorhanden sind und diese auch nachgewiesen und entsprechend professionell kommuniziert werden.

 

Das Radiologie-Team Ortenau wurde erfolgreich als Zentrum für Kardiovaskuläre Bildgebung der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) zertifiziert und ist damit deutschlandweit eine der wenigen niedergelassenen Praxen, die diesen hohen Qualifizierungsstandard für kardiovaskuläre Bildgebung anbieten können. Im Südwesten Deutschlands steht nun neben dem Universitätsklinikum Freiburg und dem Städtischen Klinikum Karlsruhe in der Ortenau ein weiteres Zentrum für kardiovaskuläre Bildgebung zur Verfügung. „Mit den drei Modalitäten Herz-CT, Herz-MRT sowie der Szintigrafie des Herzens können wir das gesamte diagnostische kardiovaskuläre Spektrum mit jeweils hoher fachlicher Expertise abbilden“, sagt Dr. Achim Kircher, der sich auf die Herzdiagnostik spezialisiert hat und das Zentrum leitet. „Insbesondere an unserem Praxisstandort im Mediclin Herzzentrum Lahr arbeiten wir interdisziplinär mit Herzchirurgen und Kardiologen zusammen.“ Momentan absolviert die Radiologie dort zwischen zwei und fünf Herz-CT-Untersuchungen pro Woche mit steigender Tendenz. Diese Untersuchung wird zunehmend nachgefragt und ist für Dr. Kircher die Methode der Wahl zum Ausschluss einer koronaren Herzerkrankung zum Beispiel bei Mittvierzigern mit entsprechender Symptomatik. Dass die Herz-Schnittbild-Diagnostik keine Kassenleistung ist, schreckt ihn nicht weiter. „Die Patienten wissen, dass sie bei uns hochqualifizierte und schonende Diagnostik bekommen und der Herzkatheder in vielen Fällen vermeidbar ist.“ Diese gute Nachricht wird von der Praxis natürlich gezielt in den Medien und auch bei den Hausärzten platziert.

 

Die Kardio- ist neben der Brustdiagnostik der zweite medizinische Schwerpunkt der Ortenau-Praxis. Wie auch in der Prostatadiagnostik können sich Radiologen spezialisieren und ihre Spezialisierung über Q-Zertifikate der DRG nachweisen. Dazu müssen bestimmte CME-Punkte erworben und Fallzahlen nachgewiesen werden. Zurzeit gibt es in Deutschland nur vierzig zugelassene Zentren für Kardiovaskuläre Bildgebung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Foto: © Bettina Schaller

Fortbildungstipp: Arthroskopie- und Diagnostikkurs Wolkenstein

Gastbeitrag von Dr. Maik Götze, Mitgliedspraxis Lörrach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Südtirol, Wolkenstein, Sellarunde – all das verbinden die meisten von uns mit Erholung und Lebensfreude in den Dolomiten, im Sommer wie im Winter. Dass man sich hier auch gezielt interdisziplinär fortbilden kann, ist vielleicht weniger bekannt. Schon zum 18. Mal fand vom 15. bis 22. Februar der Arthroskopie- und Diagnostik-Kurs Wolkenstein statt. Das Konzept des Erfahrungsaustausches zwischen Radiologen und Orthopäden hat sich bewährt und wird seit Jahren erfolgreich fortgesetzt.

 

Man muss im Ort schon ein wenig suchen, um das kleine Kulturhaus „Oswald von Wolkenstein“ zu finden. Kein großer Counter am Empfang und auch nicht der übliche Dresscode der großen Kongresse. Alles klein und überschaubar, kurze Wege und stets enge Kontakte zu allen Teilnehmern und Referenten. Es geht entspannt zu. Trotzdem ist alles perfekt organisiert, vom funktionierenden Scannen des Fortbildungsausweises bis zum Cappuccino aus der Cimbali-Maschine.

 

Auch 2020 gab es wieder täglich vormittags einen diagnostisch orientierten Kursteil im Erdgeschoss und parallel einen vorwiegend arthroskopischen Kursteil im Obergeschoss des Kulturhauses. Die wissenschaftliche Leitung hatten Roland Becker (Brandenburg), Hans-Martin Klein (Burbach) Wolfgang Nebelung (Düsseldorf) sowie Marco Zanetti (Zürich).

 

Für uns Diagnostiker sind die Vorträge der Experten der MSK-Radiologie aus Deutschland, der Schweiz und Österreich immer einen Besuch wert. Hier wird Bekanntes didaktisch sauber aufbereitet. Egal, wie lange man das Thema zu Hause schon beackert hat: Es findet sich immer wieder etwas Neues und Spannendes. Und die Vortragenden, deren Bücher man in der Praxis stehen hat und je nach Fragestellung zurate zieht, stehen jedem Teilnehmer vor Ort zum direkten Dialog zur Verfügung.

Continue reading „Fortbildungstipp: Arthroskopie- und Diagnostikkurs Wolkenstein“

comment Add Comment

Anbieter für Online-Events und Team-Kommunikation

Wer bislang wenig online gechattet, angerufen und sich in Videokonferenzen oder Webinaren verabredet hat, sieht sich im aktuellen Bedarfsfall mit einer ganzen Reihe von Tools konfrontiert, welche zum Teil kostenfrei, zum Teil kostenpflichtig sind. Neben den benötigten Funktionen wie Video- und Bildschirmübertragung, Recording, Gruppenchat und Dokumente-Upload sollten die gewährleisteten Sicherheitsstandards der Apps bei der Wahl des Kommunikationstools ebenso berücksichtigt werden: Verschlüsselung, regelmäßige Sicherheitsupdates durch die Anbieter, sichere Passwörter für Nutzerkonten, der Umgang mit Schwachstellen sowie die Einhaltung der Datenschutzrichtlinie. Die Mozilla-Stiftung des Browser-Anbieters Firefox hat jüngst die Einhaltung dieser Sicherheitskriterien gängiger Anbieter geprüft. Sechs Anbieter erfüllen die geforderten Mindeststandards: Zoom, Skype, Messenger, MS Teams, GoToMeeting und Webex. Bei Faceteam und WhatsApp gibt es Einschränkungen in der Passwort-Sicherheit.

 

Einige Anbieter lassen es sich nicht nehmen, zusätzliche Daten wie Name, E-Mail-Adresse oder Geodaten der eingeloggten Nutzer zu ziehen und für Werbezwecke einzusetzen. Facebook ist dafür bekannt, weshalb von der geschäftlichen Nutzung von Messenger und WhatsApp abzuraten ist.

 

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Nutzer der Tools viel für die Sicherheit selbst sorgen können. Ist ein Meeting eingeplant, sollte der Link vom Zugriff Dritter ferngehalten werden. Zoom bietet Passwort-geschützte Meetings an. Außerdem kann durch eine spezielle Einstellung nur Gästen nach Verifizierung durch den Gastgeber Zutritt gewährt werden. Man wartet quasi im Vorraum und wird eingelassen.

Continue reading „Anbieter für Online-Events und Team-Kommunikation“

comment Add Comment

Ein musikalisches Denkmal für das MRT

Anlässlich des 20-jährigen Firmenjubiläums von Curagita gab Firmengründer Dr. Johannes Schmidt-Tophoff bei dem von ihm geschätzten kanadischen Singer und Songwriter Martin Gallop einen „MRT-Song“ in Auftrag.

Der Wahlberliner Gallop präsentierte bereits im November 2019 auf dem Radiologentag in Heidelberg eine erste Live-Version des Songs unter launigem Applaus der anwesenden Radiologen. Lesen Sie nun den Text des Songs in Deutsch und Englisch, damit Sie ihn schon bald mitsingen können. Hören Sie auch online gern in den Song rein. Scannen Sie dazu bitte die QR-Codes.

Übrigens: Mitgemischt bei der Studioversion hat auch Udo Lindenberg-Produzent Jem Seifert.  Der fand die Idee eines MRT-Songs super und verriet Martin Gallop im Anschluss, dass das Projekt ihm geholfen habe, die eigene Angst vor einer MRT-Untersuchung abzubauen. Neben der deutschen gibt es auch eine englische Version des Textes, damit das Stück auch über die deutschen Sprachgrenzen hinaus viral gehen kann. Möge sich unser MRT-Song zu einem Ohrwurm entwickeln.

Mitgliedspraxen können den Song in ihren Einrichtungen frei nutzen. Wir hoffen, er findet bei Ihnen Anklang und Sie haben Lust, ihn auf Ihre Homepages oder in Ihr Wartezimmer-TV zu nehmen. Bitte sprechen Sie uns an.

Hören Sie sich den Song hier an und lesen Sie mit!

Continue reading „Ein musikalisches Denkmal für das MRT“

comment Add Comment

Der Weg zum Termin – eine Befragung im Netz

Angeregt in den Vollversammlungen wurde das Thema Erreichbarkeit zur Terminvereinbarung, das offensichtlich vielen Praxen unter den Nägeln brennt, gleich oben auf die Agenda 2020 gesetzt. Der Rücklauf aus der Netzumfrage umfasste insgesamt 50 Teilnehmer. Um es vorweg zu nehmen: 100-prozentige Erreichbarkeit ist nicht das Ziel, aber es geht besser und das wünschen sich auch viele!

Eine Szene aus dem Praxismanager-Treffen der Conradia, in der sich die Anwesenden darüber echauffierten, dass das externe Überlauf Callcenter im letzten Jahr nur eine Annahmequote von 60 Prozent hatte, zeigt: Der Weg zur besseren Erreichbarkeit ist steinig. Und es geht darum, alle verfügbaren Kanäle zu nutzen und zu optimieren. In der Netzbefragung wurden die verschiedenen Stellschrauben dafür näher beleuchtet (zur Online-Terminierung siehe separaten Artikel):

Continue reading „Der Weg zum Termin – eine Befragung im Netz“