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BMG plant Gutachten über Einfluss von Finanzinvestoren auf die Versorgung – DeRaG positioniert sich als Alternative

Ende Januar berichtete der Ärztliche Nachrichtendienst über einen Artikel in der „Welt“.* Wieder einmal ging es darum, dass immer häufiger Investoren Arztpraxen aufkauften und dabei auf satte Gewinne spekulierten. Das habe unangenehme Folgen für Patienten und Krankenkassen, warnen KVen, Kassenvertreter und Gesundheitspolitiker. So hätten Zahnarztzentren in Investorenbesitz 2018 pro Patient rund ein Drittel höhere Kosten bei den Kassen abgerechnet als Praxen in Arztbesitz, berichtete die „Welt“ unter Berufung auf Angaben der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung. Zudem sei bei den Augenärzten in Baden-Württemberg die Zahl der ambulanten Operationen am grauen Star in den vergangenen zehn Jahren parallel zur Zunahme der Medizinischen Versorgungszentren um mehr als ein Viertel angestiegen.

 

Unter Bezugnahme auf die „Welt“ wurde weiterhin berichtet, dass 18.000 der 94.000 Fachärzte, die Kassenpatienten versorgen, mittlerweile als Angestellte von Medizinischen Versorgungszentren arbeiten. Rund 4100 MVZ seien seit der gesetzlichen Öffnung bereits entstanden. Hinter fast jedem sechsten dieser Zentren stünden Investoren.

 

Laut ÄND beabsichtigt das Bundesgesundheitsministerium nun, ein Gutachten in Auftrag geben. SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach fordert etwa, dem Verkauf von Arztsitzen an Finanzinvestoren einen Riegel vorzuschieben. Auch die AOK plädiere für Einschränkungen bei den Verkäufen. Ebenso warnt die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung seit Längerem vor den Folgen des Einflusses der Finanzinvestoren. Und der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, fürchtet, dass „konzernartige Strukturen“ entstehen könnten, die am Ende die freie Arztwahl der Patienten beschränken könnten. Von dem durch das Gesundheitsministerium angekündigten zeitnah zu beauftragenden „Gutachten zur Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen“ erhoffe man sich Aufschluss über Zusammenhänge zwischen den Trägerstrukturen und der Versorgungsqualität.

 

Die DeRaG nutzte die Gelegenheit, um sich vor dem BMG als genossenschaftliches Praxismodell gegenüber den rein „investorengetriebenen MVZ-Modellen“ zu profilieren. Die DeRaG-Vorstände Dr. Johannes Schmidt-Tophoff und Dr. Michael Kreft schrieben in einem Brief an den zuständigen Staatssekretär: „Unser ‚genossenschaftliches‘ Modell weist einen zukunftsfähigen, eigenen Weg auf, der die für die weitere radiologische Versorgung nötigen Vorteile von MVZ nutzt, ohne auf Freiberuflichkeit zu verzichten. Wir vermeiden mit unserem Modell, dass die auch von uns erkannten falschen Anreize in der Versorgung geschaffen und Ärzte aus dem Markt gedrängt werden, und sehen unsere Aufgabe darin, radiologische Diagnostik flächendeckend zukunftssicher zu machen.“ Sie plädierten daher bei etwaigen künftigen Gründungsbeschränkungen für eine besondere Berücksichtigung bzw. Herausnahme von arztzentrierten, ärztlich mehrheitlich gehaltenen Versorgungsmodellen und boten an, das DeRaG-/Conradia-Modell persönlich vorzustellen.

 

* Quelle: https://www.aend.de/article/202617

 


 

Ihr Ansprechpartner

Dr. Johannes Schmidt-Tophoff
jst@curagita.com

 

 

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Erst Inputs vom Rednerpult, dann Outfits vom Laufsteg

Zuweisermarketing-Event in München

Kann man einen Marketingvortrag mit einer Fashion Show verbinden? Man kann. Den Beweis einer gelungenen Symbiose traten der Jameda-Gründer Markus Reif und das Corporate Fashion Label SAAT in München an.

In Kooperation mit der veranstaltenden Münchener Bank eG lud das Conradia-Team ausgewählte Zuweiser am 22. Januar in die Münchener Stadtmitte ein. Dort startete der Abend mit einem Vortrag zur Positionierung von Praxen in Online-Kanälen durch den Praxismarketing-Berater Markus Reif.

Anschließend ließen sich die Teilnehmer des Events von neuen Kreationen in Sachen modischer Praxis-Outfits inspirieren. Ein Leichtes ist es sicher nicht, im seriös-konservativen Umfeld der Praxis-Kleidung jenes gewisse Etwas zu finden, das den modernen Drive seiner Träger sowie einen eigenen Praxis-Look jenseits der üblichen uniformen Schnitte kreiert. Die jungen Designer von SAAT Corporate Fashion haben die anspruchsvolle Herausforderung mit durchdachten Details und modernen Passformen beantwortet – Oversize T-Shirts, Skinny White Jeans und lässige, an Jeansjacken erinnernde Kittel wurden miteinander kombiniert, gekrempelt, lässig reingesteckt oder eben gerade nicht.

Die Vertreter der Conradia nutzten den Anlass für kollegiale Gespräche jenseits der Agenda des Praxisalltags. Dabei bot der ungewöhnliche modische Praxisinput inspirierenden Gesprächsstoff und viel Vergnügen bei den Betrachtern des Ganzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Ihre Ansprechpartnerin

Harriet Ammann
h.ammann@conradia.de

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Neues Mitglied der Geschäftsleitung in Berlin

PD Dr. Alexander Baur ist seit Januar Teil des Berliner Conradia-Teams. Er wird Mitglied der Geschäftsleitung an der Seite der Berliner Geschäftsführung Professor Dr. Thomas Henzler und Olaf Mallien mit dem Ziel, selbst Geschäftsführer zu werden.

Von den wissenschaftlichen Höhen des Charité-Olymps wagt sich der 36-Jährige in die Niederlassung in einem unternehmerisch fordernden Umfeld in Berlin. „Berlin musste es auf jeden Fall sein“, sagt der gebürtige Kölner, der seit inzwischen zehn Jahren in der Hauptstadt beheimatet ist und durch die Arbeit bei einer großen internationalen Unternehmensberatung unmittelbar nach dem Studium schon seine Lust auf herausfordernde Aufgaben bewiesen hat.

 

PD Dr. Alexander Baur

„Einige Kollegen aus der Charité haben sich für die Selbstständigkeit und Niederlassung entschieden, ich habe einen anderen Weg eingeschlagen“, erklärt er auf Nachfrage. Mit DeRaG-Vorstand Michael Kreft und dem kaufmännischen Geschäftsführer der Conradia Berlin, Olaf Mallien, stimmte dann gleich die Chemie. „Mich reizt die Möglichkeit, beim Aufbau und der Etablierung eines zukunftsweisenden Praxiskonzepts gestaltend mitwirken zu können. Dabei kann ich Verantwortung übernehmen, auf Erfahrungen und Wissen des Conradia- und Curagita-Teams zurückgreifen und durch den Erwerb von DeRaG-Aktien Miteigentümer werden in einem von mir gestaltbaren finanziellen Rahmen.“

 

Gestaltungskraft und -wille strahlt der Neue auf jeden Fall aus. Gleichzeitig aber auch Bodenhaftung und Bescheidenheit. „Ich komme von außen in ein heterogenes Team. Viele der ärztlichen Kollegen und Kolleginnen waren vormals erfolgreiche Praxisinhaber und haben in Bereichen Erfahrungen gesammelt und Kompetenzen entwickelt, mit denen ich in der Charité nie befasst war. Ich baue hier auf die Struktur der Conradia mit fachlicher Vernetzung und den Managementsupport durch Zentraleinheiten wie beispielsweise IT-, Geräte- und Beschaffungsmanagement.“

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Personalmarketing im Wartezimmer

Conradia hat wie alle anderen Player in der Gesundheitsbranche auch mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen. Daher ist die Dauersuche nach geeigneten MTRA auch ein Thema für die vollen Wartezimmer der 25 MVZ-Standorte. Immerhin sitzen dort zumindest wertvolle Multiplikatoren. Ein schmaler Flyer passt in jede Handtasche und kann den Lieben daheim oder im Freundeskreis weitergegeben werden. Klingt zwar old fashioned, kann aber die Suche nach Arbeitskräften jenseits der Online-Kanäle wunderbar unterstützen. Wenn die Suche nach MTRA im Wartezimmer sicherlich nicht so einfach von Erfolg gekrönt wird, kommen vielleicht auch andere Zielgruppen mit den Angeboten in Kontakt. Conradia hat insgesamt drei Flyer entwickelt und spricht weiterhin Auszubildende für den Beruf der MFA sowie Quereinsteiger mit und ohne medizinische Ausbildung an. In der Kürze liegt die Würze: Vier Seiten zu produzieren und doch etwas über die Praxiskultur, die einen möglichen Einsteiger erwartet, zu sagen, das ist die Kunst.

 


 

Ihre Ansprechpartner

Till Wippermann
t.wippermann@conradia.de

Ludmilla Kijan
l.kijan@conradia.de

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BMG plant Gutachten über Einfluss von Finanzinvestoren auf die Versorgung – DeRaG positioniert sich als Alternative

Ende Januar berichtete der Ärztliche Nachrichtendienst über einen Artikel in der „Welt“.* Wieder einmal ging es darum, dass immer häufiger Investoren Arztpraxen aufkauften und dabei auf satte Gewinne spekulierten. Das habe unangenehme Folgen für Patienten und Krankenkassen, warnen KVen, Kassenvertreter und Gesundheitspolitiker. So hätten Zahnarztzentren in Investorenbesitz 2018 pro Patient rund ein Drittel höhere Kosten bei den Kassen abgerechnet als Praxen in Arztbesitz, berichtete die „Welt“ unter Berufung auf Angaben der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung. Zudem sei bei den Augenärzten in Baden-Württemberg die Zahl der ambulanten Operationen am grauen Star in den vergangenen zehn Jahren parallel zur Zunahme der Medizinischen Versorgungszentren um mehr als ein Viertel angestiegen.

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Conradia präsentiert sich als sportmedizinischer Partner

„Sattelfest – Schwerpunkt Becken/Lendenwirbelsäule“ – dies war das Thema der sportmedizinischen Weiterbildung im Pferdesport, zu der Dr. Julia Schmidt, stellvertretende Leitung des UKE Athleticum, Initiatorin des Symposiums und Verbandsärztin des Landesverbandes der Reit- & Fahrvereine Hamburg e.V., am 16.11.2019 in die Räumlichkeiten der VIP Lounge des HSV im Hamburger Volksparkstadion eingeladen hatte. Vom Fallbericht über Verletzungsmuster, deren Behandlung bis zur Therapie funktioneller Beschwerden und Prävention durch Ausgleichssport sowie versicherungstechnische Aspekte: 145 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Ärzte, Physiotherapeuten, Reiter, etc.) erweiterten ihr Wissen beim 3. Sportmedizinischen Symposium im Reit- und Pferdesport.

 

Katja Jonsson, die bei Conradia Radiologie Hamburg für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation zuständig ist, war erstmals mit einem Informationsstand vertreten und freute sich über viele interessante Kontakte, die sie auf dieser Veranstaltung knüpfen konnte. „Die persönlichen Gespräche, in denen ich die Conradia, das ärztliche Team und die Hightech Ausstattung der Standorte beschreiben konnte, waren sehr ermutigend. Jetzt müssen wir sehen, ob Kontakte zu Ärzten vertieft werden können und aus Interessenten tatsächliche Patienten oder Nachfrager von Präventionsleistungen bei Conradia werden.“ Ihr nächstes Ziel ist das fußballmedizinische Symposium des UKE im Januar. „Dort werden insbesondere auch viele Orthopäden erwartet“, weiß sie jetzt schon.

 

Ihr Ansprechpartner:

Dr. Michael Kreft
mik@curagita.com

 

Conradia Medical Prevention konzentriert sich auf das Firmengeschäft

Die Conradia hat ihr Präventionsgeschäft reorganisiert. Künftig wird das Angebot für Privatkunden aus dem In- und Ausland von den lokalen MVZ verantwortet.

„Dadurch kann man besser auf die jeweiligen örtlichen Spezialitäten eingehen“, sagt Sebastian Dieterle, kaufmännischer Geschäftsführer der Conradia Radiologie München. Er verweist auf die vielen russischen und arabischen Präventanten in München für Check-up Untersuchungen und auf die urologische Klinik Planegg, an der die Conradia eine Radiologie und eine Präventions- und Kardio-Praxis betreibt. „Hier bauen wir das Thema Männergesundheit und die Kardio-Vorsorge mit Professor Henzler und Dr. Junge und natürlich in Kooperation mit der Urologie im Krankenhaus aus.“ Eine etwas andere Konstellation findet man im ehemaligen MPCH von Professor Bamberger in Hamburg-Eppendorf. Er greift auf sein bewährtes Angebot von Check-up-Untersuchungen und eine selbstzahlende und Privatklientel im weiten Umkreis von Hamburg zurück und ergänzt sein Angebot vor Ort seit kurzem mit einem Ganzkörper-MRT im nagelneuen 3 Tesla-Gerät.

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Conradia als Arbeitgeber: Größe als Attraktivitätsmerkmal

Viele Menschen arbeiten gerne in überschaubaren Einheiten. Der Kontakt ist persönlich, die Hierarchieebenen sind flach, die Entscheidungen fallen schnell und effizient. In kleineren Praxen kommen aber angestellte Ärzte und auch MTRA irgendwann an ihre Entwicklungsgrenzen. Leistungsträger gehen dann immer mal wieder verloren – in Zeiten knapper werdender Personalressourcen ist das etwas, was sich keine Praxis wünscht. Hier kann ein Verbund wie Conradia mit mittlerweile 24 Standorten bundesweit punkten.

So muss zum Beispiel ein Ortswechsel aus privaten Gründen nicht gleich ein Grund für einen Arbeitgeberwechsel sein. Radiologe Dr. Thomas Hanke ist Wahlberliner und war Mitarbeiter im Conradia MVZ in Dresden. Seit kurzem praktiziert er im Team des Conradia MVZ Hohenschönhausen und freut sich über den unkomplizierten Arbeitsplatzwechsel, der ihn wieder in die Bundeshauptstadt gebracht hat.

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DeRaG-(Pool-/)Hauptversammlung

Am Vorabend des 11. Radiologentags fand die DeRaG-(Pool-/)Hauptversammlung statt. Im Fokus der Diskussionen auf der Versammlung standen verschiedene Optionen der Finanzierung zukünftigen Wachstums. Dies vor dem Hintergrund einer vollen Pipeline mit attraktiven Investitionsobjekten und dem strategischen Interesse der DeRaG, sich in der sich konsolidierenden Branche gut zu positionieren. Den Kurs, der 2019 eingeschlagen wurde mit einer zentraleren MVZ-Führung über Leistungsdaten, wird die DeRaG auch im Jahr 2020 weitergehen mit dem Fokus auf der Umsetzung effizienzsteigernder Maßnahmen.

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Was wurde aus der Weihnachtsaktion?

Sie erinnern sich ganz sicher: Anstelle von Weihnachtsgeschenken für die Mitglieder im Radiologienetz stellte Curagita einen Geld­betrag für die medizinische Versorgung obdachloser Menschen zur Verfügung.

Unter Beteiligung der Conradia MVZ in Berlin, München und Hamburg sollte mit dem Geld die Versorgung von Menschen ohne gemeldeten Wohnsitz mit Bildgebung in diesem Jahr finanziert werden. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit den Stiftungen Ärzte der Welt und Jenny de la Torre.

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