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Wieviel Privatisierung verträgt das Gesundheitswesen?

DeRaG-Vorstand Dr. Johannes Schmidt-Tophoff auf dem Gesundheitskongress des Westens

Am 26. März fand der jährliche Gesundheitskongress des Westens in Köln statt. Dr. Johannes Schmidt-Tophoff hatte die Gelegenheit, das genossenschaftliche Konzept der DeRaG mit einem hochkarätigen Podium zu diskutieren.

Unter Moderation des Vor­stands­­vor­sitz­enden der P.E.G. Einkaufs- und Be­triebs­genossenschaft Anton Schmidt tauschte er sich mit dem früheren DAK-­Vorstand Prof. Herbert Rebscher, dem COO der Rhön Klinikum AG Dr. Gunther Weiß, dem Geschäftsführer der Kliniken der Stadt Köln Holger Baumann und dem Krankenhaus­institutsleiter Prof. Wilfried von Eiff von der Universität Münster zum Thema „Wieviel Privatisierung verträgt das Gesundheitswesen? Kontrollverlust vs. Innovationstreiber“ aus. Er stellte aus der Radiologie drei Thesen vor:

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Weiterhin Übernahme-Boom im deutschen Gesundheitswesen

Das Institut Arbeit und Technik (IAT) an der Westfälischen Hochschule beleuchtete im Februar dieses Jahres das boomende Geschäftsmodell von kapitalstarken privaten Finanz­investoren im deutschen Gesundheitsmarkt. In einer wissenschaftlichen Studie zu diesem Thema stellte es fest, dass seit dem Jahr 2013 rund 130 Übernahmen von Unternehmen im deutschen Gesundheitssektor stattfanden, 60 Prozent allein in den letzten zwei Jahren. Das Geschäftsmodell basiert darauf Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeheime und -dienste zu kaufen, diese zu restrukturieren und wieder zu verkaufen.

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Bester Check-up: Handelsblatt zeichnet Conradia Hamburg aus!

In einer aktuellen, im Auftrag des Handelsblatts durchgeführten Studie wurde das Team der Conradia in Eppendorf (bislang: Medizinisches PräventionsCentrum Hamburg) als bester Anbieter im Bereich Check-up ausgezeichnet.

Die befragten Panelteilnehmer sollten darüber Auskunft geben, welcher Anbieter ihre Erwartungen, Erfahrungen und Informationen aus den letzten 24 Monaten am besten erfüllt hat. Insgesamt wurden 295 Dienstleister aus 17 Kategorien untersucht. Der Befragung liegen über 47.000 Urteile zugrunde. In der Kategorie Check-up- Zentren konnte sich das Medizinische PräventionsCentrum Hamburg, das seit zwei Jahren zur Conradia Radiologie Hamburg gehört, als bester Dienstleister durchsetzen.

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Neuer Conradia-Standort in Berlin im Bismarck-Karrée

Conradia Berlin hat seit Anfang April einen neuen Standort. Radiologe Dr. Tillmann Rehbock hat seine Praxis im Bismarck-Karrée an das MVZ Conradia Charlottenburg verkauft.

Auf zwei Etagen in einem schicken, zentral gelegenen Gebäudekomplex praktiziert Rehbock gemeinsam mit seiner Gattin Dr. Beate Rehbock. Letztere ist deutschlandweit anerkannte Lungenspezialistin und wird auch weiterhin ihren fachlichen Schwer­punkt in der Thoraxradiologie haben.

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Interkulturelle Kompetenz als Wettbewerbsvorteil – Privatpatienten anderer Kulturen

Viele ausländische Patienten schätzen die Qualifikationen deutscher Ärzte und die Behandlungsmöglich­keiten mit Hightech und exzellentem Service. Großstädte wie Hamburg und München sind dabei aufgrund ihrer Bekanntheit und ihres er­gän­zen­den touristischen Potenzials besonders attraktiv. Die Klientenschaft wächst vor allem durch Mund-­zu-Mund-Propaganda der Er­fah­rungsberichte. Und diese wiederum hängen in hohem Maße vom richtigen Umgang mit den Patienten aus fremden Ländern ab.

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Conradia Hohenschönhausen – Im Gespräch mit Dr. Sabine Dickert

Sabine Dickert hat keinen Koffer in Berlin. Sie hat ihr ganzes Leben in Berlin. Genauer gesagt Ostberlin. Wie sie selbst verschmitzt sagt: „Komplett ost-sozialisiert eben!“   

Die Radiologin Dr. Sabine Dickert hat sich 1998 in Hohenschönhausen niedergelassen, um die Ecke ihrer Alma Mater in der ehemaligen DDR, wo sie studierte und ihre Facharztausbildung absolvierte. Zwanzig Jahre war sie freiberuflich tätig und hat im Untergeschoss des Ärztehauses, in dem sich ihre radiologische Praxis befindet, eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Baulich in die Jahre gekommen, besticht die Praxis weniger durch Chic und Glamour als vielmehr durch ein frisches knalliges Grün und ein freundliches – übrigens rein weibliches – Team, das Besucher auch am Sprechstunden­ende gut gelaunt begrüßt.

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Aus Diagnostik München wird Conradia Radiologie München

Fünf Jahre nach der MVZ-Gründung durch die Deutsche Radio­logienetz AG (DeRaG) und nach Etappen erfolgreicher Sanierung und Re­struk­turierung wurde die Diagnostik München in Conradia Radiologie München umbenannt. Mit der ehema­ligen Diagnoseklinik hat die neue Praxis mit inzwischen acht Praxis-­Standorten, einem neuen Ärzteteam, einem hochwertigen Gerätepark und medizinischen Schwer­punk­ten nicht mehr viel gemein.

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Wieviel Privatisierung verträgt das Gesundheitswesen – DeRaG-Vorstand Dr. Johannes Schmidt-Tophoff auf dem Gesundheitskongress des Westens

Am 26. März fand der jährliche Gesundheitskongress des Westens in Köln statt. Dr. Johannes Schmidt-Tophoff hatte die Gelegenheit, das genossenschaftliche Konzept der DeRaG mit einem hochkarätigen Podium zu diskutieren. Unter Moderation des Vorstandsvorsitzenden der P.E.G. Einkaufs- und Betriebsgenossenschaft Anton Schmidt tauschte er sich mit dem früheren DAK-Vorstand Prof. Herbert Rebscher, dem COO der Rhön Klinikum AG Dr. Gunther Weiß, dem Geschäftsführer der Kliniken der Stadt Köln, Holger Baumann und dem Krankenhausinstitutsleiter Prof. Wilfried von Eiff von der Universität Münster zum Thema „Wieviel Privatisierung verträgt das Gesundheitswesen? Kontrollverlust vs. Innovationstreiber“ aus. Er stellte aus der Radiologie drei Thesen vor:

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Erster ambulanter 3T-Scanner mit BioMatrix-Technologie steht in Hamburg-Eppendorf

Conradia investiert in Eppendorf in neue High-End-MRT Präzisionsmedizin. Ende Januar wurde mit dem Magnetom Vida von Siemens das erste 3 Tesla Gerät dieser Art in einer ambulanten Einrichtung in Deutschland installiert. Das Gerät verfügt über smarte Technologien, die in der Lage sind, auf anatomische und physiologische Unterschiede der Patienten individuell einzugehen. Das stärkt den Privatstandort, an dem Professor Christoph Bamberger und Team seit diesem Jahr ihre hochwertigen Präventionsangebote unter dem neuen Label Conradia Medical Prevention anbieten.

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MVZ sind in der Labormedizin gut funktionierende Praxis

Pro und Contra Medizinische Versorgungszentren – in der labordiagnostischen Patientenversorgung wird das Spannungsfeld Versorgungsqualität versus Wirtschaftlichkeit ebenso leidenschaftlich diskutiert wie in der Radiologie. Die Argumente sind sehr ähnlich.

Während Radiologienetz-Praxen im November auf dem 10. Radiologentag sich mit den Herausforderungen der Konsolidierung ihrer Branche beschäftigten, fand zeitlich parallel in Berlin eine Fokusveranstaltung des Verbands der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM e.V.) statt.

Hier Auszüge aus der Presseinformation:

Passend zur aktuellen Diskussion um eine vermeintliche Ökonomisierung der Medizin fordert der 1. Vorsitzende des ALM e.V. Dr. Michael Müller eine Rückkehr zur Sachlichkeit: „Im Mittelpunkt muss doch eine gute Versorgung der Patienten stehen. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte, dass durch die Zunahme der Zahl an Medizinischen Versorgungszentren die Versorgung schlechter geworden ist“, so der Facharzt für Laboratoriumsmedizin. Ganz im Gegenteil: „Viele Betreiber von MVZ gehen genau dorthin, wo sich einzelne Ärzte sonst nicht mehr niederlassen wollen!“

So hänge die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung und die Bildung von größeren Facharztlaboren eben damit zusammen, dass die Labormedizin ein fachärztlicher Bereich mit hohen medizinisch-fachlichen, aber auch logistischen und technischen Anforderungen sei, die heutzutage besser durch Kooperationen und Vernetzungen bewältigt werden könnten. „Nur so schaffen wir es, dass trotz des enormen Kostendrucks eine im weltweiten Vergleich qualitativ führende, flächendeckende und ärztlich wie im Service leistungsstarke Versorgungsstruktur entstanden ist“, so Müller.

Wer behauptet, dass durch diese so entstandenen effizienten Strukturen die Qualität der ärztlichen Leistung leiden würde, spiegele falsche Tatsachen vor. ALM-Vorstandsmitglied Späth: „Für den dauerhaften Erfolg einer Praxis wie auch eines von privaten Investoren finanzierten MVZ Unternehmens steht schließlich die kontinuierliche Qualität der medizinischen Leistung und die fachärztliche Beratung der rund 100.000 Haus-und Fachärzte für eine sinnvolle Diagnostik zum Wohl des Patienten an oberster Stelle. Für diesen Erfolg ist die Wahrung der Freiberuflichkeit eine entscheidende Voraussetzung.“ Das ärztliche Berufsrecht und das Vertragsarztrecht ließen auch etwas anderes gar nicht zu. Umgekehrt lege beispielsweise das Wirtschaftlichkeitsgebot im Vertragsrecht jedem niedergelassenen Kassenarzt die Pflicht zu kostenbewusstem Handeln auf. „Diese Wirtschaftlichkeit wird heute in eher größeren Facharztlaboren, ob unabhängig oder in einem Verbund organisiert, erreicht.“

Jedes Facharztlabor, betont Müller, sei zudem ärztlich geleitet. So sei die Unabhängigkeit ärztlicher Entscheidungen jederzeit sichergestellt. Ohnehin sei die Diskussion um eine Ökonomisierung der Medizin eine Schimäre: „Denn ökonomisch betrachtet, wird nur derjenige Arzt, der dauerhaft wirklich gute Medizin zum Nutzen der Patienten leistet, am Ende auch wirtschaftlichen Erfolg haben. Dies gilt für den einzelnen Arzt in seiner Praxis genauso wie für ein größeres Medizin-Unternehmen.“

Die vollständige Presseinformation finden Sie auf der Internetseite: www.alm-ev.de