DeRaG-(Pool/)Hauptversammlungen im Oktober und im Dezember 2020

Gleich zweimal trafen sich die Radiologenaktionäre im 4. Quartal. Dabei ging es um das geplante strategische Wachstum der DeRaG. Zur Abstimmung standen dabei verschiedene Optionen, mit welchen Partnern das Wachstum umgesetzt werden könnte und welche Implikationen dies für die Conradia-Mannschaft (Stakeholder) und das Aktionariat (Shareholder) haben würde. Die DeRaG-Vorstände Dr. Johannes Schmidt-Tophoff und Dr. Michael Kreft holten sich nach enger Abstimmung mit dem mehrheitlich radiologisch besetzten Aufsichtsrat von den Aktionären grünes Licht für die Verhandlungsvertiefung mit der Option eines Vertragsabschlusses mit ihren strategischen Wunschkandidaten (98 Prozent der Radiologenaktionäre stimmten dieser Beschlussvorlage zu). Es wurde bis Silvester getagt (zumeist natürlich online) und verhandelt. Vieles deutet darauf hin, dass der erfolgreiche Abschluss in eine baldige Partnerschaft mündet. Dabei sind die Radiologenaktionäre mehrheitlich an der Fortsetzung ihres Aktionariats interessiert, zum Beispiel durch Aktientausch.

Für Außenstehende, die die komplexe Verknüpfung DeRaG (Deutsche Radiologienetz AG), Radiologienetz und Curagita und deren Entwicklung nicht so eng verfolgen, sei an dieser Stelle nochmal klar gestellt: Von einer DeRaG-Transaktion ist das Curagita-Kernteam in Heidelberg, das neben den Conradia-MVZ vor allem Radiologienetz-Mitgliedspraxen mit Dienstleistungen rund um die Radiologie versorgt, nicht betroffen – auch wenn mancher Außendienst von Industrie und Wettbewerb dies in den Praxen zum Jahresende so (falsch) platzierte!

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Zertifikat für kardiovaskuläre Bildgebung für Conradia Hamburg

Die Conradia Radiologie Hamburg wurde erfolgreich als Zentrum für Kardiovaskuläre Bildgebung der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) zertifiziert und gehört damit deutschlandweit zu einer der wenigen niedergelassenen Praxen, die diesen hohen Qualifizierungsstandard für kardiovaskuläre Bildgebung anbieten können.

In Hamburg steht nun erstmals ein Zentrum mit zwei Standorten für kardiovaskuläre Bildgebung in der Niederlassung zur Verfügung. „An unseren Conradia-Standorten am Bethesda-Krankenhaus in Bergedorf und am MVZ Mathey/Schofer in Stellingen bieten wir das gesamte diagnostische kardiovaskuläre Spektrum mit hoher fachlicher Expertise an“, sagt Dr. Matthias Röthke, ärztlicher Geschäftsführer der Conradia Radiologie Hamburg. Sein Kollege Dr. Paul Zwaka hat sich auf die kardiovaskuläre Bildgebung im MRT und im CT spezialisiert und leitet das Zentrum. Continue reading „Zertifikat für kardiovaskuläre Bildgebung für Conradia Hamburg“

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Weiterer Standort der Conradia Dresden am Diakonissenkrankenhaus

Im 4. Quartal 2020 hat sich das Conradia Dresden MVZ signifikant vergrößert: Mit einem neuen Praxisstandort am Diakonissenkrankenhaus, zwei Sitzen und sieben ärztlichen Kollegen hat sich das Radiologenteam mehr als verdoppelt. Mit dieser (übrigens bereits zweiten) erfolgreichen Arrondierung im Jahr 2020 wird die Dresdner Conradia zum zweitgrößten radiologischen Anbieter vor Ort.

An zwei Standorten mit guter Erreichbarkeit deckt die Praxis das gesamte diagnostische Spektrum ab und bietet darüber hinaus auch MR- und CT-Schmerztherapien sowie interventionelle Radiologie (z.B. Embolisation von Lebertumoren) und onkologische Nachsorge an. Darüber hinaus versorgt die Praxis am Krankenhausstandort auch alle stationären Patienten weiterhin mit der benötigten Diagnostik.

Neuer ärztlicher Leiter der Conradia Dresden ist der Gründer der hinzu gekommen Praxis, Dr. Klaus Holzweißig. Er war seit 1998 mit eigener Praxis am Diakonissenkrankenhaus niedergelassen und hatte davor 10 Jahre als Chefarzt die Röntgenabteilung für die stationären Patienten geleitet. Künftig führt er die MVZ-Geschäfte in Dresden gemeinsam mit Jana Liebers und Igor Kats.

Neben seinen fachlichen Kompetenzen weist der neue Conradia-Radiologe vielfältige musikalische Talente auf. Die öffentliche Vorstellung von Conradia als neue Trägergesellschaft der Radiologie am Diakonissenkrankenhaus erfolgte daher eher außergewöhnlich im Rahmen einer kulturellen Veranstaltung. Musikalisch wurde der Bogen von Luther über Bach bis zum Blues gezogen, wobei Dr. Holzweißig als Sänger und Pianist gemeinsam mit namhaften Dresdner Musikern aufgetreten ist und u.a. auch eine anspruchsvolle eigene Komposition vorgestellt hat.

Sein Schnurrbart wuchs für einen guten Zweck

Egal ob Frau den Mann mit Bart attraktiver findet oder lieber dem glatt rasierten Herrn den Vorzug gibt – darum ging es ihm im vergangenen November bei der Conradia Berlin ganz und gar nicht: PD Dr. Alexander Baur sammelte schon zum zweiten Mal mit jedem gewachsenen Millimeter Bart Geld für einen guten Zweck.

PD Dr. Alexander Baur

„Grow a Mo, Save a Bro“. Mit einer hip daherkommenden und doch so einfachen Initiative möchte die weltweit tätige und gemeinnützig handelnde Organisation ‚Movember‘ auf Männergesundheitsthemen wie Prostata- und Hodenkrebs, psychische Gesundheit und Selbstmordprävention aufmerksam machen. Dazu kann Mann sich auf der Webseite der gemeinnützigen Organisation Movember anmelden, den Schnurrbartwuchs über einen Monat dokumentieren und Spenden für ein Projekt sammeln. Ziel der Organisation ist es, bis 2030 die Zahl der Männer, die vorzeitig sterben, um 25% zu reduzieren.

Die Aktion ging als „CONRADIA Berlin – Bärtige Befundung“ ins Rennen und diente dazu, das Engagement der Mitmacher für die Prostatakrebs-Prävention auch außerhalb der Praxis zum Ausdruck zu bringen. Sowohl die Spendenhöhe als auch der Status quo des Bartwuchses sind ausbaufähig, aber der Optimist Baur ist zufrieden und sagt: „Es geht darum, ein Zeichen zu setzen, Aufmerksamkeit für das Thema Männergesundheit zur erregen, und ich freue mich, dass wir dieses Mal als Conradia-Team dabei waren.“

Auch die Curagita unterstützte Movember mit einer Geldspende und machte in ihrer traditionellen Weihnachtsaktion auf das Thema aufmerksam.

Über Movember
Movember bezeichnet sich selbst als die führende Wohltätigkeitsorganisation, die das Gesicht der Männergesundheit verändert. Im Fokus stehen dabei die Themen Prostatakrebs, Hodenkrebs, psychische Gesundheit und Selbstmordprävention. Je-der Mann kann mitmachen und durch sein individuelles Bart-Projekt jedes Jahr im November Spenden für die Organisation sammeln. Seit 2003 hat Movember mehr als 1.250 Projekte zur Männergesundheit auf der ganzen Welt finanziert, dieden Status quo in Frage stellen, die Gesundheitsforschung von Männern aufrütteln und die Art und Weise,wie Gesundheitsdienste Männer erreichen und unterstützen, verändern. Mehr Informationen auf de.movember.com.

Neuer Conradia-Standort in Berlin Schöneberg

Seit Januar 2021 hat die Conradia Hohenschönhausen MVZ GmbH einen neuen Praxisstandort in der Bozener Straße in Berlin  Schöneberg. Hier wird künftig mit einem modernen 1,5 Tesla-MRT von Philips in ansprechenden Räumlichkeiten ein großes Spektrum an MRT-Untersuchungen für PKV- und zeitnah auch GKV-Patientinnen und Patienten angeboten. DeRaG-Vorstand Dr. Michael Kreft freut sich: „Mit Schöneberg können wir unser Angebot für Berlin auf hohem Niveau weiter ausweiten.“

Conradia Westpfalz verkauft

Sicherlich nicht DeRaG-typisch ist der im Herbst 2020 vollzogene Verkauf der Conradia Westpfalz an das MVZ Landstuhl. Im Rahmen einer Vollversammlung erläuterte der DeRaG-Aufsichtsrat Dr. Friedrich Wilhelm Roloff, dass die spezielle Vor-Ort-Situation in Kaiserslautern in Kombination mit der Coronakrise und dem Liquiditätsbedarf zur Finanzierung arrondierender Projekte hier den Ausschlag für die Entscheidung gegeben habe. Auch DeRaG-Vorstand Dr. Johannes Schmidt-Tophoff ist überzeugt, dass mit dem Verkauf der Weiterbestand der Praxis und damit des Lebenswerks der langjährigen Mitgliedsradiologen Dr. Peters und Dr. Janné langfristig am besten gesichert werden konnte.

Conradia Medical Prevention informiert Besucher auf digitaler Personal-Messe

Die Conradia Medical Prevention präsentierte sich im Oktober 2020 mit einem virtuellen Stand auf der Messe „Zukunft Personal Europe 2020“. Zielgruppe dort waren Personalverantwortliche von Unternehmen, die erwägen, ihre Arbeitgeberattraktivität durch hochwertige Früherkennungs- und Vorsorgeangebote zu erhöhen. 

Der Bereich Präventionsmedizin für Arbeitnehmer wird bei Conradia bundesweit in der Conradia Medical Prevention (CMP) zusammengefasst. Darunter fallen Leistungen wie Check-ups zur ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge. Im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind auch hochwertige Früherkennungs- und Vorsorgeangebote durch den Arbeitgeber Instrumente im Konditionenreigen, der beim Gehalt beginnt und bei der Kinderbetreuung oder dem Firmenwagen noch nicht endet. Denn Gesundheit hat – auch durch die Coronakrise – für viele Menschen einen noch bedeutenderen Stellenwert erlangt. Auf Messen wie zum Beispiel der „Zukunft Personal Europe 2020“ kommen Anbieter aus allen möglichen Bereichen mit den Personalverantwortlichen von Unternehmen zusammen. In diesem Jahr fand die Personalmesse im virtuellen Raum statt. Denn neue Situationen erfordern neue Maßnahmen. In der virtuellen Halle „Corporate Health“ präsentierte sich im Oktober erstmals auch die Conradia mit einem virtuellen Messestand.

 

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Spezialgebiet Lungendiagnostik: Interview mit Dr. Beate Rehbock

Dr. Beate Rehbock

Im Gespräch mit Radiologin und Lungenspezialistin Dr. Beate Rehbock aus der Conradia Charlottenburg.

Dr. Beate Rehbock ist eine vielbeschäftigte Frau. Die radiologische Lungenspezialistin ist gefragt in der Praxis, als Dozentin und als Mitglied wissenschaftlicher Gremien. Sie ist nicht nur einfach auf die Lungenbildgebung spezialisiert, sondern insbesondere auf die sogenannten interstitiellen Lungenerkrankungen, ein weiteres Spezialgebiet innerhalb der Lungenradiologie. Für CuraCompact nahm sie sich ein bisschen Zeit:

CuraCompact: Frau Dr. Rehbock, wie bekommen Sie Ihre praktische Tätigkeit als Ärztin und Ihre vielen anderen Aktivitäten in Lehre und Forschung unter einen Hut?
Dr. Rehbock: Für beides schlägt mein Herz und mein Beruf ist tatsächlich meine Berufung. Bereits von meinem Vater, einem wissenschaftlich sehr engagierten Kardiologen, bekam ich vorgelebt, dass die Arbeitswoche nicht am Freitag endet, und so mache ich das nun auch schon seit Jahrzehnten mit ungebrochener Begeisterung. Auf der einen Seite reizt mich die Wissenschaft und ich engagiere mich hier vielfältig. Auf der anderen Seite habe ich schon früh im Rahmen meiner Krankenhaus-Tätigkeiten festgestellt, dass ich den Patientenkontakt und darüber hinaus auch den interdisziplinären Austausch mit anderen Fachrichtungen im Sinne einer optimierten Patientenversorgung als sehr erfüllend empfand. Das zog mich hinaus in die ambulante Versorgung. Denn dort habe ich Zugang zum Einzelschicksal und kann selbstverantwortlich meine Diagnosen in der Diskussion mit den zuweisenden Kollegen und durch Anforderung der Epikrisen proaktiv überprüfen. Dieses Engagement und die eigene Qualitätskontrolle wird geschätzt, sodass die Diskussion für alle Seiten inspirierend und therapieweisend ist.  Continue reading „Spezialgebiet Lungendiagnostik: Interview mit Dr. Beate Rehbock“

Bericht aus der Pool-(Haupt-)Versammlung der Deutsche Radiologienetz AG

Am 11. Juli fand eine Pool-(Haupt-)Versammlung der Deutsche Radiologienetz AG (kurz DeRaG) statt. Über die anwesenden Poolgesellschafter waren 70,45% des Grundkapitals anwesend. Die Poolversammlung war damit beschlussfähig, die Sitzung diente jedoch nur der Information der Aktionäre. Beschlüsse waren nicht vorgesehen und wurden entsprechend auch nicht gefasst. Die Tagesordnung hatte neben dem Kurzbericht zur Geschäfts- und Finanzlage der DeRaG nur einen weiteren Punkt: Information der Aktionäre über das geplante Transaktionsprojekt unter dem Codenamen „Kevin“. Dieses wurde den Anwesenden ausführlich erläutert und im Anschluss intensiv diskutiert. Mit „Kevin“ verfolgt die DeRaG eine Wachstumsstrategie unter Hinzunahme eines strategischen Partners.

Die geplante Transaktion hat keine Auswirkungen auf den Weiterbetrieb des Radiologienetzes durch die Curagita. Vielmehr wird sich Curagita als Netzmanagerin künftig wieder ganz auf die Bedürfnisse und Bedarfe ihrer freiberuflichen Mitgliedspraxen ausrichten.

Die nächste ordentliche Pool-(Haupt-)Versammlung findet am Samstag, den 10. Oktober statt. Hier stehen dann Entscheidungen über Jahresabschlüsse, Informationen zum Stand des Transaktionsprojekts und die Wahlen von Aufsichtsräten und Treuhändern an. Außerdem wird der neue niedrigere Aktienkurs der DeRaG, der den aktuellen Entwicklungen in den Conradia-MVZ vor dem Hintergrund der EBM-Reform und der Coronakrise Rechnung trägt, final verabschiedet.

Darüber hinaus findet in diesem Jahr auch wieder im Rahmen des jährlichen Radiologentags eine außerordentliche Pool-(Haupt-)Versammlung am Freitag, den 13.11.2020 statt.

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Conradia Medical Prevention: Spitzenreiter im Deutschland-Test von Focus Money

Die Conradia Prävention (conradia-checkup.de) erhielt bei einer Verbraucherstudie in der Kategorie „Check-up-Zentren“ die Top-Bewertung „Höchste Weiterempfehlung“. Das ist ein Ergebnis der Untersuchung zum Empfehlungsverhalten von Kunden im Auftrag von Focus-Money in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut ServiceValue (Focus-Money Ausgabe 26/2020). In diesem Jahr kamen bei der Studie „Von Kunden empfohlen“ 1.300 Anbieter aus 80 Branchen auf den Prüfstand. 500.000 Kundenmeinungen wurden eingeholt. Waren die Konsumenten in den letzten 24 Monaten bei einem Anbieter Kunde, sollten sie angeben, ob und wie intensiv sie den Anbieter in ihrem sozialen Umfeld – privat oder beruflich – tatsächlich weiterempfohlen haben. Kernergebnis sind 80 Branchensieger mit der Auszeichnung „Höchste Weiterempfehlung“. Dieses Prädikat wird in jeder Sparte nur einmal vergeben. In der Kategorie „Check-Up-Zentren“ hat Conradia Medical Prevention das Prädikat „Höchste Weiterempfehlung“ erzielt und ist damit der Branchengewinner. Bereits in einer Handelsblatt-Umfrage im Mai 2019 wurde Conradia Medical Prevention Hamburg als bestes Check-up-Zentrum ausgezeichnet und auch Conradia Medical Prevention erreichte insgesamt einen Spitzenplatz.

Die für das Firmenkundengeschäft zuständige Geschäftsführerin Ingrid Koytka freut sich sehr über die Auszeichnung. „Von Kunden empfohlen zu werden, ist das größte Lob, das man als Unternehmen erhalten kann. Das hilft insbesondere bei der Akquise neuer Unternehmen, die erwägen, für ihr Management Check-up-Programme anzubieten.“


Ihre Ansprechpartnerin:

Ingrid Koytka
i.koytka@conradia-checkup.de