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Dosismanagement-Update

Vor zwei Jahren war das Thema Dosismanagement ein Schwerpunktthema auf den Vollversammlungen und im CuraCompact. Anlass war die neue Strahlenschutzverordnung, die am 31. Dezember 2018 in Kraft trat und für Unruhe in den Reihen der Netzmitglieder sorgte. Zwar gelten die grundsätzlichen Anforderungen des Strahlenschutzes fort, wurden aber in einigen Aspekten ergänzt oder in der Umsetzung bzw. in Details überarbeitet, z.B. bzgl. des Einsatzes von Medizin-Physik-Experten (MPE), des Umgangs mit Vorkommnissen oder der Erstellung von Arbeitsanweisungen. An mehreren Stellen wurden zunächst Übergangsvorschriften definiert.

In „Der Radiologe“ vom 26. Februar 2019 wurde von PD Dr. Michael Walz (Ärztliche Stelle für Qualitätssicherung in der Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie Hessen) und Dr. Michael Wucherer sowie Prof. Dr. Reinhard Loose (Institut für Medizinische Physik, Klinikum Nürnberg) eine gute Zusammenfassung für den radiologischen Praxisalltag formuliert.

Insbesondere enthält diese folgende wichtige Erweiterungen:

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Versorgungsverbesserungsgesetz (GPVG) geplant

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat den Referentenentwurf eines „Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege“ (GPVG) vorgelegt. Mit diesem Gesetz werden Rechtsänderungen in verschiedenen Versorgungsbereichen der gesetzlichen Krankenversicherung und in der sozialen Pflegeversicherung auf den Weg gebracht.

Für den Bereich der ambulanten ärztlichen Versorgung sind die erweiterten rechtlichen Möglichkeiten für den Abschluss von Selektivverträgen zwischen ärztlichen Organisationen und den gesetzlichen Krankenkassen von besonderem Interesse. Derzeit ermöglichen die Regelungen zur besonderen Versorgung nach § 140a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) nur in engen Grenzen Vernetzungen über die gesetzliche Krankenversicherung hinaus. Die Neuregelungen zielen darauf ab, die Spielräume hierfür zu erweitern und regionalen Bedürfnissen besser Rechnung tragen zu können. Gleichzeitig werden Versorgungsinnovationen gefördert, indem die Krankenkassen die Möglichkeit erhalten, durch den Innovationsfonds geförderte Projekte auf freiwilliger Basis weiterzuführen.  Continue reading „Versorgungsverbesserungsgesetz (GPVG) geplant“

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Erneute Schließungen von Kitas und Schulen – Folgen für erwerbstätige Eltern und ihre Arbeitgeber

Ob es sich nun um eine zweite Welle handelt oder nicht: die lokalen erneuten Schließungen von Kitas und Schulen sind Vorboten wahrscheinlich weiterer für Arbeitnehmer und Arbeitgeber unruhiger Zeiten. Einige Arbeitnehmer versuchen, kurzfristige Engpässe zuhause privat zu organisieren. Viele aber können das nicht und werden für die Kinderbetreuung eine Auszeit von ihrer Arbeit nehmen müssen – zumal die Alternative Homeoffice für Praxismitarbeiter in der Regel
wegfällt. Doch welche Rechte haben die Arbeitnehmer und wer bezahlt für die unfreiwilligen Auszeiten?

Schon immer stehen Eltern Kinderkrankentage zu. Der Bezugszeitraum wurde nun unter bestimmten Voraussetzungen verlängert. Außerdem gibt es nun für Fälle von Quarantäne Lohnersatz für Arbeitnehmer in Kinderbetreuung.  Continue reading „Erneute Schließungen von Kitas und Schulen – Folgen für erwerbstätige Eltern und ihre Arbeitgeber“

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Verhandlungsstärke durch Volumenbündelung: 50. Siemens-Großgerät über Verbundeinkauf

Frank Vogel

Die Idee von Radiologienetz ist ganz einfach. Einzelne Praxen vernetzen sich und können dadurch ein schwergewichtigerer Verhandlungspartner und/oder Vertreter ihrer Interessen sein als ihnen das im Alleingang gelingen würde. Die Verhandlungsmandate müssen sie dazu an ihr Netz übertragen. Dort wiederum sind spezialisierte Teams hauptberuflich damit beschäftigt, die Volumina permanent im Sinne der beteiligten Praxen neu und bestmöglich zu verhandeln. Dies klappt umso besser, je glaubwürdiger die Netzvertreter sind. Und glaubwürdig sind sie vor allem dann, wenn sie ein verbindliches Mandat haben. Letzteres klappt in der Realität nicht immer idealtypisch. Da sind die Großhändler, die in den Praxen aufschlagen und durch Lockvogelangebote den Netzmanager unterbieten. Weiterhin werben freundliche Pharmavertreter um Direktabnahme und bei den Großgeräten schließlich die gestandenen Regionalleiter, die das wichtigste, aber zugleich intransparenteste aller Geschäfte natürlich auch gerne selbst mit einer Praxis abschließen möchten, ohne über den für sie unbequemen Umweg Radiologienetz zu gehen.  Continue reading „Verhandlungsstärke durch Volumenbündelung: 50. Siemens-Großgerät über Verbundeinkauf“

Hersteller-unabhängige Systeme zur Kontrastmittelapplikation

MTRAs und Radiologen kennen das aus der täglichen Praxis: Für Kontrastmittelinjektomaten benötigt man das jeweils passende System von Ventilen und Schläuchen. Wichtig ist für viele die Dauer der Anwendung eines Systems sowie eine einfache und hygienische Handhabung. Für die Praxisunternehmer weiterhin sind – je nach KV-Region – auch die Kosten nicht unerheblich.

Die Firma Transatlantic hat als Experte für injektionsbezogene Verbrauchsmaterilien Made in Germany ein System entwickelt, welches auf alle gängigen Kolbeninjektoren auf dem Markt passt. Die angebotenen Verbrauchsmaterialien zur Kontrastmittelapplikation sind unkompliziert im Handling und können unabhängig von vorhandenen Injektor-Marken angeschafft werden. Darüber hinaus liegen sie unter dem Preisniveau der Originalware der Gerätehersteller. Grund genug, das System im Radiologienetz auszuprobieren und anzubieten. Das Produkt namens Transaflow Multi-APS 23 Dual-Füllsystem erfüllt mit genormten Anschlüssen die Anforderungen an standardisierte Arbeitsprozesse in der Radiologie. Es kann laut Angaben des Herstellers bis zu zwölf Stunden mehrfach hygienisch und sicher sowohl am CT als auch am MRT-Injektor angewendet werden. Die Handhabung ist einfach und durch die farbliche Kodierung der Leitungen verwechslungssicher. Weiterhin im Programm findet sich eine Viren- und keimsichere Patientenwechselleitung. Der Einsatz einer Viren- und Keimsperre wird von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene empfohlen. Der Hersteller bietet hier verschiedene Längen, glatt oder spiralisiert, an.  Continue reading „Hersteller-unabhängige Systeme zur Kontrastmittelapplikation“

Jod-Recycling jetzt auch für Tourpraxen im Radiologienetz möglich

Über die Umweltinitiative von GE berichteten wir bereits in Ausgabe 3/2018. Damals war die Radiologie München in Planegg mit einem Pilotprojekt zum Jod-Recycling gestartet. Nach guten Erfahrungen kann dieser Service nun auch von den Tourpraxen im Verbund genutzt werden.

Zur Reduzierung von Einträgen aus Arzneimittelrückständen in Gewässer bietet GE Healthcare den kostenlosen Service, nicht kontaminierte Röntgenkontrastmittel (AccupaqueTM und VisipaqueTM) in eine Wiederverwertung zu bringen. Das Prozedere ist denkbar einfach: Kontrastmittelreste aus Flaschen oder Spritzen werden in einen bereitgestellten Behälter entleert. Wenn die Container voll sind, werden sie fest verschlossen, versiegelt und von GE gegen leere Behälter ausgetauscht.  Continue reading „Jod-Recycling jetzt auch für Tourpraxen im Radiologienetz möglich“

Bewerberpool 3/2020

Bei Personalberater Frederik Brenner laufen kontinuierlich Anfragen von radiologisch / nuklearmedizinischen Fachärzten ein. Durch diesen Bewerberpool kann er oftmals suchenden Praxen zeitnah einen passenden Kandidaten vermitteln. Hier drucken wir auszugsweise die Liste der aktuellen Bewerber für die Region Baden-Württemberg. In vielen Fällen wird Frederik Brenner auch über den Bewerberpool hinaus aktiv und sucht den passgenauen Partner bzw. Angestellten für eine Praxis. Für weitere Informationen oder Ihre Suche in einer anderen Zielregionen wenden Sie sich bitte direkt an ihn.  Continue reading „Bewerberpool 3/2020“

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Ob Jobwechsel oder Praxispartner-Vermittlung – Erfahrung und Fingerspitzengefühl zählen / Bewerberpool

Frederik Brenner ist seit Jahren bundesweit für Radiologinnen und Radiologen bei der Stellensuche und -besetzung im Einsatz. Er zieht gezielt die Strippen seines Netzwerks, um für Klienten die richtige Stelle zu finden und vice versa den passenden Kollegen/die passende Kollegin ins Team zu holen.

 

Der Stellenmarkt für Radiologinnen und Radiologen in Deutschland ist ein „Verkäufermarkt“. Viele freie Stellen stehen wenigen suchenden Ärzten zur Verfügung. Das ist nicht einfach für die Praxen, die angestellte Ärzte oder nachfolgende Partner besetzen wollen. Aber auch diejenigen, die ihre Fühler in Richtung Praxis ausstrecken, finden oft nicht auf Anhieb die passende Stelle. Oder – und das ist für alle Beteiligten unangenehm – stellen nach kurzer Zeit fest, dass man sich geirrt hat und wieder auseinander geht. Herauszufinden, was geboten und gesucht wird – sowohl in fachlicher Hinsicht als auch bezüglich der persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten und der Arbeitsbedingungen (und hier ist der finanzielle Aspekt nur einer von vielen!), ist gar nicht so einfach. Hier setzt Frederik Brenners Ansatz an. Er hat den Anspruch, den oder die richtige/n Bewerber/Bewerberin in die passende Praxis zu vermitteln mit langfristiger Zufriedenheit bei allen Beteiligten.

 

Die zweifelsohne ausgezeichneten Kompetenzen und Erfahrungen seiner Klienten ergänzt Brenner um geeignete, oftmals zusätzlich gewinnbringende Empfehlungen. Vertrauen hat er sich konsequent erarbeitet. Das zählt für Stellensuchende wie Anbieter. „Es geht nicht überwiegend darum, was Sie können oder anbieten. Wer Sie sind und was Sie möchten, steht im Mittelpunkt.“ Brenner bringt neue Perspektiven in den Suchprozess. Er betrachtet sich als außenstehende Vertrauensperson seiner Mandanten, welche er auf ihrem gewünschten Weg begleitet. Seine Kompetenzen beschreibt der Diplom-Kaufmann mit „hören, verstehen, finden, begleiten und vereinbaren“.

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EBM-Reform und leere Praxen

 

 

 

 

 

Ihre Analyse & gezielte Gegenmaßnahmen

 

Sehr geehrter Herr Kollege,

seien wir ehrlich, bislang ging es uns in den radiologischen Niederlassungen gut. Zugegeben – über viele Dinge kann man sich trefflich ärgern, und Ungerechtigkeiten prägen den Alltag der Praxen schon sehr lange. Jedoch – das kleine Virus nimmt von jetzt auf gleich vielen Praxen im wahrsten Sinne des Wortes „die Luft zum Atmen“, und die bereits gültige EBM-Reform tut ein Übriges. War bislang der Blick auf das Bankkonto für eine erste Übersicht, ob es gut läuft, vielleicht ausreichend, muss plötzlich viel genauer gerechnet werden, und nicht wenige Praxen geraten ins Trudeln. Deshalb wenden wir uns heute als aus der Praxis kommendes Beratungsunternehmen an Sie, um gemeinsam mit Ihnen einen Weg aus diesem Dilemma zu finden.

 

Worum geht es?

 

 

Was muss momentan getan werden? Welche Ansätze gibt es, die erwähnten Themen in eine wirkungsvolle und nachhaltige Lösung zu überführen?

Zunächst gilt es, den tatsächlichen Stand Ihrer Praxis mit einer bewährten und methodisch klaren Systematik zu analysieren. Aus dieser Analyse muss ein eindeutig formulierter Maßnahmenkatalog abgeleitet werden, welcher Eingang in einen klar strukturierten Optimierungsplan findet. Wichtig ist: Jetzt gehört alles auf den Prüfstand!

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Vom Seminar zum Flexinar: CurAcademy setzt Coaching-Programm neu auf

Die CurAcademy stellt ihr Kursprogramm für nicht-ärztliche Führungskräfte von Präsenz- auf Onlinekurse um. Das beliebte  Curriculum Personalführung bietet damit eine höhere zeitliche Flexibilität und örtliche Unabhängigkeit für Teilnehmende.

 

Der politisch verordnete Lockdown in Deutschland verhinderte eine Präsenzdurchführung der geplanten Führungsseminare im Rahmen der CurAcademy. Coach Markus Schmidt-Tophoff von der IFM Heidelberg GmbH hat die Zeit genutzt und das Führungscurriculum in ein Onlinekurs-Format transferiert. Somit können die Workshops auch weiterhin angeboten werden. Zudem gewähren online zu absolvierende Einheiten weitreichende Freiheit, den Kurs weitestgehend auf persönliche verfügbare Zeitfenster einzutakten. Das Bedürfnis hiernach war seitens der Praxen ohnehin hoch, sowohl auf Seiten der potenziellen Teilnehmer*innen als auch bei den sie freistellenden Radiologen.

 

Online Flexinar für nicht-ärztliche Führungskräfte

In sechs Monaten ist es laut Schmidt-Tophoff möglich, sich zur nicht-ärztlichen Führungskraft über die neu geschaffene IFM Online Lern-Plattform weiterzubilden. Das zu absolvierende Programm besteht aus einer zeitlich frei wählbaren Kombination aus Video-Tutorials und Übungen und gibt den Teilnehmenden nützliche Tools zur direkten Verwendung in der Praxis an die Hand. Dreistündige Online-Workshops in der Gruppe dienen der Vertiefung, Anwendung und dem Austausch zwischen (angehenden) Führungskräften verschiedener Praxen. Die integrierte Chat-Funktion soll den Teilnehmenden und Coaches für freie Diskussionen und Austausch dienen. Um auf spezielle Lernbedürfnisse eingehen zu können, ist ein individuelles Coaching für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin vorgesehen. Die Vorteile des individuellen Lernens werden mit der Schwarmintelligenz der Lerngruppe im Workshop und Chat verquickt.

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