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Jour Fixe – So institutionalisieren Sie Kommunikation in Ihrer Praxis!

Gute Kommunikation dient der Information Ihrer Partner/Kollegen und Mitarbeiter und der Koordination von Arbeitsprozessen in Ihrer Praxis. Beides ist für die reibungslose Zusammenarbeit in Ihrem Praxisteam notwendig, und prägt so eine effiziente Patientenversorgung im Praxisalltag.

Dies gilt gleichermaßen für die Ärzteschaft, für die Geschäftsführung und das Praxismanagement sowie das medizinisch-technische Team. Hier die wichtigsten Ziele interner, regelmäßiger Kommunikation in Ihrer Praxis:
► Information der Mitarbeiter
► Verbesserung von Koordinationsprozessen
► Beteiligung und Motivation der Mitarbeiter
► Akzeptanz, Identifikation und Loyalität
► hohe Mitarbeiterbindung (weniger Personalfluktuation)
► Kostenreduktion
► positives Praxis-Image

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Weniger Reibungsverluste durch klare Spielregeln

Am Anfang steht eine kaum widerlegbare Behauptung: in jeder Praxis, jedem MVZ, jeder Klinikabteilung besteht das Risiko, dass es im Verlauf der Jahre zu Unstimmigkeiten und sogar „offenen“ Streitigkeiten unter den Gesellschaftern, Teilhabern, leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommt. Dies kann eskalieren in schlimmen Streitigkeiten über Banalitäten (z. B. die Farbe der Wartezimmer-Stühle), dahinter stehen jedoch oft persönliche Befindlichkeiten der Gesellschafter bzw. Ärzteschaft. Häufig werden hierbei auch die an-gestellten (nichtärztlichen) Teammitglieder mit hineingezogen.

Wie kann es soweit kommen? Neben grundsätzlichen Interessensunterschieden, auch beispielsweise aufgrund divergierender Privatinteressen, sind die Ursachen auch im Regelwerk der Praxis und der Zufriedenheit der einzelnen Partner mit diesem Regelwerk zu suchen. Wieviel arbeitet jeder (Punkte vs. Euro, Medizin vs. Management)? Wieviel Stimmanteile hat jeder und korrespondiert das mit seinem realen Einfluss z.B. auf Zuweiser, Patienten oder Personal?

Zuweilen sind Konflikte aber auch schlicht das Ergebnis mangelnder Kommunikation und mangelnder Fähigkeit zur Konsensfindung im Zusammenhang mit divergierenden Zielvorstellungen, z.B. hinsichtlich der weiteren Geschäftspolitik/-strategie (Reinvestitionen, Aufgabe von Geschäftsfeldern, Eingehen von Kooperationen, etc.).

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Aufbewahrungspflichten in der Röntgendiagnostik sind neu geregelt

Am 31. Dezember 2018 traten das bereits 2017 beschlossene Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und die neue Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) in Kraft. Darin enthalten sind Regelungen für die Aufzeichnung und Aufbewahrung in der Röntgendiagnostik.

Das neue Strahlenschutzgesetz und die Strahlenschutzverordnung müssen in Praxen zur Einsichtnahme ausgelegt werden – in schriftlicher oder digitaler Form.

Doppeluntersuchungen vermeiden durch kurzfristige Verfügbarkeit

Die StrlSchV definiert im § 127 die Anforderungen an die Aufbewahrung von Daten aus Röntgenuntersuchungen. Untersuchungsdaten, Digital- und Röntgenbilder sowie Aufzeichnungen müssen so abgelegt werden, dass sie kurzfristig für Verlaufskontrollen oder für die Erstellung neuer Befunde verfügbar sind. Auf diese Weise werden unnötige, den Patienten belastende Doppeluntersuchungen konsequent vermieden. Weiterhin sind nun Vorgaben zur Speicherung in den technischen Systemen der Praxis samt barrierefreiem Zugriff gesetzlich verankert.

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Haftungsfalle Honorararztvertrag

Wieder einmal hat sich ein Landessozialgericht zur Sozialversicherungspflicht von Honorarärzten positioniert.

Das Landessozialgericht Nordrhein- Westfalen hat in zwei Parallelentscheidungen die Sozialversicherungspflicht von in einer Klinik tätigen Honorarärzten festgestellt (Urteil vom 16.05.2018, Az.: L 8 R 233/15, BeckRS 2018, 31340 und Urteil vom 09.05.2018, Az.: L 8 R 234/15, BeckRS 2018, 26751, beide nicht rechtskräftig). Die Ärzte hätten auf der Grundlage der Honorarverträge einem arbeitnehmertypischen umfassenden Weisungsrecht hinsichtlich der Arbeitszeit und hinsichtlich der Art und Weise der Arbeit unterlegen.

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Ein Notfallkoffer für die radiologische Praxis – das gehört hinein

Ein Notfallkoffer kann Leben retten. Vorausgesetzt, er ist richtig bestückt und ein Mediziner ist im Ernstfall zur Stelle, die Menschen in Not richtig zu versorgen. Benötigt ein Patient während einer radiologischen Untersuchung medizinische Hilfe, ist schnelles Handeln gefragt.

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Haftung des Arztes wegen unterlassener Befundmitteilung

Vertraglich und deliktisch schuldet der Arzt dem Patienten nach § 276 BGB die im Verkehr erforderliche Sorgfalt, die nach § 630a Abs. 2 BGB grundsätzlich aus dem medizinischen Standard des jeweiligen Fachgebietes abgeleitet wird. Der Arzt hat somit sicherzustellen, dass der Patient von Arztbriefen mit bedrohlichen Befunden – und gegebenenfalls von der angeratenen Behandlung – Kenntnis erhält, auch wenn diese nach einem etwaigen Ende des Behandlungsvertrages bei ihm eingehen.

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Stille Post 4/18

Fundstück auf der Haut Koenigsbourg im Elsass
Nach der Annexion des Elsass durch Deutschland im Jahre 1871 schenkte die Stadt Sélestat die Burgruine Haut Koenigsbourg dem Kaiser Wilhelm II. Dieser ließ die Burg von 1900 bis 1908 vollständig restaurieren. Das Ziel des Kaisers war es, sie als Museum des deutschen Rittertums und Mittelalters zu eröffnen.

Die Ausrüstung mit Feuerlöschern des Berliner Herstellers Wielandt war damals etwas Hochmodernes, wurde doch der Feuerlöscher in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfunden und erst um die Jahrhundertwende patentiert. Selbstredend würde das museale Exemplar aus der Burg den strengen Vorschriften für Feuerlöscher heute nicht mehr genügen und ganz oben auf der Mängelliste einer Praxisbegehung landen.

Krimifans aufgepasst

„Schwarz und weiß“ heißt der Radiologie-Krimi der Autoren Anette Butzmann und Nils Ehlert, welcher vor zwei Jahren veröffentlicht wurde. Jetzt stellen sie den zweiten Band der Reihe vor.

Die Mannheimer Kommissarin Christine Karch und ihr Kollege Stefan Weiz klären den Fall um eine merkwürdige Wasserleiche, die im Rhein gefunden wird. Es scheint Zufall, dass zur gleichen Zeit vermehrt Hackerangriffe auf das Computersystem der Polizei stattfinden. Doch bald müssen beide erkennen, dass jemand großes Interesse hat, ihre Ermittlungen zu stören.

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Sicherheitsbegehungen: lästig, aber wichtig!

Das Team von CuraProtect führt seit 2008 in den Praxen regelmäßige Sicherheitsbegehungen im Bereich des Arbeitsschutzes durch. Die Auswertung der Ergebnisse dient einerseits zur Umsetzung von gesetzlichen Vorschriften, andererseits handelt es sich um eine konkrete Qualitätsförderung mit dem Ziel, die Praxen als Arbeitsstätte für die Mitarbeiter sicherer zu gestalten. Der Vergleich von insgesamt 56 Berichten aus dem letzten Jahr lieferte interessante Ergebnisse.

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Führung will gelernt sein! Halbzeit im CurAcademy Führungscurriculum

Ob Praxismanager(in), Leitende(r) MTRA oder Leiter(in) der Anmeldung: Die meisten radiologischen Praxen im Netz haben inzwischen eine zweite Führungsebene geschaffen, die im Tagesgeschäft die Mitarbeiter koordinieren soll. Zwar unterscheiden sich sowohl die Praxen in Größe und Struktur als auch die benannten Führungskräfte in Vorbildung, Alter und Erfahrungen, doch die Herausforderungen in der Führung sind erstaunlich ähnlich. Und genauso wie Fach- und Gerätekenntnis muss auch Führungskompetenz kontinuierlich (weiter-) entwickelt und professionalisiert werden.

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