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Wie digital ist Ihr Praxismarketing?

Immer mehr Menschen suchen online nach Informationen und medizinischen Angeboten, ehe sie sich in eine Praxis und vertrauensvoll in die Hände von Radiologen und Nuklearmedizinern begeben. Besonders dann, wenn Leistungen privat zu zahlen sind. Die viel zitierte Altersschwelle von analog denkenden Mittfünfzigern löst sich sichtlich auf und macht einer generationenübergreifenden Offenheit gegenüber digitalen Kanälen Platz, wenn es um die Beratung und Beschaffung von Informationen geht. Auch im Umfeld Radiologie.

 

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Mammografie nach Hildegard Aust „Vom Sehen zum Verstehen, vom Greifen zum Begreifen“

Geht es um Qualitätsfragen, so ist es für Hildegard Aust nicht von Belang, in welcher Einrichtung eine Mammografie durchgeführt wird, sondern auf welche Art und Weise.

Ein gutes Bilddokument sieht sie als Ergebnis einer kooperativen Teamarbeit von Patientin und MTA und als Grundlage einer soliden Diagnostik. Mit einem speziellen, praxisorientierten Trainingsprogramm möchte die ehemals leitende MTA und Preisträgerin des „Eugenie und Felix Wachsmann Preises“ schulen und motivieren, um die bestmögliche Positionierung für jede Patientin zu erzielen – auf eine Weise, die für die Patientin akzeptabel ist.

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Muss der Arzt den Aufklärungsbogen unterschreiben?

Allgemein ergeben sich die Aufklärungs- und Informationspflichten aus den Vorschriften über den Be­hand­lungs­ver­trag (§§ 630a ff. BGB). § 630c Ab­satz 2 BGB enthält bspw. die Verpflichtung, dem Patienten sämtliche für die Behand­lung wesentlichen Umstände, insbesondere die Diagnose, die voraussichtliche gesundheitliche Entwicklung, die Therapie und die zu und nach der Therapie zu ergreifenden Maßnahmen, zu erläutern.

Der Arzt ist ferner gemäß § 630e Absatz 1 BGB verpflichtet, den Patienten über sämtliche für die Patienteneinwilligung wesentlichen Umstände aufzuklären. Dazu gehören insbesondere Art, Umfang, Durchführung, zu erwartende Folgen und Risiken der Maßnahme sowie ihre Notwendigkeit, Dringlichkeit, Eignung und Erfolgsaussichten im Hinblick auf die Diagnose oder die Therapie. Es ist auch auf Alternativen zur Maßnahme hinzuweisen, wenn mehrere medizinisch gleichermaßen indizierte und übliche Methoden zu wesentlich unterschiedlichen Belastungen, Risiken oder Heilungschancen führen können. Weitere Anforderungen an die Aufklärung ergeben sich aus § 630e Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 bis 3 BGB, wonach die Aufklärung mündlich zu erfolgen hat und ergänzend auf Unterlagen Bezug genommen werden kann, die der Patient in Textform erhält. Die Aufklärung muss so rechtzeitig erfolgen, dass die Entscheidung des Patienten über die Einwilligung wohlüberlegt getroffen werden kann. Sie muss in verständlicher Form und durch eine Person erfolgen, die über die zur Durchführung der Maßnahme notwendige Ausbildung verfügt.

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RaDiagnostiX-Prostata: ECR-Veröffentlichung einer Multicenter-Initiative zur Sequenzoptimierung der mpMRT

Ein wesentliches Argument besteht im Einsatz der MR-Prostatographie als Risiko-­Assessment vor der Therapie und der Einsparung von unnötigen Stanzbiopsien bei gleichzeitig sicherer Detektion von Indextumoren. Dem ADC-Wert, der in Korrelation mit dem Gleason-Score steht, wurde im Jahr 2017 im Rahmen des RaDiagnostiX-­Verbundprojekts eine überregionale Multicenter-Initiative zur Optimierung der Prostatadiagnostik gewidmet. Teilnehmer von RaDiagnostiX-Prostata- investierten an 12 Standorten deutschlandweit in die technische Kalibrierung ihrer Geräte. Damit wurde neben der Befundung und den Untersuchungsparametern auch die Bildqualität optimiert. Zielstellung einer technischen Standardisierung der mpMRT der Prostata auf Universitäts­niveau war es, einen einheitlichen Qualitätsstandard über Hersteller- und Gerätetypen hinweg zu etablieren.

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„RaDiagnostiX 2.0“: Vom Verbundprojekt zum Expertennetzwerk

In den vergangenen vier Jahren wurden der Aufbau und die Umsetzung (Praxis-­Prozesse, Dokumentation, Vermarktung, Management) eines qualitätsgesicherten Versorgungsprojektes vollumfänglich erreicht. Es wurden insgesamt 110 CME-Punkte erbracht, rund 6.000 Untersuchungen in eine gemeinsame Falldatenbank eingestellt und diverse Qualitätsberichte erstellt. Damit erfolgte der Einstieg in ein ausrollbares Versorgungsprogramm auf einem hohen Standardisierungsniveau und zunächst der Einstieg in den 2. Gesundheitsmarkt mit über 3,0 Mio. Euro extrabudgetärem Umsatz für die Teilnehmer sowie mit einem zusätzlichen Mehrwert für eine ganz spezielle Zuweisergruppe – Urologen und deren Patienten.

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Netz-Radiologen bestens für Q1/Q2-Zertifikate der AG Uroradiologie der DRG gerüstet

In den letzten Jahren haben sich mehr als 100 Radiologen aus dem Radiologienetz mit ihrer Teilnahme im Rahmen von RaDiagnostiX -Prostata- in der Prostata-Diagnostik fortgebildet. Die Nachfrage wird auf diesem Fachgebiet populationsbedingt zunehmen. Aktuell wird eine künftige Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenkasse diskutiert. Diese wird an bestimmte Qualifikationsnachweise gebunden sein. Durch RaDiagnostiX sind die Radiologen mit ihren bisherigen Fortbildungen bestens aufgestellt.

RaDiagnostiX-Prostata war sicherlich ein Impulsgeber für die AG Uroradiologie in der DRG, Qualitätszertifikate (Q1, Q2) für die Diagnostik der Prostata zu schaffen. Für die bisher rund 100 Radiologen im Verbundprojekt sollte es daher problemlos möglich sein, das Q1-Zertifikat zu erlangen.

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RadioLogic – Praxisberatung, Praxisentwicklung

Das achtköpfige Team um den Radiologen und Geschäftsführer der RadioLogic GmbH aus Staufenberg, Thomas Pfeifer, steht Mitgliedspraxen mit jahrelanger Expertise nicht nur im Bereich Krankenhauskooperationen als Ansprechpartner für verschiedene Themen zur Verfügung. Um sich ein genaueres Bild über die Arbeitsweise und den Beratungsansatz der RadioLogic zu machen, startete Cura­Compact in der letzten Ausgabe mit der Vorstellung fünf verschiedener Schwer­punktthemen der RadioLogic.

Die Radiologie ist heute mehr denn je gefordert, sich den Herausforderungen der Zunahme der Leis­tungs­anforderungen durch effizientere Untersuchungsabläufe zu stellen. Dies ist vor dem Hintergrund knapper werdender Personalressourcen, höherer Investitionskosten bei Neugeräten und einer ungewissen Erlössituation in der Zukunft immer mehr eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

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Jour Fixe – So institutionalisieren Sie Kommunikation in Ihrer Praxis!

Gute Kommunikation dient der Information Ihrer Partner/Kollegen und Mitarbeiter und der Koordination von Arbeitsprozessen in Ihrer Praxis. Beides ist für die reibungslose Zusammenarbeit in Ihrem Praxisteam notwendig, und prägt so eine effiziente Patientenversorgung im Praxisalltag.

Dies gilt gleichermaßen für die Ärzteschaft, für die Geschäftsführung und das Praxismanagement sowie das medizinisch-technische Team. Hier die wichtigsten Ziele interner, regelmäßiger Kommunikation in Ihrer Praxis:
► Information der Mitarbeiter
► Verbesserung von Koordinationsprozessen
► Beteiligung und Motivation der Mitarbeiter
► Akzeptanz, Identifikation und Loyalität
► hohe Mitarbeiterbindung (weniger Personalfluktuation)
► Kostenreduktion
► positives Praxis-Image

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Weniger Reibungsverluste durch klare Spielregeln

Am Anfang steht eine kaum widerlegbare Behauptung: in jeder Praxis, jedem MVZ, jeder Klinikabteilung besteht das Risiko, dass es im Verlauf der Jahre zu Unstimmigkeiten und sogar „offenen“ Streitigkeiten unter den Gesellschaftern, Teilhabern, leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommt. Dies kann eskalieren in schlimmen Streitigkeiten über Banalitäten (z. B. die Farbe der Wartezimmer-Stühle), dahinter stehen jedoch oft persönliche Befindlichkeiten der Gesellschafter bzw. Ärzteschaft. Häufig werden hierbei auch die an-gestellten (nichtärztlichen) Teammitglieder mit hineingezogen.

Wie kann es soweit kommen? Neben grundsätzlichen Interessensunterschieden, auch beispielsweise aufgrund divergierender Privatinteressen, sind die Ursachen auch im Regelwerk der Praxis und der Zufriedenheit der einzelnen Partner mit diesem Regelwerk zu suchen. Wieviel arbeitet jeder (Punkte vs. Euro, Medizin vs. Management)? Wieviel Stimmanteile hat jeder und korrespondiert das mit seinem realen Einfluss z.B. auf Zuweiser, Patienten oder Personal?

Zuweilen sind Konflikte aber auch schlicht das Ergebnis mangelnder Kommunikation und mangelnder Fähigkeit zur Konsensfindung im Zusammenhang mit divergierenden Zielvorstellungen, z.B. hinsichtlich der weiteren Geschäftspolitik/-strategie (Reinvestitionen, Aufgabe von Geschäftsfeldern, Eingehen von Kooperationen, etc.).

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Aufbewahrungspflichten in der Röntgendiagnostik sind neu geregelt

Am 31. Dezember 2018 traten das bereits 2017 beschlossene Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und die neue Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) in Kraft. Darin enthalten sind Regelungen für die Aufzeichnung und Aufbewahrung in der Röntgendiagnostik.

Das neue Strahlenschutzgesetz und die Strahlenschutzverordnung müssen in Praxen zur Einsichtnahme ausgelegt werden – in schriftlicher oder digitaler Form.

Doppeluntersuchungen vermeiden durch kurzfristige Verfügbarkeit

Die StrlSchV definiert im § 127 die Anforderungen an die Aufbewahrung von Daten aus Röntgenuntersuchungen. Untersuchungsdaten, Digital- und Röntgenbilder sowie Aufzeichnungen müssen so abgelegt werden, dass sie kurzfristig für Verlaufskontrollen oder für die Erstellung neuer Befunde verfügbar sind. Auf diese Weise werden unnötige, den Patienten belastende Doppeluntersuchungen konsequent vermieden. Weiterhin sind nun Vorgaben zur Speicherung in den technischen Systemen der Praxis samt barrierefreiem Zugriff gesetzlich verankert.

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