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Mai ist Röko-Zeit!

Als Geräte-Team der Curagita und der DeRaG treffen wir uns üblicherweise im Mai auf dem deutschen Röntgenkongress mit allen namhaften Herstellern in den Bereichen Gerätetechnik, Praxisbedarf und Software-Lösungen. Normalerweise werden hier große Beschaffungsprojekte für Netz- und DeRaG MVZ Praxen verhandelt.
Viele von Ihnen konnten in der Vergangenheit bereits von den Gruppenkonditionen profitieren, bei Großgeräten ebenso wie bei Injektoren, Befundmonitoren, Röntgenanlagen, Mammographie-Systemen, Ultraschallsystemen und vielem mehr.

Trotz der andauernden Corona-Pandemie und dem Ausfall des „vor Ort RöKo“ möchten wir den Mai nutzen, um intensive Gespräche mit allen relevanten Herstellern zu führen.

Um die Verhandlungsstrategie mit den Herstellern in diesem Jahr vorzubereiten, wäre es hilfreich, den weiteren Beschaffungsbedarf im Radiologienetz zu kennen. Wenn Sie planen, in diesem oder zu Beginn des nächsten Jahres ein Gerät gemeinsam mit Ihrem Curagita Geräteteam zu beschaffen, melden Sie sich doch bitte in den nächsten 2 Wochen bei uns.

Wie Sie wissen, ist dies für Sie völlig unverbindlich – es gibt uns aber eine Vorstellung vom Gesamt-Investitionsvolumen von DeRaG und Netz, das wir in den Industriegesprächen auch zu Ihrem Vorteil nutzen möchten. Schreiben Sie uns eine Email (service@deratek.de) oder rufen Sie uns an (06221-5025-555).

Beste Grüße aus dem Haus der Radiologie
Ihr Geräteteam rund um Frank Vogel

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Update Prostata-Diagnostik

Im September 2020 konnte endlich die lange erwartete Prostata-Diagnostik-Fortbildung der CurAcademy stattfinden. Viele der anwesenden Radiologen wollten sich durch sie für die Q1/Q2-Zertifikate der DRG qualifizieren.

Im ausgebuchten Vor-Ort-Workshop in Heidelberg referierten die mpMRT-Experten PD Dr. Matthias Röthke, Prof. Thomas Henzler und der Urologe Dr. Valentin Popeneciu aus dem Universitätsklinikum Göttingen über neueste Erkenntnisse und Standards in der Prostata-Diagnostik und die Herausforderungen der interdisziplinären Zusammenarbeit. Sie konnten sich über ein sehr gutes Feedback ihrer radiologischen Kollegen zum Workshop mit einer 96%igen Weiterempfehlungsquote freuen. Dabei gelang es ihnen, den Bogen zu spannen von Einsteigern in die Thematik bis zu sehr erfahrenen Radiologen, die bereits im Qualitätsprojekt RaDiagnostiX Prostata von 2015 bis 2019 mit dabei waren.

Im Zentrum der Fortbildung stand die neue Leitlinie PI-RADS V2.1. Die PI-RADS-Leitlinie wurde in einem gemeinsamen Steering Committee des American College of Radiology (ACR), der European Society of Urogenital Radiology (ESUR) und der AdMeTech Foundation zu einer Version PI-RADS V2.1 mit folgenden Zielen weiterentwickelt:

  • Etablierung von Mindestparametern für die Prostata-mpMRT
  • Vereinfachung und Standardisierung der Terminologie und des Inhalts radiologischer Befundberichte
  • Erleichterung der Nutzung von MRT-Daten für gezielte Biopsien
  • Entwicklung von Beurteilungskategorien, die die verschiedenen Grade von Verdacht und Risiko zusammenfassen und die genutzt werden können, um Entscheidungsgrundlagen für die Empfehlung der Weiterbehandlung (Biopsie, Beobachtung, sofortige Intervention) zu geben
  • Schaffung einer guten Datenbasis für verschiedene Auswertungszwecke
  • Ausbildung von Radiologen in der Befunderstellung für mpMRT und Reduktion der Variabilität möglicher Bildinterpretationen
  • Verbesserung der interdisziplinären Kommunikation mit Zuweisern bzw. Klinikärzten

Die Verfasser von PI-RADS V2.1 sehen die neue Version als einen von vielen relevanten Bausteinen einer optimierten Diagnose und Behandlung von Prostatakarzinomen. Weiterhin sei es ein Standard mit kontinuierlicher Verbesserungsoption. Die 76 Seiten umfassende und vom ACR herausgegebene Ausarbeitung kann entweder direkt im Internet unter www.acr.org als PDF heruntergeladen werden.

„Insgesamt hat sich in den letzten eineinhalb Jahren nicht mehr viel weiterentwickelt in der Prostata-Diagnostik“, sagt PD Dr. Röthke zum Jahresbeginn 2021 und verweist dabei auch auf Corona als Bremse für Forschung und Entwicklung in diesem Feld. „Das gilt auch für die zahlreichen ersten Versuche von KI-Anwendungen zur automatisierten Befundung von Prostata-MRTs“, fügt er hinzu. Der in der Uroradiologie renommierte Radiologe wird 2021 erstmals eine KI-gestützte Anwendung als Pilotanwender in der Praxis testen. Er ist gespannt darauf. Wir werden berichten.


Ihr Ansprechpartner

PD Dr. Matthias Röthke
m.roethke@conradia.de

 

 

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CuraProtect erweitert modulares Dienstleistungsportfolio

Mit Services für Arbeitsschutz und -sicherheit unterstützt Curagita radiologische Praxen als externer Dienstleister schon lange. Inzwischen sind bei CuraProtect weitere Themenfelder wie Dosismanagement und Datenschutz hinzugekommen. Das Team wächst und entwickelt sich bei Netzpraxen als beliebte Anlaufstelle, wenn es um Support oder gar Outsourcen dieser Sicherheits-/Schutzthemen geht.

Durch immer neue oder novellierte gesetzliche Vorgaben wird von radiologischen Praxen Expertise und fachkompetentes Handeln in den Bereichen Arbeitsschutz und -sicherheit, Datenschutz und Datensicherheit, beim Qualitätsmanagement und auch im Strahlenschutz bzw. Dosismanagement gefordert. Für eine Praxis allein ist es fast nicht darstellbar, an alle Vorgaben und gesetzlichen Auflagen in der jeweils aktuellen Form selbst zu denken. Die Sinnhaftigkeit, als Netz die Kompetenz zu bündeln und für die einzelnen Praxen bereit zu halten, ist evident. In Gesprächen mit unseren Netzmitgliedern kommt immer wieder zur Sprache: Die notwendige Expertise über eigene Mitarbeitende abzubilden, ist eine Herausforderung – sei es, weil das Praxisteam zu klein ist beziehungsweise der Aufgabenbereich zu groß wird, als dass er „nebenbei“ durch eine MFA oder MTRA miterledigt werden könnte. Der Gedankensprung hin zu einem zentral aufgestellten Expertenteam für alle Mitglieder im Radiologienetz lag auf der Hand und wurde mit CuraProtect als modular verfügbares Dienstleistungsprogramm schon vor vielen Jahren aufgesetzt. Seither berät ein externes Team derzeit insgesamt 44 Praxen in Sachen Schutz und Sicherheit und kann dort unterstützen, wo eine Auffrischung, eine Weiterbildung oder eine externe Dienstleistung gefragt ist. Teils werden die Leistungen auch vollständig an das Team outgesourct. Die Gewissheit, dass die Auflagen an Arbeitsschutz, Sicherheit und Co. korrekt eingehalten werden, überzeugt die Verantwortlichen in den Praxen, diese Themen in die Hände von CuraProtect zu geben oder zumindest sich von den Experten beraten zu lassen. Continue reading „CuraProtect erweitert modulares Dienstleistungsportfolio“

CuraProtect Dienstleistungen

Arbeitsschutz
„Der Bereich Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit umfasst drei Pakete. Im Basispaket wird die Fachkraft für Arbeitssicherheit von uns gestellt. Wir unterstützen die Praxis nach DGUV A2, erstellen den Gefahrstoffkataster und unterweisen die Praxis in Sachen Arbeitsschutz und Sicherheit“, erläutert Daniel Ellwanger, der das CuraProtect-Team leitet. Immer mehr Praxen werden dabei von Dirk Schäfer betreut. Dieser wird von Anette Butzmann unterstützt, die den Bereich aufgebaut hat und seit Ende letzten Jahres in die Freiberuflichkeit gewechselt ist. Vielen in den Praxen ist die langjährige Curagitanerin auch als Autorin u.a. radiologischer Kriminalgeschichten bekannt. Dieser Leidenschaft räumt sie nun mehr Zeit ein und unterstützt weiterhin das CuraProtect mit ihrem großen Know-how.

CuraProtect kann auf Wunsch im Arbeitsschutz verschiedene weitere Elemente enthalten. Ein Beispiel ist das Personalpaket. Hier werden Praxen mit einer Mitarbeiterliste versorgt, die immer aktuell zu halten ist und in der Termine für anstehende betriebsmedizinische Untersuchungen für Mitarbeitende sowie fällige Aktualisierungen von Fachkunde und Sachkunde geführt werden. Die Erinnerung erfolgt halbjährlich. Ähnlich aufgebaut ist das Gerätepaket. Hier werden alle Geräte nach MPG inklusive aller prüfpflichtigen Geräte gelistet und gepflegt. Dazu werden die Dienstleister von der Auswahl über Kontrolle bis zur Rechnungsprüfung gemanagt. Auch hierfür – so Daniel Ellwanger – gibt es den Erinnerungsservice durch CuraProtect, einmal im Quartal. Continue reading „CuraProtect Dienstleistungen“

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Neue Leitung im Kompetenzteam KV-Abrechnung

Fast 15 Jahre bildeten Dorothea Schmid und Carsten Krüger das Curagita-Kompetenzteam KV-Abrechnung. Zwar agierte Herr Krüger, der zum Jahresende aus dem Curagita-Team ausschied, als Prokurist mit mehr Sichtbarkeit im Radiologienetz, insbesondere auf den regionalen Vollversammlungen. Aber langjährige Mitgliedsradiologen wissen, dass die besonders kniffligen Fragen bei Frau Schmid ebenfalls in den besten Händen liegen.

Mit Kompetenz und kriminalistischer Gründlichkeit hinterfragt Frau Schmid seit 2004 bei Curagita Zahlen, Daten und Fakten solange, bis die Antworten schlüssig und komplett sind. An manchem Winterabend ist ihr Büro das letzte, in dem noch Licht brennt, weil sie über Excel-Tabellen brütet, um für „ihre“ Radiologen das Beste herauszuholen. Insbesondere, wenn sich Praxiskonstellationen ändern (Sitze, Partner), kann es sich empfehlen, die CuraFee-Expertin einzubeziehen: „Es zeigt sich, dass Fragen der Praxiskonstellation immer in Verbindung mit budgettechnischen Konsequenzen zu klären und zu entscheiden sind“, sagt Frau Schmid überzeugt. Künftig wird sie alle kontinuierlichen CuraFee-Mandate in den Radiologienetz-Praxen eigenverantwortlich betreuen. Continue reading „Neue Leitung im Kompetenzteam KV-Abrechnung“

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Besseres Management durch Cloud-Telefonie in der Conradia München

Sowohl die Effizienz im Praxisbetrieb als auch die Patienten- und Zuweiserzufriedenheit hängen in hohem Maße von einer optimalen telefonischen Erreichbarkeit der radiologischen Praxis ab.

Trotz des Vormarsches der digitalen Medien ist das Telefon im Praxisbetrieb immer noch das Kommunikationsinstrument Nummer 1
mit Patienten. Darüber hinaus laufen viele Zuweiserkontakte weiterhin vorwiegend telefonisch. Wenn der Top-Überweiser auch in aller Regel die Handy-Durchwahl zum Direktkontakt mit seinem Radiologenkollegen hat, landen die Teams der Zuweiserpraxen häufig im Callcenter, oft mit nervigen, für die Zusammenarbeit nicht zuträglichen Wartezeiten.

„In einer Stadt wie München können wir es uns nicht leisten, schlecht erreichbar zu sein“, konstatiert Nicole Seyfried nüchtern. Sie ist kaufmännische Geschäftsführerin der Conradia München und hat in diesem Jahr in die Cloud-Telefonie investiert. Das Münchener Beratungsunternehmen PMG hat diesen Prozess eng begleitet. „Ohne eine Beratung, die kompetent und erfahren durch den Prozess führt, wäre das Projekt neben Corona und Co. in diesem Jahr nicht zu stemmen gewesen“, sagt Nicole Seyfried und ergänzt: “Wobei wir gerade in diesem Jahr mit vielen Krankheitsfällen und Kurzarbeit die Effizienz in der Telefonie steigern mussten. Ich bin sehr froh, dass es uns möglich war, nicht nur an den Symptomen herum zu doktern, sondern eine nachhaltige, auf zukünftiges Wachstum ausgerichtete Lösung zu schaffen.“ Continue reading „Besseres Management durch Cloud-Telefonie in der Conradia München“

Online-Aktualisierung der Fachkunde mit Netzrabatt

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Corona-Krise können Kurse zur Aktualisierung der Fachkunde derzeit zu 100% online durchgeführt werden – dies betrifft sowohl die regulären 8-stündigen Kurse zur Aktualisierung im Bereich Röntgendiagnostik als auch 12-stündige Aktualisierungskurse (inkl. NUK und StrlTherapie).

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihre Fachkunde bequem und flexibel zuhause oder am Arbeitsplatz komplett online zu absolvieren – auf PC oder Laptop, Tablet oder Smartphone.

Die Kurse setzen sich jeweils zur Hälfte aus einem Selbstlernteil und einem Live-Online-Seminar zusammen. Das heißt: Sie bearbeiten zunächst den Theorieteil für sich selbst und nehmen anschließend an einem Online-Seminar teil, wo nochmals verschiedene Themen vertieft dargestellt und Fragen beantwortet werden. Auch der Abschlusstest findet im Rahmen dieses Online-Seminars statt. Nach erfolgreichem Kursabschluss erhalten Sie eine bundesweit gültige Teilnahmebescheinigung. Die Online-Seminare finden jeweils zwei-wöchentlich abwechselnd an Freitag- und Samstag-Vormittagen statt. Continue reading „Online-Aktualisierung der Fachkunde mit Netzrabatt“

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Bewerberpool

Bei Personalberater Frederik Brenner laufen kontinuierlich Anfragen von radiologisch/nuklearmedizinischen Fachärzten ein. Durch diesen Bewerberpool kann er oftmals suchenden Praxen zeitnah einen passenden Kandidaten vermitteln. In vielen Fällen wird Frederik Brenner auch über den Bewerberpool hinaus aktiv und sucht den passgenauen Partner bzw. Angestellten für eine Praxis. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an ihn.

Übrigens: Frederik Brenner hat seit kurzem eine neue Webseite (frederikbrenner.de), auf der unter anderem aktuelle Suchaufträge von Ärzten, die radiologische Praxen suchen, und von radiologischen Praxen, die Ärzte suchen, zu finden sind.

 

Quelle: frederikbrenner.de, Auszug Stellenmarkt


Ihr Ansprechpartner

Frederik Brenner
fb@frederikbrenner.de
www.frederikbrenner.de

 

 

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Dosismanagement-Update

Vor zwei Jahren war das Thema Dosismanagement ein Schwerpunktthema auf den Vollversammlungen und im CuraCompact. Anlass war die neue Strahlenschutzverordnung, die am 31. Dezember 2018 in Kraft trat und für Unruhe in den Reihen der Netzmitglieder sorgte. Zwar gelten die grundsätzlichen Anforderungen des Strahlenschutzes fort, wurden aber in einigen Aspekten ergänzt oder in der Umsetzung bzw. in Details überarbeitet, z.B. bzgl. des Einsatzes von Medizin-Physik-Experten (MPE), des Umgangs mit Vorkommnissen oder der Erstellung von Arbeitsanweisungen. An mehreren Stellen wurden zunächst Übergangsvorschriften definiert.

In „Der Radiologe“ vom 26. Februar 2019 wurde von PD Dr. Michael Walz (Ärztliche Stelle für Qualitätssicherung in der Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie Hessen) und Dr. Michael Wucherer sowie Prof. Dr. Reinhard Loose (Institut für Medizinische Physik, Klinikum Nürnberg) eine gute Zusammenfassung für den radiologischen Praxisalltag formuliert.

Insbesondere enthält diese folgende wichtige Erweiterungen:

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Versorgungsverbesserungsgesetz (GPVG) geplant

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat den Referentenentwurf eines „Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege“ (GPVG) vorgelegt. Mit diesem Gesetz werden Rechtsänderungen in verschiedenen Versorgungsbereichen der gesetzlichen Krankenversicherung und in der sozialen Pflegeversicherung auf den Weg gebracht.

Für den Bereich der ambulanten ärztlichen Versorgung sind die erweiterten rechtlichen Möglichkeiten für den Abschluss von Selektivverträgen zwischen ärztlichen Organisationen und den gesetzlichen Krankenkassen von besonderem Interesse. Derzeit ermöglichen die Regelungen zur besonderen Versorgung nach § 140a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) nur in engen Grenzen Vernetzungen über die gesetzliche Krankenversicherung hinaus. Die Neuregelungen zielen darauf ab, die Spielräume hierfür zu erweitern und regionalen Bedürfnissen besser Rechnung tragen zu können. Gleichzeitig werden Versorgungsinnovationen gefördert, indem die Krankenkassen die Möglichkeit erhalten, durch den Innovationsfonds geförderte Projekte auf freiwilliger Basis weiterzuführen.  Continue reading „Versorgungsverbesserungsgesetz (GPVG) geplant“