Das ist Oskar!

Oskar

Seit dem neuen Jahr haben wir einen CuraDog namens Oskar.

Der muntere Cockerpoo – eine entzückende Kreuzung von Cocker Spaniel und Pudel – gehört zur rechten Hand des Vorstands Giuseppa Kaster und hat die Herzen der Curagitaner im Handumdrehen erobert. Zurzeit schläft er noch viel und gerne zu Füßen seines Frauchens und hüpft anschließend munter und gut gelaunt durch die Gänge. An Mitarbeiterversammlungen hat er bisher noch nicht teilgenommen. Ein Problem: Er hält sich nicht an die Maskenpflicht außerhalb des eigenen Büros. Da muss noch dran gearbeitet werden.

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Highlight-Feedback

An dieser Stelle haben wir in der Vergangenheit häufig Rückmeldungen zu Netzleistungen wiedergegeben. Zu unserer Weihnachtsaktion erhielten wir eine so nette E-Mail, dass wir den Netzradiologen baten, diese veröffentlichen zu dürfen:

Liebe Frau Lutz, liebe Frau Jugel und Frau Schneider,

haben Sie vielen Dank für das gestern vorbeigebrachte Adventspäckchen für unsere Praxis, sowohl der gesunde als auch der „nur“ schmackhafte Inhalt wurden vom Praxisteam bereits deutlich dezimiert.

Der Inhalt des kleinen Kartons hat seine Wirkung im Familienkreis am gestrigen Abend entfaltet: Die Gattin war auch als Nicht-Klaustrophobikerin nach Genuss des magnetresonanz-stimulierten wohltuenden MRTees trotz nur niedrigprozentigem Eisenkrautanteil bestens entspannt, der Gatte (ich) hat die Anziehungskraft des strahlungsfreien Heißgetränks durch Zugabe einer kleinen Menge Hochprozentigem nach seinem Geschmack optimiert und das Gesamtgebräu ebenfalls sehr genossen. Die Kinder haben sich zufrieden der „Vernichtung“ des Radiologie-Herznikolaus zugewandt ;-).

Ihnen frohe Weihnachten und die besten Wünsche für das neue Jahr!

Ihr
Dr. Christoph Ziegler

Neu im Team Gerätemanagement: Christin Harms aus Hamburg

Christin Harms

Christin Harms wechselte vergangenen November von der Conradia Hamburg in das Team Gerätemanagement der Curagita Holding. Seither treibt sie dort insbesondere den Kompetenzausbau im Dosismanagement sowie Anwendungsoptionen der Künstlichen Intelligenz voran. Wir stellen die erfahrene MTRA mit Abschluss im Gesundheitsmanagement vor.

CuraCompact: Wie kam es zum Wechsel aus der Position als MTRA bei Conradia zur Managerin bei Curagita?

Christin Harms: Ich habe schon vor Jahren die Weichen dafür neu gestellt. Als mein Interesse am Projektmanagement stetig wuchs und ich nach Möglichkeiten suchte, mich mehr in der Organisation von Praxen einzubringen, begann ich vor vier Jahren, nebenberuflich an der Fachhochschule für Ökonomie und Management Gesundheitsmanagement zu studieren. Während dieser Zeit konnte ich als Werkstudentin die Conradia-Personalabteilung dabei unterstützen, MTRA aus dem Ausland anzuwerben bzw. Schulabgänger in Deutschland zu erreichen. Dort konnte ich auch meine Ambitionen, mich nach dem Bachelorabschluss im Sommer 2020 beruflich weiter zu entwickeln, platzieren. Continue reading „Neu im Team Gerätemanagement: Christin Harms aus Hamburg“

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Angekommen: Bara Dumairyah und Araz Artin seit zwei Jahren bei Curagita

Mit der Flüchtlingswelle 2015 kam auch Bara Dumairyah nach Deutschland. Er musste wie so viele andere seiner Landsleute seine Familie, seine Freunde, „Alles“, wie er sagt, in Syrien zurücklassen. Der studierte Betriebswirt fing zunächst bei Null an, sowohl sprachlich als auch beruflich, denn sein Bachelorabschluss wurde nicht anerkannt. So ließ er sich auf das Abenteuer Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement bei Curagita ein und verstand erstmal so gut wie NICHTS. Es ist ja nicht nur die Sprache, sondern auch die Schrift, die völlig fremd für den jungen Syrer war. Das Curagita-Team ist recht international, aber die allermeisten mit nicht-deutschen Wurzeln sprechen perfekt Deutsch, weil sie hier aufgewachsen sind. Nicht Bara, dem das Deutsch lernen bis heute nicht ganz leichtfällt, der aber durch seine freundliche Art vieles wett macht.  Continue reading „Angekommen: Bara Dumairyah und Araz Artin seit zwei Jahren bei Curagita“

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Nichts Neues zum Thema KI? Warum KI-Anwendungen in der radiologischen Praxis noch nicht angekommen sind…

Am 100. Röntgenkongress der Deutschen Röntgengesellschaft vergangenes Jahr in Leipzig setzte man sie als einen der Themenschwerpunkte auf die Agenda: Radiologie 4.0 – genauer gesagt KI als Werkzeug in der radiologischen Diagnostik. Prof. Michael Forsting, einer der Kongresspräsidenten, bezog eine klare Position und Sichtweise auf die KI-Entwicklung auf dem Fachgebiet der Radiologie. Man sprach von Beginn, von Initiativen unter der radiologischen Ärzteschaft, welche mit der bildgebenden Forschung gemeinsame Sache machen soll, damit intelligente Diagnostik die Befundungsarbeit vereinfachen kann.

Trotz des Hypes vom letzten Jahr, scheint das Thema weiterhin zwar auf der Forschungsagenda zu stehen. Bis auf wenige Ausnahmen ist die intelligente Bildgebung in der Routine von Praxen und Kliniken noch nicht über die Pilotphasen hinausgehend angekommen. Zwar steckt heute immer mehr Intelligenz in der gesamten IT-Struktur und in allen Geräten, die Abläufe automatisieren, überwachen und den radiologischen Praxisalltag vereinfachen. Aber das Thema KI geht ja darüber hinaus. Im Zentrum steht die Entwicklung von Algorithmen, welche in der Lage sind, auf Basis großer Datensätze zu lernen. Ähnlich wie bei einem Radiologen, der sich auf eine Teildisziplin spezialisiert und viele Fälle dazu bearbeitet, lernen Algorithmen, Muster zu erkennen, beispielsweise in einer Mammografie. Nach und nach eignet sich der Algorithmus an, wie sich ein Mammakarzinom darstellt und kann dank des Backups einer selbst erlernten Mustererkennung neu hinzukommende Bilder bewerten. Der Lernprozess beinhaltet laut Prof. Forsting etwa 1000 Bilder. Dann hat der Algorithmus eine verlässliche Mustererkennung aufgebaut. Hierfür werden hochwertige, annotierte Daten benötigt.  Continue reading „Nichts Neues zum Thema KI? Warum KI-Anwendungen in der radiologischen Praxis noch nicht angekommen sind…“

Wie Marie Curie Radium und Polonium mitentdeckte

Bild: studiocanal

„Elemente des Lebens“ heißt der neue Kino-Film über das Leben und Wirken von Marie Curie. Die iranisch-französische Filmemacherin Marjane Satrapi portraitiert die Lebens- und Liebesgeschichte der Ausnahmeforscherin – nicht zum ersten Mal, doch auf ihre eigene Art und Weise – und zeichnet eine starke Frau, die sich mit Intellekt, harter Arbeit und Konsequenz die Türen in die für Männer vorbehaltene Forschung im beginnenden 20. Jahrhundert selber öffnet.

Zu den Frauen, die die Wissenschaft mit ihrer Lebensleistung nachhaltig beeinflussten, zählt ohne Zweifel die Physikerin und Chemikerin Marie Curie. Sie hat in der männerdominierten Wissenschaft des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts gemeinsam mit ihrem Mann Pierre Curie und ihrem an der Sorbonne zuständigen Doktorvater Henri Becquerel an Strahlungsphänomenen mit Radium geforscht. Sie war die erste Frau, die 1903 mit dem Nobelpreis geehrt wurde. Acht Jahre später durfte sie noch einmal für ihre außerordentlichen Leistungen nach Schweden reisen zur Verleihung des Nobelpreises für Chemie „in Anerkennung ihrer Verdienste um den Fortschritt der Chemie durch die Entdeckung der Elemente Radium und Polonium, durch Isolierung des Radiums und die Untersuchung der Natur und der Verbindungen dieses bemerkenswerten Elements“. Sie prägte den Begriff „radioaktiv“. „Man muss an seine Berufung glauben und alles daransetzen, sein Ziel zu erreichen.“ Dies ist wohl der rote Faden ihres Lebens – und auch die Hauptmessage des spannungsvoll inszenierten Films.  Continue reading „Wie Marie Curie Radium und Polonium mitentdeckte“

Hidden Talents: Wir fangen schöne Momente ein

Es ist spannend, die Talente und Interessen hinter der „Fassade des beruflichen Profils“  zu entdecken. Franck Hardy und Daniel Ellwanger aus dem Curagita-Team kennen Sie vielleicht.  Wussten Sie auch, dass die beiden leidenschaftlich gern fotografieren?

Für Daniel Ellwanger, der tagsüber das CuraProtect-Team steuert, ist die Fotografie der perfekte Anreiz, nach Feierabend noch Dinge zu unternehmen, Orte zu erkunden und Menschen kennen zu lernen, die seine Leidenschaft teilen. Für Franck Hardy aus dem Logistik-Team bedeutet Fotografie die Herausforderung, einen Moment des Lebens in einem Bild zu verewigen. Dabei bevorzugt der gebürtige Franzose Menschen im Porträt vor seiner Linse. Er sieht die Schwierigkeit darin, die wahre Persönlichkeit eines Menschen im Bild einzufangen. „Kinder fotografieren finde ich klasse, weil sie gerade nicht schummeln.“ Aber auch das Kollegenshooting für das CuraCompact Team-Spezial im letzten Jahr hat ihm große Freude bereitet. „Es ist ein Unterschied, ob man den Menschen hinter der Kamera kennt und ihm vertraut“, ist er sich sicher.

Uneingeschränkte Zustimmung auch von Daniel Ellwanger, der mit ihm das Curagita-Team ablichtete. Er möchte sich nicht einschränken, was die bevorzugte Motivwahl anbelangt, ist allerdings zum Fotografieren auf vielen Voltigier-Events unterwegs.

Beide sind fotografisch gesehen schon „alte Hasen“, haben mit analogen Kameras gelernt und sich Stück für Stück technisch und kompositorisch weiterentwickelt. Gibt es ein besonderes Highlight in ihrem Fotografen-Leben? Franck Hardy hat mehr als nur ein schönes Erlebnis parat. Zum Beispiel, als er einmal eine Landschaft fotografieren wollte und mehrere Stunden abwarten musste, bis die Sonne unterging. Endlich setzte sie den Himmel in Brand, als ob es das Ende der Welt wäre – das war ein unbeschreiblicher Moment. Und sicher ein gutes Foto. Auch Daniel Ellwanger berichtet – insbesondere von seinen fotografischen Erfolgen Ende 2019. Er gewann den Wettbewerb Blende 2019, hatte seine erste Ausstellung und einen ungeahnt hohen Absatz von Kalendern und gerahmten Bildern. Diese Wertschätzung seiner Leidenschaft war für ihn das Schönste bisher und ermutigt ihn zum Weitermachen.

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Die Bilder sind Eigentum der Fotografen und stehen nicht zur weiteren Verwendung zur Verfügung.

 

 

CuraCulinaria: ob Lunch oder Brunch – Freitags essen wir gemeinsam!

Radiologische Praxen verfügen in der Regel über keine Kantine. Auch die Küchen sind meist nicht groß genug, dass ein gemeinsames Team-Essen möglich wäre. Dazu kommt noch der durchgehende Betrieb, der es natürlich nicht erlaubt, dass alle zusammen Pause machen. Dasselbe gilt auch für Curagita, wobei wir nicht soviel Publikumsverkehr haben wie eine radiologische Praxis. Daher schaffen es am Freitagmittag zur Lunchpause eigentlich fast alle, mal an den vollen Töpfen vorbei zu schauen und sich in unseren zum Speisesaal kurzfristig umfunktionierten Konferenzraum zu setzen. Hier gibt es je nach Initiativ-Führung, die abwechselnd von verschiedenen Teams übernommen wird, Pizza, Eintopf oder auch mal ein syrisches Buffet, das unsere Auszubildende mit viel Sorgfalt und Zeitaufwand in Eigenleistung mit ihrer Mutter vorbereitet hatte. Normalerweise sponsort Curagita als Arbeitgeber den freitäglichen CuraLunch. Ein schönes Ritual, bei dem man über Bereichsgrenzen hinweg ins Gespräch kommt. Der/die eine oder andere Kollege oder Kollegin überraschen mit Themen, die man bei ihm oder ihr gar nicht kannte: Schriftstellerei, Schauspielerei, Fotografie oder Tanz. Nicht nur über den Tellerrand, sondern auch über den fachlichen Austausch hinweg, wird eine neue Kommunikationsebene geschaffen. Das hilft dann auch im künftigen freundlichen Umgang miteinander – selbst wenn es mal brennt, weil der Computer keine Emails verschickt oder der Krankenstand eine Abteilung aushöhlt und die Kollegen entsprechend kurzangebunden unterwegs sind.

Die Fotos zeigen den vorweihnachtlichen CuraBrunch, der besonders lecker ausfiel. Welche Rituale haben Sie in Ihren Praxen? Bereichern Sie uns und die anderen Mitgliedspraxen mit Ihren gelebten Praxis-Gebräuchen!

 

 


 

Ihr Ansprechpartner

netzmanagement@curagita.com

 

 

Stille Post: „Was haben wir denn da?“

 

 

 

 

 

Es gibt sie – die Momente, in denen Radiologen stirnrunzelnd vor Röntgenaufnahmen grübeln, was ihren Patienten wohl widerfahren ist. Da befinden sich Gegenstände jeglicher Form und Funktion in menschlichen Körpern – teilweise ist es geradezu ein Wunder, dass die Patienten diese ungewöhnlichen Verletzungen überlebten und teilweise sehr erstaunlich, wie die Fremdkörper wohl bis in das tiefste Innere vordringen konnten.

Da wäre einmal ein höflicher Herr aus Südafrika, der mit einer Schere im Kopf die Notaufnahme betrat und Hilfe für sein „kleines Problem“ erbat. Ein Betrunkener hatte ihm das Schnittwerkzeug in den Schädel gerammt. Oder der Fischer aus Brasilien, ebenfalls durch die Augen hindurch tief im Kopf verletzt von seiner eigenen Harpune, welche er versehentlich beim Reinigen auf sich selbst abschoss. Auch eine Kettensäge verfing sich tief zwischen Hals und Schulter eines jungen Südafrikaners und eine Gartenschere wurde einem 85-Jährigen zum Verhängnis. Er hatte sich beim Sturz im Grünen die Schere durch ein Auge bis in die Kehle gerammt. Der zweite Griff und die Klingen traten aus seinem Auge heraus. Er konnte durch die Ärzte per Operation gerettet werden. Weniger spektakulär muten da schon fast Nägel an. Ein 30-jähriger Pole jedoch jagte sich einen fünf Zentimeter langen Nagel mit der Nagelpistole beim Teppichverlegen direkt ins Herz.

Neben dem Kopf gelangen diverse Gegenstände auch in den Magen und den Darm, die für reichlich Gesprächsstoff sorgen. Beginnen wir mit dem Verlobungsring, den die glückliche Angebetete wohl übersehen hatte und kurzerhand mit dem Kuchen hinunterschluckte. Bei einem anderen Herrn fanden die Ärzte eine Gabel, die nicht nur leckere Speisen beförderte, sondern gar selbst in der Speiseröhre landete. Der gute Rat vom Arzt: Gieriges Hinunterschlingen gefährdet die Gesundheit.

Ansonsten offenbaren die Röntgenbilder immer wieder auch längliche Gemüse, Dosen, Flaschen und Gegenstände aus hautfreundlichem Gummi, die anfangs wohl für großes Vergnügen sorgen, später dann zu großen Unannehmlichkeiten führen.

Welchen Schluss ziehen wir daraus? Unsere fachlich brillanten Aufnahmen sind Zeitzeugen der Kuriosität des Lebens und der Kreativität der Menschen. Und sie helfen selbstverständlich, das Leben in all seiner Fülle zu erhalten.

Machen Sie mit!

Wir suchen die verrücktesten Aufnahmen und kuriose Begebenheiten im Radiologienetz.
Senden Sie uns gern Fotos und eine kurze Story dazu an netzmanagement@curagita.com. Die „besten“ Stories präsentieren wir dann in der nächsten Ausgabe.
Zu gewinnen gibt es eine kleine Nervennahrung für das Team.

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Stille Post: „Take a picture, what´s inside“ – IRM-Lyrik von Charlotte Gainsburg

Für Künstler ist es üblich, tiefe Emotionen wie Liebe, Schmerz und Leid z.B. in Songs zu verarbeiten. Die französische Sängerin Charlotte Gainsburg macht da keinen Unterschied. Tief beeindruckt hat sie wohl die nach einem Wasserski-Unfall häufigere Begegnung mit einem Kernspintomographen. Schon 2009 stolperten wir über ihr IRM-Album und berichteten. Keine Spur von Ängsten vor der Röhre sind darin zu finden, umso mehr eine Faszination und Inspiration aus der Geräuschkulisse des Geräts, das sie auf die Klangebene von „IRM“ überträgt. Ja, dieser Verdacht scheint sich auch mit jeder neuen Verszeile zu verdichten. Der recht schnörkellose, mit experimentellen Percussion-Sounds bestückte Song wurde von Beck produziert.

Was sich nicht erschließen mag: Eine medizinische Disziplin wie die Radiologie hat die verführerische Stimme einer Charlotte Gainsburg doch eindeutig verdient! Leider fehlen diesem Song die zart gehauchten Phrasen gänzlich. Nun denn, konzentrieren wir uns lieber auf die Lyrics.

Wir haben zwei Strophen übersetzt: