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11. Radiologentag: Die Intelligenz des Schwarms nutzen

Kann man von einem Kongress der Radiologen erwarten, dass die Teilnehmer mit einem veränderten Mindset am Abend die Print Media Academy verlassen? Man kann. Denn die Organisatoren vom Radiologienetz investierten in neue Ansätze und Technologien, mit deren Hilfe sich die unsichtbaren Grenzen zwischen Podium und den gut gefüllten Zuschauerreihen auflösten und das Wir-Gefühl an Raum gewann.

Bereits im Vorfeld war klar, dass beim Thema Schwarmintelligenz jeder interaktiv mitwirken würde. Unser Schwarm aus 100 Praxen im Netz zeigte sich mit knapp 180 Vertretern am Kongress bereit, seinen Teil einzubringen, damit Ideen, Fragen, Herausforderungen und Perspektiven der Zukunft unter den Prämissen des intelligenteren Schwarms diskutiert würden. Zuerst trat Dr. Michael Kreft an das Rednerpult und kündigte nach einer freundlichen Begrüßung die Gäste für Vortrag, Moderation und Podium an. Dann übernahm der Moderator und Spezialist für Schwarmintelligenz Heiner Koppermann.

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Praxismanagement in der Conradia

In den Conradia-MVZ besteht die Geschäftsführung in der Regel aus einem kaufmännischen und einem oder mehreren ärztlichen Geschäftsführern. Sie sind alle als GmbH-Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen. Untereinander geben sie sich eine Geschäftsordnung, in der Zuständigkeiten verteilt und der letzte Durchgriff für den ärztlichen Teil der Geschäftsführung festgelegt sind. Die Geschäftsordnung definiert auch die Rolle des Vertreters des Gesellschafters, also der DeRaG.

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Herausforderung Praxismanagement – Ergebnisse einer Umfrage im Radiologienetz

Immer mehr Praxen erwägen, einen Praxismanager einzustellen. Praxismanager sollen die Praxisgesellschafter entlasten und mit ihren Kompetenzen verstärken. Dabei liegen die Vorstellungen, welche Aufgaben die Praxismanager übernehmen sollten und welche Verantwortung und damit Handlungsspielräume man in der Praxis tatsächlich an sie delegieren möchte, nicht nur zwischen verschiedenen Praxen sehr weit auseinander, sondern manchmal auch durchaus innerhalb einer Praxis zwischen den Gesellschaftern.

Grund genug, das Aufgabenspektrum des Praxismanagements mal genauer unter die Lupe zu nehmen und die Praxisrealität bei den betroffenen Praxisgesellschaftern und Praxismanagern abzufragen.

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Schwarmintelligenz erleben und nutzen auf dem 11. Radiologentag

Save the Date: 22.–23. November

100 Praxen – 360 Mitgliedsradiologen – haben Sie schon einmal daran gedacht, wie oft die immer wiederkehrenden Aufgaben der Praxisführung und -entwicklung bereits von wie vielen Kollegen gelöst wurden?

„Schwarmintelligenz“ gehört zu den derzeit meistdiskutierten Schlagworten der Betriebswirtschaft. Es wird vermutet, dass eine große Gruppe intelligenter ist als die Summe ihrer Mitglieder – der Menge wohnt ein Zauber inne!

In diesem Jahr wollen wir auf dem Radiologentag mit allen Anwesenden die vorhandene Schwarmintelligenz nutzen. Kollektiv können in der Regel mehr Einflussfaktoren und Lösungsmöglichkeiten berücksichtigt werden, was häufig innovative Ideen und Lösungen hervorbringt.

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„So soll ein Radiologe sein.“ Interview mit Dr. Axel Wagenmann

Von Bewertungsportalen kann man halten, was man will. Fest steht: Dr. Axel Wagenmann – Radiologe, Nuklearmediziner und Geschäftsführer in der Conradia München – schneidet auf Jameda mit einer glatten Eins nicht nur sehr gut ab, sondern steht damit auf Platz 1 der 8.400 Radiologen umfassenden Liste. Was macht er so gut, dass ihm 162 Patienten ihr Vertrauen öffentlich aussprechen? Wir haben direkt bei ihm nachgefragt.


Redaktion: Herr Dr. Wagenmann, was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Dr. Axel Wagenmann: Eigentlich sind es zwei Aspekte: Erstens versuche ich, mich möglichst jedem Patienten mit voller Aufmerksamkeit zu widmen und mich dabei in seine Lage zu versetzen. Er oder sie kommt vielleicht zum ersten Mal in die Praxis, kennt sich nicht aus und hat Angst, welche Diagnose ihn bzw. sie erwartet. Auch wenn diese aus Arztsicht nicht dramatisch oder gar lebenslimitierend ist, sondern eventuell „nur“ einen Bandscheibenschaden oder einen Meniskusriss darstellt, bewertet jeder Mensch seine Diagnose individuell. Ich versuche bei jedem Patienten Verständnis zu zeigen, wenn ihn seine Diagnose aus der Bahn wirft, auch wenn ich persönlich jeden Tag viele schlimme Diagnosen höre und es sich aus meiner Sicht nur um eine „kleinere Krankheit“ handelt. Zum zweiten motiviere ich das Praxisteam zu einem patientenfreund­lichen Verhalten.

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SPIKES-Modell: Breaking Bad News in sechs Schritten übermitteln

Das von Walter F. Baile et al. im Jahr 2000 veröffentlichte und zuerst im Oncologist erschienene Modell gibt Medizinern einen Leitfaden, um Patienten schlechte Nachrichten auf die beste Art und Weise zu übermitteln. Ziel der bewährten Methode ist es, Informationen über den aktuellen Wissensstand des Patienten zu sammeln, um in einer Reaktion darauf die medizinischen Fakten in Abhängigkeit der jeweiligen Bedürfnisse des Patienten mitzuteilen. Damit verbunden signalisiert der Arzt seine Unterstützung und stellt Möglichkeiten zur weiteren Behandlung vor.

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Buchempfehlungen zum Thema Arzt-Patienten-Gespräch

Guten Tag, mein Name ist Hiob …
Ein Ratgeber zum Überbringen schlechter Nachrichten in der Medizin

Christian Perings, Christian Lüdke

Mit Fallbeispielen, Interviews und Formulierungshilfen geben Prof. Dr. Christian Perings und Christian Lüdke Hilfestellung für Ärzte, die Patienten und ihren Angehörigen schlechte Nachrichten zu überbringen haben. Wie können Botschaften empathisch, aber eindeutig formuliert werden? Wie es geht, kann man auf 130 Seiten aus Erfahrungsberichten und Anleitungen für das nächste Patientengespräch lernen.

Prof. Dr. Christian Perings ist approbierter Facharzt für Innere Medizin. Mit seinen erworbenen Zusatzqualifikationen in Kardiologie, Pneumologie und Intensivmedizin deckt er ein weites Spektrum der Akutmedizin ab. Seine umfangreiche klinische Tätigkeit konfrontiert ihn im Bereich seiner Spezialgebiete seit über 25 Jahren mit der Thematik ‚Arzt-Patienten-Kommunikation‘ auch und insbesondere in Ausnahmesituationen. Dr. Christian Lüdke ist approbierter Kinder- und Jugendpsychotherapeut.

Autoren: Christian Perings / Christian Lüdke
ISBN: 978-3-86216-251-2
Medhochzwei Verlag GmbH Heidelberg 2017 | 130 Seiten

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Als Arzt sichtbar werden durch Gespräche mit Patienten

Reden ist Silber – Schweigen ist Gold. Das ist die Devise von vielen Radiologen, wenn es um die Mitteilung von Befunden an Patienten geht. Dies umso mehr, wenn es sich um schwerwiegende Befunde handelt.

Der allzu vollbeladene Arbeitstag eines Radiologen wird durch das Arzt-Patienten-Gespräch unkalkulierbar verlängert. Dazu kommen die Bedürfnisse vieler Zuweiser, die sich vorbehalten wollen, ihren Patienten die Diagnosen persönlich mitzuteilen, und es gar nicht möchten, dass die Radiologen ihre Sicht der Dinge vorab kommunizieren. Ist es also als Radio­loge einerseits effizient, andererseits zuweiseroptimiert und zum Dritten auch noch irgendwie ganz bequem, wenn man sich insbesondere die schwierigen Gespräche gar nicht zur Aufgabe macht?

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Der Radiologienetz-Fachbeirat – Aufgaben, Mitglieder, Themen

Seit 2010 gibt es das Gremium des radiologischen Fachbeirats. Zweimal wurde bereits gewählt.

Ins Leben gerufen wurde der Fachbeirat zur Wahrnehmung folgender Aufgaben:

• Vertretung des Radiologienetz Deutschland und der darin organisierten Radiologen und Nuklearmediziner nach außen, insbesondere in berufspolitischen Angelegenheiten gegenüber Kollegen, Kassen, Verbänden, Politik und Medien.
• Festlegung der Strategie und Schwerpunkte für die berufspolitische Arbeit des Radiologienetz Deutschland und Überwachung der Umsetzung.
• Beratung und Unterstützung der Curagita bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung von überregionalen Schwerpunktprojekten im Verbund.
• Vermittlung in Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern untereinander bzw. zwischen Mitgliedern und der Curagita

Waren die Fachbeiräte in der ersten Amtsperiode von 2010 bis 2015 intensiv in das berufspolitische Lobbying (CuraSequenz) und den Aufbau der „genossenschaftlichen“ DeRaG insbesondere in die Übernahme und Restrukturierung der Hanserad als deren erstes Projekt involviert, wurden diese Aufgaben dann immer stärker von den verantwortlichen Aufsichtsräten der DeRaG wahrgenommen. Durch die Doppelfunktion der radiologischen DeRaG- und Curagita-Aufsichts- bzw. Beiräte als Fachbeiräte qua Amt wird bis heute ein Informationstransfer und damit auch die Realisierung von Synergien zwischen Radiologienetz und dem „Baby“ DeRaG, das inzwischen ein Heranwachsender geworden ist, sichergestellt.

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Radiologienetz und Deutsche Radiologienetz AG

Gemeinsame Ziele – verschiedene Darreichungsformen?

 Am 15./16. Februar kamen 15 Radiologen in Heidelberg zusammen um auszuloten, wie sie das Radiologienetz weiterentwickeln wollen, in welchen Gremien diese Weiterentwicklung wie erfolgen soll und wie sich das Verhältnis von Radiologienetz und Deutsche Radiologienetz AG (kurz DeRaG) darstellt.

Es handelte sich um den radiologischen Fachbeirat von Radiologienetz, den radiologischen Aufsichtsrat der DeRaG und Curagita und interessierte Gast-Radiologen. Klar wurde nach Austausch und Diskussion:

  • Es gibt einen großen Unterschied an Wissen und Identifikation mit Netz und DeRaG zwischen den Pionieren und Mitgründern beider Gebilde und der jungen Generation von Radiologen, die erst in den letzten Jahren, z.B. über den Praxiseinstieg zum Netzmitglied wurden.

 

  • Radiologienetz wird von allen als lebendige und aktive Community und Think Tank für freiberufliche Radiologen wertgeschätzt. Durch Information und Austausch wird gemeinsam daran gearbeitet, den zu- künftigen Herausforderungen von Praxisunternehmern erfolgreich zu begegnen, wie Artificial Intelligence, Personalknappheit (Ärzte und Nicht-Ärzte), Realisierung von Kosten-/Einnahmesynergien, Telemedizin, Änderung der Gebührenordnung/Honorare.

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