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Zuschläge für Samstag-Sprechstunde auch für Radiologen

Mitte Dezember des vergangenen Jahres hat der Bewertungsausschuss beschlossen, dass ab 1. Januar 2019 auch Radiologen und Strahlentherapeuten die Zuschläge nach der GOP01102 EBM abrechnen dürfen. Diese Leistung ist im EBM mit 10,93 € bewertet und kann für Inanspruchnahmen des Vertragsarztes an Samstagen zwischen 7:00 und 14:00 Uhr an-gesetzt werden.

Der Wermutstropfen allerdings ist, dass es für diese Leistung zunächst kein neues Geld geben wird. Sie wird aus der morbiditätsorientierten Gesamtvergütung (M-GV) bezahlt. Zum jetzigen Zeitpunkt konnte uns die KV auf Nachfrage noch nicht mitteilen, wie die GOP schlussendlich vergütet werden wird. Die zuständigen Honorarausschüsse werden sich frühestens nach Ende der zweimonatigen Beanstandungsfrist durch das BMG mit der Thematik beschäftigen. Nach derzeitigem Stand ist davon auszugehen, dass sie, wie in anderen Fachgruppen auch, in das RLV bzw. in den je nach HVM der jeweiligen KV budgetierten Honorartopf fällt. Daher wird die tatsächliche Vergütung deutlich geringer ausfallen, als es die EBM Bewertung aussagt.

Sobald weitere Einzelheiten in den Bundesländern bekannt sind, werden wir Sie näher informieren. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Krüger aus dem Curagita-Team zur Verfügung.

Carsten Krüger
ckg@curagita.com

Conradia Standorte 2019
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Neues Jahr – neue Conradia Standorte

Acht neue Ärzte und zwei neue Standorte, so beginnt für die DeRaG 2019!

Seit dem 1. Januar gibt es in Berlin mit der Conradia Hohenschönhausen MVZ GmbH Verstärkung. In Berlin Hohenschönhausen hat Dr. Sabine Dickert ihre Praxis mit zwei Sitzen und einem achtköpfigen Team in die DeRaG eingebracht. Sie verstärkt die Frauenfraktion im Berliner Radiologenteam der Conradia gemeinsam mit ihren Kolleginnen Dr. Petra Jaeckel und Dr. Grit Rademacher.

Ebenfalls zum Jahresbeginn ging das neue Conradia Dresden MVZ an den Start. Die Praxis Radiologie und Nuklearmedizin Dresden-Strehlen firmiert ab sofort als Conradia MVZ mit drei radiologischen Sitzen und einem nuklearmedizinischen Sitz. Über conradia.de können alle Conradia-MVZ angesteuert werden. Für die nächste Printausgabe des CuraCompact im März ist ein Interview mit den Praxisteams geplant über Wünsche und Erwartungen für die Zukunft und darüber, wie es sich anfühlt, zur größten deutschen Radiologie-Gruppe in Radiologeneigentum (der.ag) zu gehören.

DeRaG
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4,7 Mio € Wachstumsspritze aus eigener Kraft

Knapp 150 Mitgliedsradiologen aus dem Radiologienetz werden Anfang des Jahres insgesamt 4,7 Mio Euro in die Deutsche Radiologienetz AG (DeRaG) investieren.

Bei der am 16. November 2018 stattgefundenen außerordentlichen Pool-/(Haupt-)Versammlung der DeRaG, bei der knapp 80 Prozent des Stammkapitals anwesend war, wurden verschiedene Maßnahmen zur Finanzierung des geplanten Wachstums verabschiedet. Dazu zählen eine Kapitalerhöhung der DeRaG durch die Ausgabe neuer Aktien an die Radiologen-Aktionäre, die weiterhin die Mehrheit an der DeRaG halten und Nachrangdarlehen für die DeRaG, ebenso als Exklusivangebot für Radiologen-Aktionäre. Mit der äußerst positiven Resonanz sind die DeRaG-Vorstände Dr. Johannes Schmidt-Tophoff und Dr. Michael Kreft sehr zufrieden. „Das sind mehr als durchschnittlich 30.000 € pro Aktionär – ein Vertrauensbeweis für unser einzigartiges Zukunftsmodell und zeigt den unternehmerischen Spirit unserer Radiologenaktionäre.“ gibt sich Schmidt-Tophoff zuversichtlich. Den letzten Vertrag mit einem seine Praxis in die DeRaG abgebenden Berliner Radiologen hat die DeRaG übrigens noch kurz vor Weihnachten unterzeichnet. Mehr darüber in Kürze.

Memorandum der erweiterten Fokusgruppensitzung vom 16.11.2018

RaDiagnostiX – Prostata: Ein Vorreiterprojekt

2013 startete im Radiologienetz mit RaDiagnostiX–Prostata ein vollumfängliches Verbundprojekt, das sich mittlerweile in Fachkreisen als Marke etabliert hat und kontinuierlich umgesetzt und weiterentwickelt wurde. Der Auf- und Ausbau erfolgte dabei in Stufen.

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Ambulante spezialfachärztliche Versorgung

Die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) wurde im Zuge des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes zum 1. Januar 2012 eingeführt. Sie soll die ambulante Diagnostik und Therapie bestimmter seltener oder komplexer Erkrankungen umfassen, sowohl durch Krankenhäuser als auch durch niedergelassene Ärzte. Ein wesentliches Merkmal der ASV ist die Verpflichtung zur fachgruppenübergreifenden Kooperation. Details zur ASV wie die umfassten Krankheitsbilder und die Zugangsvoraussetzungen für Leistungserbringer hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in Richtlinien festgelegt. Neben einer ASV-Richtlinie mit allgemeinen Regelungen wurden mittlerweile auch die krankheitsspezifischen Vorgaben für mehrere Indikationen beschlossen.

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Editorial Ausgabe 4/18 Liebe Mitglieder im Radiologienetz,

noch frisch sind die Erinnerungen an den 10. Radiologentag in Heidelberg.
Dort suchten wir miteinander Antworten auf die brennenden Fragen der ambulanten
Radiologie. Die Diskussionen im Auditorium und außerhalb kreisten um die
Bedeutung und Vergütung radiologischer Qualität, um Herausforderungen der freiberuflichen
Tätigkeit, um Art und Ausmaß einer gelungenen Vernetzung untereinander
und mit Kooperationspartnern sowie um die Chancen und Auswirkungen des Einsatzes
Künstlicher Intelligenz in der radiologischen Praxis. Lesen Sie dazu unsere Rückschau
und die Ergebnisse der TED-Abstimmung aus den Themenforen ab Seite 12.

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Aus den Vollversammlungen

Im September fanden in den regionalen Netzen in Berlin, München-Planegg, Ludwigsburg und Heidelberg Vollversammlungen statt. Statt eines einzelnen Schwerpunktthemas fasste die Agenda dieses Mal die vielen politischen und bürokratischen Nadelöhre im radiologischen Praxisalltag zusammen (nähere Ausführungen
zu den einzelnen Themen siehe CuraCompact 3/2018 oder untercuracompact.de).

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Editorial 3/2018: Liebe Mitglieder im Radiologienetz,

aktuell schlägt eine regelrechte Welle an Neuerungen, Änderungen und Verordnungen auf die ambulante Radiologie ein. Was sich im ersten Moment als Sommerloch-Thema gebärdet, ist leider harte Realität. Dosismanagement, Bedarfsplanung, Telematik, DSGVO, dazu die teilweise nur schwer verständliche Rechtsprechung des Bundessozialgerichts – die Liste wächst zusehends. Mit dem Schwerpunktthema „Politische und bürokratische Nadelöhre“ wollen wir Ihnen die Relevanz der aktuellen Themen für Ihren Praxisalltag zusammengefasst skizzieren und Sie damit bei der Priorisierung unterstützen.

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Radiologische Praxen rüsten sich für die Telematik

Die Telematik – Hintergründe und Vorgaben, Konsequenzen, Umsetzung und was sonst noch.

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