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SPIKES-Modell: Breaking Bad News in sechs Schritten übermitteln

Das von Walter F. Baile et al. im Jahr 2000 veröffentlichte und zuerst im Oncologist erschienene Modell gibt Medizinern einen Leitfaden, um Patienten schlechte Nachrichten auf die beste Art und Weise zu übermitteln. Ziel der bewährten Methode ist es, Informationen über den aktuellen Wissensstand des Patienten zu sammeln, um in einer Reaktion darauf die medizinischen Fakten in Abhängigkeit der jeweiligen Bedürfnisse des Patienten mitzuteilen. Damit verbunden signalisiert der Arzt seine Unterstützung und stellt Möglichkeiten zur weiteren Behandlung vor.

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Philips unterschreibt Partnerschaft

Neben Siemens bietet auch Philips ab sofort Sonderkonditionen für Vollwartungsverträge von Ra­di­o­lo­gie­netz­praxen, wie es schon früher im Wartungscontrolling war.

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Editorial CuraCompact 2/2019

Liebe Mitglieder im Radiologienetz,

einiges hat sich seit der letzten CuraCompact-Ausgabe getan.

Am 1. Mai ist das Terminservice- und Versorgungsgesetz in Kraft getreten. Insbesondere bezüglich der Terminservicestellen wurden in letzter Minute noch Anpassungen vorgenommen. Lesen Sie ab Seite 21, was das für radiologische Praxen bedeutet.

Auf dem 100. Röntgen-Kongress in Leipzig war das Thema Künstliche Intelligenz in aller Munde. Wie auf der Fachbeiratsklausur Anfang des Jahres besprochen, übernimmt Radiologienetz eine Active Surveillance-Funktion. Gestartet sind wir im April mit einem ersten Hearing-Tag mit vier Anbietern. Lesen Sie darüber auf Seite 24.

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Denken im Futur – Fragen von Netzmanagerin Eva Jugel über die Zukunft der Curagita an Dr. Michael Kreft

Wie kam deine Verbindung zur Radiologie zustande?

Nach etlichen Jahren in einer typisch amerikanischen Unternehmensberatung wollte ich mich selbst als Unternehmer beweisen. Das Gesundheitswesen schien mir aufgrund seiner Dynamik als interessantes Marktumfeld. Schnell lernte ich JST und die Curagita kennen – seit 2002 gehört mein ehemaliges Unternehmen zur Curagita. Anfangs leistete ich meinen Beitrag zum Wachstum der Radiologienetze. Seit 2010 trage ich als Vorstand Gesamtverantwortung für unser Unternehmen.

 

Nach 20 Jahren – wohin richtet sich dein Blick heute?

Ich bin gerade 50 geworden, Curagita 20 – runde Geburtstage erlauben schon mal den Blick zurück: Innovationskraft und Radiologennähe – das ist für mich die Quintessenz unserer Vergangenheit.

 

Was meinst du damit?

Innovationskraft ist eine Kombination aus Vorstellungsvermögen und Durchsetzungskraft. Es liegt in der DNA der Curagita, auch abseits der eingetretenen Pfade zu denken und die Phantasie von Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden zu wecken. Die Durchsetzungskraft kam bei uns immer mit der Radiologennähe. Und darunter verstehen wir nicht „Kundennähe“ im Sinne eines Marketing-Anspruchs. Radiologennähe für uns hieß immer Mitsprache (z.B. in Vollversammlungen), Mitgestaltung (z.B. in Fachgruppen) und Kontrolle (z.B. in Aufsichtsräten). Das Wort „Kunde“ kommt uns schwer über die Lippen, wir brauchen Begriffe wie „Mitglied“ oder „genossenschaftlich“. Unsere Hingabe an Radiologen ist uneingeschränkt – private Freunde aus anderen Branchen halten das für verrückt. Ich halte es für unser Erfolgsgeheimnis. Ich denke dabei immer an diese alte Geschichte. Ein unzufriedener Kunde beim Bäcker hat zwei Möglichkeiten: Er kann sich beschweren und auf Besserung hoffen oder er kann seine Brötchen woanders einkaufen. Unser Weg ist viel radikaler: Radiologen sagen uns, welche Brötchen wir zu backen haben.

 

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Happy Birthday Curagita 20 Jahre „Cura et agita“ – Innovationen für die niedergelassene Radiologie

Vor 20 Jahren gründete Johannes Schmidt-Tophoff (JST) am 19. März 1999 die Curagita AG. Seine Geschäftsidee war es, nach US-amerikanischem Vorbild Radiologiepraxen zu kaufen und im Verbund zu betreiben. Seitdem hat sich in der Branche viel getan. Curagita war stets vorne dabei und hat viele innovative Ideen in die niedergelassene Radiologie hineingetragen. Hier eine Würdigung der Highlights der letzten 20 Jahre:

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Der Radiologienetz-Fachbeirat – Aufgaben, Mitglieder, Themen

Seit 2010 gibt es das Gremium des radiologischen Fachbeirats. Zweimal wurde bereits gewählt.

Ins Leben gerufen wurde der Fachbeirat zur Wahrnehmung folgender Aufgaben:

• Vertretung des Radiologienetz Deutschland und der darin organisierten Radiologen und Nuklearmediziner nach außen, insbesondere in berufspolitischen Angelegenheiten gegenüber Kollegen, Kassen, Verbänden, Politik und Medien.
• Festlegung der Strategie und Schwerpunkte für die berufspolitische Arbeit des Radiologienetz Deutschland und Überwachung der Umsetzung.
• Beratung und Unterstützung der Curagita bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung von überregionalen Schwerpunktprojekten im Verbund.
• Vermittlung in Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern untereinander bzw. zwischen Mitgliedern und der Curagita

Waren die Fachbeiräte in der ersten Amtsperiode von 2010 bis 2015 intensiv in das berufspolitische Lobbying (CuraSequenz) und den Aufbau der „genossenschaftlichen“ DeRaG insbesondere in die Übernahme und Restrukturierung der Hanserad als deren erstes Projekt involviert, wurden diese Aufgaben dann immer stärker von den verantwortlichen Aufsichtsräten der DeRaG wahrgenommen. Durch die Doppelfunktion der radiologischen DeRaG- und Curagita-Aufsichts- bzw. Beiräte als Fachbeiräte qua Amt wird bis heute ein Informationstransfer und damit auch die Realisierung von Synergien zwischen Radiologienetz und dem „Baby“ DeRaG, das inzwischen ein Heranwachsender geworden ist, sichergestellt.

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Bericht aus den Vollversammlungen der regionalen Netze

Im Dezember fanden die Vollversammlungen der Radiologienetze Rhein-Neckar-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und Köln-Bonn- Aachen statt, wie immer in ein bisschen vorweihnachtlicher Atmosphäre.

Praxisentwicklung – agieren statt reagieren

Das Schwerpunktthema in der letzten Runde des Jahres moderierte Radiologe und Geschäftsführer der Curagita-Tochter RadioLogic Thomas Pfeifer. RadioLogic ist ein Beratungsunternehmen, das Krankenhäuser bzgl. In-/Outsourcing von Radiologien berät und seit Übernahme durch die Curagita auch viele Mitgliedspraxen bei der Entwicklung der eigenen Praxis, insbesondere im Bereich Krankenhaus-Kooperationen unterstützt. Anhand seiner eigenen Erfahrungen bei Praxisgründung, -führung und -ausstieg schilderte Pfeifer aus seiner Sicht die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit strategischen Themen wie Leitbild/Vision/Ziele, Gestaltung einer im Praxisalltag belastbaren Geschäftsordnung und Organisation sowie Geschäftsplanung. Dabei spielten nach seiner Ansicht die Phase, in der sich eine Praxis befindet (z.B. Gründung oder Restrukturierung), die Zielkongruenz der Praxispartner sowie das die Praxis konkret umgebende Wettbewerbsumfeld (andere Praxen, Krankenhäuser) eine wichtige Rolle. Aus eigener Erfahrung ermutigte er Praxen, aktiv zu werden, bevor konkreter Handlungsbedarf oder Konflikte anstehen und bot an, diesen Prozess mit seinem Team als Berater zu unterstützen. Vorteil einer externen Unterstützung ist die hohe Umsetzungsorientierung, da die Auseinandersetzung mit strategischen Themen häufig im Praxisalltag von der internen Liste eher kurzfristig dringlicher Prioritäten immer wieder nach hinten rückt. Weiterhin bringt ein externer Berater professionelle Analyse- und Strategie-Tools mit ein sowie einen kritisch-kreativen Außenblick, der die Praxisperspektive ergänzt.

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Zuschläge für Samstag-Sprechstunde auch für Radiologen

Mitte Dezember des vergangenen Jahres hat der Bewertungsausschuss beschlossen, dass ab 1. Januar 2019 auch Radiologen und Strahlentherapeuten die Zuschläge nach der GOP01102 EBM abrechnen dürfen. Diese Leistung ist im EBM mit 10,93 € bewertet und kann für Inanspruchnahmen des Vertragsarztes an Samstagen zwischen 7:00 und 14:00 Uhr an-gesetzt werden.

Der Wermutstropfen allerdings ist, dass es für diese Leistung zunächst kein neues Geld geben wird. Sie wird aus der morbiditätsorientierten Gesamtvergütung (M-GV) bezahlt. Zum jetzigen Zeitpunkt konnte uns die KV auf Nachfrage noch nicht mitteilen, wie die GOP schlussendlich vergütet werden wird. Die zuständigen Honorarausschüsse werden sich frühestens nach Ende der zweimonatigen Beanstandungsfrist durch das BMG mit der Thematik beschäftigen. Nach derzeitigem Stand ist davon auszugehen, dass sie, wie in anderen Fachgruppen auch, in das RLV bzw. in den je nach HVM der jeweiligen KV budgetierten Honorartopf fällt. Daher wird die tatsächliche Vergütung deutlich geringer ausfallen, als es die EBM Bewertung aussagt.

Sobald weitere Einzelheiten in den Bundesländern bekannt sind, werden wir Sie näher informieren. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Krüger aus dem Curagita-Team zur Verfügung.

Carsten Krüger
ckg@curagita.com

Conradia Standorte 2019
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Neues Jahr – neue Conradia Standorte

Acht neue Ärzte und zwei neue Standorte, so beginnt für die DeRaG 2019!

Seit dem 1. Januar gibt es in Berlin mit der Conradia Hohenschönhausen MVZ GmbH Verstärkung. In Berlin Hohenschönhausen hat Dr. Sabine Dickert ihre Praxis mit zwei Sitzen und einem achtköpfigen Team in die DeRaG eingebracht. Sie verstärkt die Frauenfraktion im Berliner Radiologenteam der Conradia gemeinsam mit ihren Kolleginnen Dr. Petra Jaeckel und Dr. Grit Rademacher.

Ebenfalls zum Jahresbeginn ging das neue Conradia Dresden MVZ an den Start. Die Praxis Radiologie und Nuklearmedizin Dresden-Strehlen firmiert ab sofort als Conradia MVZ mit drei radiologischen Sitzen und einem nuklearmedizinischen Sitz. Über conradia.de können alle Conradia-MVZ angesteuert werden. Für die nächste Printausgabe des CuraCompact im März ist ein Interview mit den Praxisteams geplant über Wünsche und Erwartungen für die Zukunft und darüber, wie es sich anfühlt, zur größten deutschen Radiologie-Gruppe in Radiologeneigentum (der.ag) zu gehören.

Memorandum der erweiterten Fokusgruppensitzung vom 16.11.2018

RaDiagnostiX – Prostata: Ein Vorreiterprojekt

2013 startete im Radiologienetz mit RaDiagnostiX–Prostata ein vollumfängliches Verbundprojekt, das sich mittlerweile in Fachkreisen als Marke etabliert hat und kontinuierlich umgesetzt und weiterentwickelt wurde. Der Auf- und Ausbau erfolgte dabei in Stufen.

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