Bericht aus den Vollversammlungen der regionalen Netze

Im März sowie Anfang April trafen sich die Radiologen der fünf regionalen Netze Rhein-Neckar-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Köln-Bonn-Aachen und Berlin zu ihren Frühlings-Vollversammlungen.

 Supply Chain Management

Der Leiter des Verbundeinkaufs, Andreas Weissenberg, stellte den Anwesenden Möglichkeiten vor, wie Praxen ihre Beschaffungsprozesse für den Einkauf von Praxis- und Sprechstundenbedarf im Verbund weiter optimieren können. Anhand eines Beispiels aus Hamburg erläuterte er, dass die wichtigsten Hebel dafür die Sortimentsbereinigung, das Festlegen eines Kernsortiments inklusive fester Liefermengen und Bestellzyklen und damit auch vorgefertigte Bestelllisten im Online-Shop sind. Dadurch können Praxen die Zeiten minimieren, die Mitarbeiter mit den Beschaffungsvorgängen verbringen, die Vorratshaltung optimieren und darüber hinaus ihre Verbräuche besser im Blick behalten. Die als Beispiel gezeigte Conradia Hamburg konnte die Anzahl der Bestellvorgänge dank besserer Methodik und Organisation mehr als halbieren. Der Verbundeinkauf wird interessierten Praxen im 2. Halbjahr 2019 das Konzept individuell vorstellen und Einsparpotenziale aufzeigen.

 Neues aus Berufspolitik / Bericht aus der Fachbeiratsklausur

Im September wurden auf der Vollversammlung bereits die Eckpunkte des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) vorgestellt, das am 14.3. im Bundestag final verabschiedet wurde und das am 1.5. in Kraft trat (siehe dazu auch CuraCompact 1/2019, Seite 23 sowie Seite 21 in dieser Ausgabe). Erleichtert war die DeRaG/Conradia, da die Beschränkungen für MVZ-­Gründungen zumindest bei dieser Gesetzesnovelle nur nicht-­ärztliche Dialyseeinrichtungen und Zahnärzte betreffen.

Am 15./16. Februar fand die offene Klausurtagung des Fachbeirats statt, an der 15 Radiologen teilnahmen und über die wir bereits im Titelthema der letzten Ausgabe ausführlich berichtet haben. Die nächste für interessierte Mitglieder offene Fachbeiratssitzung findet unmittelbar vor der nächsten DeRaG-Pool-(Haupt-)Versammlung in Heidelberg am 13. Juli um 9 Uhr statt.

Der Medienpreis für Radiologie und Nuklearmedizin wird in diesem Jahr nicht ausgeschrieben, da das Ziel der Lobbyarbeit in Richtung Qualitätsjournalismus nicht aufgegangen ist. Stattdessen werden andere Formen der PR-Arbeit des Netzes geprüft.

CuraCompact als Informationsmedium wird von allen in der jetzigen Form begrüßt. Es wird auf den Vollver­samm­lun­gen abgefragt, ob gegebenen­falls die medizinischen Abhandlungen verzichtbar seien, da sie auch in anderen Medien verfügbar sind, zugunsten einer Vertiefung der Themenfelder Management und Berufspolitik.

RaDagnostiX wird nicht in der bisherigen Form weitergeführt. Den Teilnehmerpraxen wurde ein Aufhebungsvertrag angeboten. Das Experten­netz­werk als wichtiger Nukleus des Verbundprojekts bleibt für Netzmitglieder weiterhin verfügbar. (Details siehe ab Seite 37) Am Freitagnachmittag, 22. November, findet vor dem Radiologentag ein Prostata-Expertenmeeting unter der Leitung von PD Dr. Matthias Röthke und Prof. Dr. Thomas Henzler statt, zu dem alle an der Prostata-­Diagnostik interessierten Netzmitglie­der herzlich eingeladen sind.

Update DeRaG/Conradia

Seit April gibt es einen neuen Conradia-­Standort in Berlin-Charlottenburg (ehemals MRT im Bismarck-Karrée, Dres. Rehbock), siehe auch Seite 18. Die Diagnostik München heißt seit 1. April Conradia Radiologie München (näheres Seite 18). Damit firmieren jetzt alle DeRaG-MVZ unter dem Marken-­Namen Conradia (www.conradia.de).

Den offenen Austausch aktivieren

Netzmanagerin Eva Jugel schlug vor, wie im Fachbeirat besprochen, dem offenen Austausch im Rahmen der regionalen Vollversammlungen wieder mehr Raum zu geben. Sie ermunterte die Mitglieder dazu, Themen (vorab) für kommende Versammlungen anzumelden. Exemplarisch berichtete sie über Stolpersteine für Praxismanager und Teamleiter im Praxisalltag und stellte einfache Instrumente vor, mit deren Hilfe Aufgaben und Kompetenzen klarer strukturiert und delegiert werden können. Die Beispiele stammten aus Coaching-­Projekten von Markus Schmidt-­Tophoff. Der Diplom-­Psy­cho­loge und Inhaber des Instituts für Managementberatung Heidelberg ist derzeit als Referent des Führungs­curriculums für Radiologen und nicht-­ärztliche Führungskräfte im Radio­logienetz tätig.

Diverses – bitte Termin vormerken!

Am 19. März hatte Curagita ihren 20. Geburtstag. Dieses Jubiläum wird mit den Netzmitgliedern am 22. November (Freitag vor dem Radiologentag) auf einer Geburtstagsparty in Heidelberg gebührend gefeiert.

 

Ihre Ansprechpartner:

DeRaG

Dr. Johannes Schmidt-Tophoff
jst@curagita.com

Berufspolitik

Dr. Michael Kreft
mik@curagita.com

Organisation Vollversammlung

Eva Jugel
eju@curagita.com

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