CurAcademy: Mamma-MRT Workshop mit 100% Weiterempfehlungsquote!

Am 24. April konnte endlich der Pandemie bedingt mehrfach verschobene Workshop Mamma-MRT unter der fachlichen Leitung von Dr. Dr. Tibor Vag aus der Conradia München stattfinden. Er hatte dazu seine Freunde und gleichzeitig im deutschsprachigen Raum führenden Spezialisten Professor Matthias Dietzel und Professor Pascal Baltzer aus Erlangen bzw. Wien als Referenten akquirieren können. Die anfängliche Skepsis gegenüber einer reinen Online-Veranstaltung ist mit zunehmender Gewöhnung an diese Formate allerorts gewichen. Der Workshop war mit 30 Teilnehmern voll ausgebucht und bot eine State-of-the-Art-Fortbildung zur Mamma-Diagnostik.

Dietzel und Baltzer stellten mit dem Kaiserscore eine evidenzbasierte Entscheidungsregel vor, die auf BI-RADS MRI-Deskriptoren basiert. Sie ermöglicht eine genaue Differenzialdiagnose (gut- oder bösartig?), selbst bei schwierigen Tumorentitäten (DCIS, Papillom, Phylloaidestumor etc.).

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Pager für den Wartebereich – ein Praxishack des Radiologie Team Ortenau in Lahr und Offenburg

Kennen Sie Praxishacks? Das sind Kniffe, die sich auf Unwägbarkeiten, Strategien oder Tätigkeiten des Praxisalltags beziehen. Sie dienen dazu, ein Problem zu lösen, das Ziel auf eine ungewöhnliche Weise zu erreichen oder die Effektivität – mitunter sogar die Effizienz – zu erhöhen. Die anhaltende Pandemie mitsamt ihren Auflagen brachte unsere Mitgliedspraxis Radiologie Team Ortenau auf die Idee, neue Wege für die einbestellten Patienten zu öffnen.

Wartende Menschentrauben gibt es überall, insbesondere auch in der Gastronomie. Ehe es den frisch zubereiteten Snack auf die Hand gibt, müssen die hungrigen Anwärter auf ein Gericht to go eine Zeit lang warten. Damit sich niemand gestresst fühlt, gibt es die praktischen Pager-Melder. Das sind kleine Geräte, die blinken, sobald ein Essen zur Abholung am Counter bereitsteht.

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Mai ist Röko-Zeit!

Als Geräte-Team der Curagita und der DeRaG treffen wir uns üblicherweise im Mai auf dem deutschen Röntgenkongress mit allen namhaften Herstellern in den Bereichen Gerätetechnik, Praxisbedarf und Software-Lösungen. Normalerweise werden hier große Beschaffungsprojekte für Netz- und DeRaG MVZ Praxen verhandelt.
Viele von Ihnen konnten in der Vergangenheit bereits von den Gruppenkonditionen profitieren, bei Großgeräten ebenso wie bei Injektoren, Befundmonitoren, Röntgenanlagen, Mammographie-Systemen, Ultraschallsystemen und vielem mehr.

Trotz der andauernden Corona-Pandemie und dem Ausfall des „vor Ort RöKo“ möchten wir den Mai nutzen, um intensive Gespräche mit allen relevanten Herstellern zu führen.

Um die Verhandlungsstrategie mit den Herstellern in diesem Jahr vorzubereiten, wäre es hilfreich, den weiteren Beschaffungsbedarf im Radiologienetz zu kennen. Wenn Sie planen, in diesem oder zu Beginn des nächsten Jahres ein Gerät gemeinsam mit Ihrem Curagita Geräteteam zu beschaffen, melden Sie sich doch bitte in den nächsten 2 Wochen bei uns.

Wie Sie wissen, ist dies für Sie völlig unverbindlich – es gibt uns aber eine Vorstellung vom Gesamt-Investitionsvolumen von DeRaG und Netz, das wir in den Industriegesprächen auch zu Ihrem Vorteil nutzen möchten. Schreiben Sie uns eine Email (service@deratek.de) oder rufen Sie uns an (06221-5025-555).

Beste Grüße aus dem Haus der Radiologie
Ihr Geräteteam rund um Frank Vogel

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#instagram#präsenz#important#or#nice2have#

Wer kennt es nicht – beim Surfen in den sozialen Medien stolpert man allzu häufig über passgenaue Angebote, die so manches Mal zu virtuellen Abzweigen und realen, wenn auch ungeplanten Käufen führen. Sind Social Media inzwischen zentrale Kommunikationskanäle für und daher unverzichtbar im Marketing radiologischer Praxen? Das Netzmanagement hat insbesondere Instagram näher unter die Lupe genommen. Hier die Ergebnisse unserer Eigenrecherche.

Vielleicht hängt es ja mit dem Digitalisierungsschub allerorts zusammen, dass 21 der 35 von uns auf Instagram entdeckten radiologischen Praxen in Deutschland erst seit letztem Jahr aktiv sind. Die meisten scheinen von sozial aktiven Akteuren der Praxis selbst betrieben zu werden, einige offensichtlich eher durch dafür eigens engagierte Werbeagenturen. Um es gleich zu sagen: das Bild ist recht heterogen und die durchschnittlich 17 Posts pro Praxis geben reine Statistik wieder. Denn sowohl die Anzahl der Posts als auch die Anzahl der Abonnenten sind pro Praxis sehr unterschiedlich (Minimum 35, Maximum 930 Follower) und auch nicht unbedingt davon abhängig, wie lange der jeweilige Instagram-Account bereits besteht und ob er professionell oder eher selbstgestrickt rüber kommt. Die allermeisten Praxen nutzen den Feed, um Content mit anderen zu teilen, circa die Hälfte stellt zusätzlich Stories online und etwa ein Drittel hat kurze Videosequenzen hochgeladen. Besonders unterhaltsam: eine gefilmte Demonstration, wie stark der Magnet im MRT wirkt anhand verschiedener metallischer Gegenstände, die in seine Nähe gebracht werden.

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Editorial 1/2021

Liebe Mitglieder im Radiologienetz,

wir hoffen, Sie sind alle gut ins Neue Jahr 2021 gestartet. Noch ist unser aller Alltag vom Pandemiethema beherrscht. So manche Mitgliedspraxis befindet sich vielleicht gerade im Auge des Zyklons, wenn parallel verschiedene Mitarbeitende ausfallen, sei es aus Krankheits-, Quarantäne- oder Betreuungsgründen. Die gute Nachricht ist, dass eine Reihe von Praxen zurückmelden, dass sich die Patientenzahlen fast vollständig normalisiert haben und der Praxisbetrieb – hygienisch aufgerüstet – auch im Lockdown rund läuft.

Eine zweite positive Nachricht ist, dass die Gesellschaft und die Arbeitswelt durch den „Covid-19-Katalysator“ digitaler geworden sind. Zwar bedauern wir das Fehlen echter Begegnungen und des direkten Austauschs. Aber die Akzeptanz digitaler Kanäle ist in den letzten 10 Monaten enorm gestiegen. So starten wir 2021 mit verschiedenen Online-Fortbildungen in der CurAcademy und einer Online-Vollversammlung am 17. März. Der Radiologentag indes, der von kollegialem Vor-Ort-Treffen lebt, wird neu terminiert, sobald ein Ende der Beschränkungen absehbar ist. Hinter Radiologienetz 2025 stecken Zukunftsthemen, die unsere Netzmitglieder gemeinsam angehen wollen. Ihre Erwartungen und Ideen sind daher gefragt und wir freuen uns auf Ihren Input. Continue reading „Editorial 1/2021“

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2021: Gut für Geräteinvestitionen?

Ein außergewöhnliches Jahr liegt hinter den radiologischen Praxen. Der Einschlag der Coronakrise riss im Frühjahr ein ziemliches Loch in die Einnahmenseite, da (Privat-)Patienten zunächst ausblieben. Diese Situation verschärfte sich in vielen KV-Regionen durch die drohenden Einbußen aufgrund der EBM-Reform ab 1. April.

Aufgefangen wurde dies glücklicherweise bei den allermeisten Praxen durch die KV-Rettungsschirme, sodass nach sommerlicher Stabilisierung der Patientenzahlen die Praxisschiffe wieder auf Kurs waren und die allermeisten Praxen mit einem blauen Auge davonkamen.

Gegensteuern auf der Kostenseite konnte man als Praxisunternehmer nur in wenigen Bereichen. Das Verschieben von Geräteinvestitionen ist einer davon. Wenngleich durch die Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 16 Prozent im zweiten Halbjahr 2020 Investitionsanreize geschaffen wurden, die bei siebenstelligen Investitionen etwa im Bereich Kernspintomographie durchaus bedenkenswert waren, konnte das Curagita Geräteteam keinen außergewöhnlichen Anstieg bei den Gerätekäufen feststellen. Stattdessen warteten viele Praxen, die in der Vergangenheit schon Kaufinteresse artikuliert hatten, erstmal ab. Diese Tendenz wurde nun auch durch die Jahresanfangsgespräche mit der Geräteindustrie im Januar bestätigt. Continue reading „2021: Gut für Geräteinvestitionen?“

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Orthovolttherapien: Was ist von den EBM-Änderungen ab 1.1.2021 zu erwarten?

Anlass, sich mit dem Thema Orthovolttherapie näher zu beschäftigen, war die Anfrage einer Mitgliedspraxis Ende letzten Jahres, die sich mit dem Gedanken trägt, eine Orthovoltanlage zu beschaffen. Grund genug für das Curagita-Team, sich nicht nur im Gerätebereich mit Vorteilsbetrachtungen von Gerätealternativen zu beschäftigen, sondern sich zusätzlich mit den Änderungen im EBM-Kapitel 25 Strahlentherapie zu befassen, die vom Bewertungsausschuss am 15. September 2020 beschlossen wurden und zum 1.1.2021 in Kraft getreten sind. 

Dabei wurde auch festgelegt, dass die strahlentherapeutischen Leistungen für den Zeitraum vom 1.1.2021 bis zum 31.12. 2022 in die morbiditätsorientierte Gesamtvergütung (MGV) überführt werden. Das bedeutet, dass strahlentherapeutische Leistungen ab diesem Jahr nicht mehr automatisch nach EBM vergütet werden, sondern dass sich das Honorar nach den regionalen Honorarverteilungsvereinbarungen richtet. Nachdem diese Änderungen auch alle Radiologen betreffen, die bisher schon Orthovolttherapien durchführen, erscheint es geboten, die Änderungen im Kapital 25 im Hinblick auf ihre Folgen für die Radiologen genauer in den Blick zu nehmen.

Je nach Art der Bestrahlungsplanung konnten bei einer Bestrahlungsserie bisher z. B. 139 € oder 282 € abgerechnet werden. Siehe Tabelle 1. Continue reading „Orthovolttherapien: Was ist von den EBM-Änderungen ab 1.1.2021 zu erwarten?“

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Vom Monitor bis zum Ultraschall: Auch Kleingeräte gehören zum täglichen Geschäft

Über Großgeräte-Beschaffungen – vom Schnittbild bis zur Röntgenanlage – durch das Curagita-Team berichten wir regelmäßig. Was nicht alle Mitgliedspraxen wissen: Auch Kleingeräte, die in der Radiologie benötigt werden, wie Monitore, Dicomdrucker, aber auch eine Nummer größer, z.B. Ultraschallgeräte und KM-Injektoren, können über den Verbundeinkauf beschafft werden. Und das zu sehr attraktiven Konditionen. Das Geräteteam sondiert hier regelmäßig den Anbietermarkt und schließt Rahmenverträge mit präferierten Lieferanten ab, von denen Mitgliedspraxen profitieren können. „Wir suchen dabei die Hersteller aus, die nach unserer Ansicht und den Erfahrungen der uns bekannten Nutzer in den Praxen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in der jeweiligen Produktkategorie anbieten“, sagt Daniel Ellwanger, der dieses Geschäft im Team von Frank Vogel verantwortet. Durch dieses Konzept werden Volumina (bei möglichst einem Hersteller) gebündelt, die zu attraktiven Konditionen führen und außerdem zu einer sehr konzilianten Gewährleistungsabwicklung.

So hat das Curagita-Team in den letzten zwei Jahren bei der Firma Eizo 72 Monitore und bei der Firma Medtron 21 KM-Injektoren für Praxen im Radiologienetz beschafft. „Das heißt nicht, dass wir nicht auf Wunsch auch Angebote bei anderen Herstellern einholen“, versichert Ellwanger, weiß aber, dass bei der genauen Prüfung verschiedener Angebote der jeweilige Hauptlieferant aufgrund der besseren Konditionen meist das Rennen macht. Continue reading „Vom Monitor bis zum Ultraschall: Auch Kleingeräte gehören zum täglichen Geschäft“

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Der Medizinphysik-Experte (MPE) in der radiologischen Praxis

Interview mit Martin Kolodziej, Medizinphysik-Experte und Gründer von Co.MPE.tent, einem bundesweiten MPE-Netzwerk

CuraCompact: Wozu muss eine radiologische Praxis einen MPE hinzuziehen?

Martin Kolodziej: Das Hinzuziehen eines Medizinphysik-Experten (kurz MPE) ist bei Strahlenanwendungen mit erheblichen Expositionssituationen Pflicht. In § 131 StrlSchV (2) 3. und 4. werden die Situationen für die Radiologie näher beschrieben. Unter erheblichen Expositionssituationen versteht das Gesetz zum einen Untersuchungen, die mit einem Computertomographen oder mit Geräten zur dreidimensionalen Bildgebung von Objekten mit niedrigem Röntgenkontrast durchgeführt werden, mit Ausnahme der Tomosynthese. Weiterhin gehören auch Interventionen dazu, bei denen die Röntgeneinrichtung zur Durchleuchtung verwendet wird. Diese Verpflichtung gilt für bestehende Anzeigen und Genehmigungen ab dem 31.12.2022. Für Anmeldungen von Neugeräten sowie bei Betreiberwechseln entfällt die Übergangsfrist. In beiden Fällen ist bereits seit dem 31.12.2018 ein MPE hinzuzuziehen. Continue reading „Der Medizinphysik-Experte (MPE) in der radiologischen Praxis“

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Sequenzoptimierung mit HQ Imaging: Jörg Marz, Partner in der Mitgliedspraxis Franken-Hohenlohe berichtet über Projekterfahrungen

Die klassische Applikation beim Hersteller wird in der Regel durch erfahrene, aus der Praxis kommende und auf das jeweilige Gerät geschulte Fachkräfte durchgeführt. Sie stellen nach Installation eines MRT die Sequenzen zusammen mit dem Kunden auf dessen Bedürfnisse ein.

HQ Imaging ist ein herstellerunabhängiges Unternehmen. Es besteht aus einem jungen Team von Physikern des Deutschen Krebsforschungsinstituts DKFZ, die sich mit der Idee selbstständig gemacht haben, Scanner anzupassen und die MRT-Protokolle für die verschiedenen Körperregionen zu optimieren. Ihr Ziel und Anspruch ist es, Verbesserungen zu realisieren durch Einflussnahme auf Bildqualität und/oder Workflow. Das engagierte Team um Dr. Michael Bach stellte sich bereits 2017 im Radiologienetz vor und hatte Einsätze bei den Conradia-MVZ in Hamburg und München sowie in diversen Netzpraxen, insbesondere bei den Teilnehmern des mpMRT-Prostata-Projekts RaDiagnostix. Ging es bei Letzterem vorwiegend um Kalibrierung und Standardisierung und in den Conradia-MVZ um Verkürzung von Untersuchungszeiten, standen beim Pilotprojekt in Franken-Hohenlohe die qualitativen Aspekte im Vordergrund der Optimierungsaktivitäten. Continue reading „Sequenzoptimierung mit HQ Imaging: Jörg Marz, Partner in der Mitgliedspraxis Franken-Hohenlohe berichtet über Projekterfahrungen“