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Anbieter für Online-Events und Team-Kommunikation

Wer bislang wenig online gechattet, angerufen und sich in Videokonferenzen oder Webinaren verabredet hat, sieht sich im aktuellen Bedarfsfall mit einer ganzen Reihe von Tools konfrontiert, welche zum Teil kostenfrei, zum Teil kostenpflichtig sind. Neben den benötigten Funktionen wie Video- und Bildschirmübertragung, Recording, Gruppenchat und Dokumente-Upload sollten die gewährleisteten Sicherheitsstandards der Apps bei der Wahl des Kommunikationstools ebenso berücksichtigt werden: Verschlüsselung, regelmäßige Sicherheitsupdates durch die Anbieter, sichere Passwörter für Nutzerkonten, der Umgang mit Schwachstellen sowie die Einhaltung der Datenschutzrichtlinie. Die Mozilla-Stiftung des Browser-Anbieters Firefox hat jüngst die Einhaltung dieser Sicherheitskriterien gängiger Anbieter geprüft. Sechs Anbieter erfüllen die geforderten Mindeststandards: Zoom, Skype, Messenger, MS Teams, GoToMeeting und Webex. Bei Faceteam und WhatsApp gibt es Einschränkungen in der Passwort-Sicherheit.

 

Einige Anbieter lassen es sich nicht nehmen, zusätzliche Daten wie Name, E-Mail-Adresse oder Geodaten der eingeloggten Nutzer zu ziehen und für Werbezwecke einzusetzen. Facebook ist dafür bekannt, weshalb von der geschäftlichen Nutzung von Messenger und WhatsApp abzuraten ist.

 

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Nutzer der Tools viel für die Sicherheit selbst sorgen können. Ist ein Meeting eingeplant, sollte der Link vom Zugriff Dritter ferngehalten werden. Zoom bietet Passwort-geschützte Meetings an. Außerdem kann durch eine spezielle Einstellung nur Gästen nach Verifizierung durch den Gastgeber Zutritt gewährt werden. Man wartet quasi im Vorraum und wird eingelassen.

In dem Maße wie Baustellenlärm vor dem Meetingraum-Fenster stören kann, so sind Unterbrechungen der Verbindung oder deutliche Zeitverzögerungen Faktoren, welche den Austausch stark beeinträchtigen können. Auch hier haben wir gute Erfahrungen mit Zoom gemacht – selbst bei vielen Teilnehmern. Webex und Skype lassen bei der Audioqualität mitunter zu wünschen übrig.

 

Für Einsteiger und vorsichtiges „Ausprobieren“ bieten Zoom, Skype und Microsoft Teams kostenfreie Versionen mit Basisfunktionen an. Darüber hinaus stellt GoToMeeting/GoToWebinar befristete Probeabonnements zum Testen bereit. Abonnements können jeweils auf Monatsbasis oder jährlich abgeschlossen werden. Knebel-Jahresverträge kann sich kein Anbieter leisten, ist der Wettbewerb doch groß genug. Das Pricing ist demnach auf Monatsbasis oder auf jährliche Frist mit Rabatten angelegt.

 

Lesen Sie dazu auch diesen Beitrag zum Anbietervergleich von ionos: Zoom-Alternativen: Die wichtigsten Konkurrenten im Vergleich

 


 

Ihre Ansprechpartnerin

Mona Schneider
mos@curagita.com

 

 

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